Für Freunde des Weitwinkels: Tamron und Sigma im Vergleichstest
Die beiden Objektive Sigma 10-18 mm F2.8 DC DN und Tamron 11-20 mm F2.8 Di III-A RXD sind nun auch für das Canon RF System verfügbar und bieten interessante Optionen für Fotografen, die Weitwinkelaufnahmen machen möchten. Es ist eine spannende Gelegenheit, diese beiden Modelle, die zwar nicht ganz neu sind, jedoch ihre Stärken und Schwächen zeigen, näher zu betrachten. Die Kollegen von ValueTech TV haben sich dem angenommen.
Auffällig ist, dass bei Blende 2.8 die chromatische Aberration beim Tamron deutlich sichtbarer ist als beim Sigma. Beide Objektive können mit Softwarekorrekturen bearbeitet werden, aber das Sigma zeigt hier bereits ab Werk eine bessere Leistung.
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Gehäuse & Verarbeitung
Beide Objektive verfügen über ein 67mm-Filtergewinde und kommen mit einer tulpenförmigen Streulichtblende daher. Das Sigma wiegt 270 Gramm und ist damit 70 Gramm leichter als das Tamron. Dies macht das Sigma kompakter und handlicher. Allerdings bringt das etwas höhere Gewicht des Tamron einige Vorteile mit sich: Es ist wetterfest und verfügt über mehrere Dichtungen. Dies ist besonders wichtig, wenn man oft im Freien bei wechselhaften Bedingungen fotografiert.Bildqualität
Die Bildqualität beider Objektive wird an einer Canon EOS R7 mit 32 Megapixeln getestet. Die Kollegen vergleichen die maximalen Brennweiten von 11 mm, um die Unterschiede im Bildwinkel zu minimieren. Bei Blende 2.8 liefern beide Objektive im Bildzentrum solide Ergebnisse, jedoch zeigen sich die Ecken der Bilder nicht ganz so scharf. Um eine bessere Schärfe zu erreichen, empfiehlt es sich, auf Blende 5.6 oder 6.3 zu gehen.Auffällig ist, dass bei Blende 2.8 die chromatische Aberration beim Tamron deutlich sichtbarer ist als beim Sigma. Beide Objektive können mit Softwarekorrekturen bearbeitet werden, aber das Sigma zeigt hier bereits ab Werk eine bessere Leistung.
Autofokus & Stabilisierung
Beide Objektive sind mit einem Schrittmotor ausgestattet, der eine zuverlässige Autofokussierung ermöglicht. Die Canon EOS R7 sorgt für die Stabilisierung, da beide Objektive keine eigene Stabilisierung bieten. Während des Autofokus-Tests zeigt das Sigma eine minimal bessere Leistung in Bezug auf das Fokus-Breathing im Vergleich zum Tamron, welches einen kleinen Zoom-Effekt beim Fokussieren zeigt. Dies kann bei Videoaufnahmen etwas störend wirken.
Fazit
Beide Objektive sind preislich nahezu identisch - mit Preisen um die 750 Euro. Wenn man die Leistung betrachtet, dürfte die Entscheidung eher beim Sigma landen. Es bietet eine größere Weitwinkeloption mit 10mm, hat weniger chromatische Aberration und ist 70 Gramm leichter. Das Tamron hingegen ist wetterfest und eignet sich besser für den Einsatz im Freien. Daher hängt die Wahl stark von den individuellen Bedürfnissen ab.Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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