Für perfekten Sitz: Kopfhörer UE Fits härten im Ohr des Nutzers aus

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In-Ear-Kopfhörer, vor allem in der True-Wireless-Variante, sind oftmals ein Glücksspiel. Denn oftmals muss man sich durch diverse Modelle durchprobieren, um jenes zu finden, das möglichst perfekt im Ohr sitzt - und auch nicht herausfällt, wenn man sich ruckartig bewegt. Ultimate Ears will das mit einer neuartigen individuellen Anpassung lösen.

Jedes Ohr ist anders: Diesen Satz kennen sicherlich alle, die sich privat oder beruflich mit In-Ear-Kopfhörern beschäftigen. Denn es geht nicht nur darum, dass ein Earbud gut sitzt bzw. hält, sondern dass dieser auch bei längerer Nutzung nicht drückt oder auf sonstige Weise unangenehm ist. Und schließlich sollen Gummi- oder Schaumstoff-Aufsätze auch noch möglichst gut gegen Außengeräusche abdichten.
UE Fit UE Fit UE Fit

Individueller "Ohrabdruck"

Ultimate Ears (UE) will das Problem mit einer neuartigen Anpassung bzw. "Gussform" lösen. Das ist nicht grundsätzliches etwas Neues, allerdings musste man bisher für einen Ohrabdruck zu einem Spezialisten gehen. Ultimate Ears will das bei den neuen UE Fits zum Gesamtpreis von 249 Dollar für Zuhause anbieten.

Dabei setzt UE auf einen 60 Sekunden langen Prozess, der über das Smartphone ausgelöst wird (und im Video zu sehen ist). Wie The Verge berichtet, steckt man sich die beiden Earbuds in die Ohren und startet den Prozess über eine App.

Das Aushärten wird mit Hilfe der "Lightform" genannten Technologie durchgeführt, dabei kommen integrierte LEDs zum Einsatz. Nach einer Minute ist der Vorgang abgeschlossen. Wie hart das Ergebnis tatsächlich ausfällt, ist nicht klar, es dürfte sich aber vermutlich um formstabilen Schaumstoff handeln und nicht hartes Plastik.

Abgesehen davon verspricht Ultimate Ears acht Stunden Laufzeit und mehr als 20 Stunden mit Case. Als Codecs werden SBC, AAC und Apt-X unterstützt, laut Hersteller haben die UE Fit einen 10-mm-Treiber, sind Schweiß- und Wasser-Beständig. Die Wireless-Earbuds werden in diesem Herbst erscheinen, allerdings vorerst nur in den USA.
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Ist dieser Vorgang wiederholbar oder nur ein einziges Mal möglich?
 
Spätestens beim nächsten markanten Gewischtsverlust- bzw. gewinn ist'S Essig mit dne angepassten Ohrabdruck, da sich das Ohr auch hierbei ändert.
Dies ist leider nicht vielen bewusst bzw. klar.
 
@Tomy Tom: Dann kauft man eben neue "Rohlinge" für die Aufsätze und härtet sie erneut aus. Im Idealfall gehen von den 250€ etwa 240 in die Hörer und maximal 10 in den Kunststoffaufsatz. Wenn man dann irgendwann das Gefühl hat die passen nicht mehr richtig, kauft man sich für nen Zehner eben neue.
 
https://custom.ultimateears.com/pages/ue-fits
 
Dürfte wie DLP-3D-Druckern funktionieren, nur dass sich hier das flüssige Polymer in einer Silikonhülle befindet, die grob der Ohrform entspricht. Nun steckt man sich den Hörer ins Ohr, schaltet das Licht an und das Polymer härtet aus. Dies sollte schwerlich reversibel sein. ...
 
@Olmeca: Da bei Licht aushärtende Polymere ja aber keine Raketentechnologie sind, müssten diese Aufsätze in der Herstellung Cent-Artikel sein. Im Idealfall kann man sich dann für 10€ eine Tüte mit 5 Paar von den Dingern im nicht ausgehärteten Zustand auf Vorrat kaufen, und dann bei Veränderungen im Ohr einfach nen neuen anfertigen. So jedenfalls würde ich mir das vorstellen, wenn ich mal davon ausgehe die machen das kundenfreundlich.
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