Beelink Sei13 Pro: Mini-PC mit Erweiterungs-Potenzial im Test

Beim Beelink Sei13 Pro handelt es sich um einen Mini-PC auf Intel-Core-i9-13900HK-Basis. Der kompakte Computer verfügt über 32 GB RAM und eine 1-TB-SSD. Der Beelink Sei13 Pro macht etwas Besonderes: Er hat an der Vorder- sowie Rückseite jeweils einen Klinkenanschluss. In der Regel sitzt bei Mini-PCs der Kopfhöreranschluss an der Frontseite. Die beidseitige Ausstattung ist praktisch, wenn man eher mit Lautsprechern als mit Kopfhörern Musik etc. hört. Vorn sind außerdem vier Mikrofone verbaut. Für diese ist ein eigener Chip, der B1-AI-Chip, verbaut worden.

Auf dem PC ist Windows 11 Pro vorinstalliert. Beelink bietet den Mini-PC farblich in "Frost Silver" an. Theoretisch soll auch eine Space-Gray-Variante angeboten werden. Diese wird allerdings weder bei Beelink selbst noch auf Amazon gelistet.

Der Sei13 Pro wird gut verpackt geliefert. Neben dem Mini-PC selbst liegt ein kleines Handbuch bei. Das Netzteil ist recht kompakt und wird direkt in die Steckdose gesteckt. Der Lieferumfang wird von einem HDMI-Kabel abgerundet. Es gibt bereits Mini-PCs, die über USB-C mit Strom versorgt werden. Der Sei13 Pro gehört nicht dazu. Immerhin kann der USB-C-Port auf der Rückseite genutzt werden, um einen Bildschirm anzuschließen. Je nach Stromverbrauch kann der Bildschirm über ein und dasselbe Kabel mit Strom versorgt werden.
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Bevor man mit dem PC arbeitet, sollte man im BIOS noch ein paar Einstellungen vornehmen. Ab Werk steht der Performance-Modus auf "Max Non-Turbo-Performance". Dies kann auf "Turbo-Performance" gestellt werden. Außerdem kann das Powerlimit komplett abgeschaltet oder auf 65 Watt erhöht werden. Die meisten Menschen dürften sich für 65 Watt als Obergrenze entscheiden. Im Anschluss müssen die getroffenen Einstellungen nur gespeichert und der PC neu gestartet werden. Unser Kollege Timm Mohn hat Beelink gefragt, welche Einstellungen sie beim Powerlimit vorschlagen. Die Empfehlung lautete, das Limit nicht aufzuheben. Ein PCMark-Benchmark Extended ohne Powerlimit schneidet schlechter ab als mit 65-Watt-Powerlimit. Die Lüfterlautstärke hingegen hat sich nicht negativ verändert.

Im Sei13 Pro steckt ein Intel Core i9-13900HK. Dieser verfügt über 14 Kerne und 20 Threads. Die maximale Taktrate liegt bei 5,4 GHz. Der Intel Smart Cache ist 24 MB groß. Für die Grafik zeigt sich eine Intel Iris Xe GPU verantwortlich. Diese taktet mit 1,5 GHz. Den RAM verbaut Beelink im Dual-Channel-Modus. Auf dem Board sind somit zwei 16-GB-RAM-Sticks verbaut. Es handelt sich um LPDDR5-RAM mit 5200 MHz. Die Benchmarks im oben stehenden Video unterstreichen noch einmal, dass der Sei13 Pro vor allem als Office-PC gedacht ist.

Die Intel-CPU bietet genug Power für den täglichen Spagat aus Word, PowerPoint, Office und E-Mails. Alle Streaming-Anbieter laufen, ohne dass der Stream ins Stocken gerät. Auch leichte Videobearbeitung stellt kein Problem dar. Für Online-AI-Arbeiten benötigt man selbst keine große Power auf dem PC, sodass webbasiertes Erstellen von Songs etc. kein Problem darstellt. Wer oft lange Berichte schreibt und den Power-Modus entsprechend anpasst, wird schnell merken, wie leise und trotzdem zuverlässig der Sei13 Pro arbeitet.

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Ab Werk ist eine Crucial P3 Plus SSD verbaut. Diese liest Daten mit 5092,78 Megabyte pro Sekunde. Neue Daten werden mit 4655,43 Megabyte pro Sekunde geschrieben. Das SSD-Upgrade wurde an dieser Stelle bereits gezeigt. Insgesamt kann der Sei13 Pro 8 TB Speicherplatz aufnehmen. Mit diesem hat man auf jeden Fall ausreichend Platz für große Spiel-, Bilder- und Videosammlungen. Aktuell ist der Beelink Sei13 Pro für 759 Euro auf Amazon verfügbar. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube