Canon EOS M50 Mark II: Upgrade entpuppt sich fast als Mogelpackung

Die EOS M50 Mark II hat Canon nun schon seit einigen Tagen im Handel und inzwischen liegt auch der ausführlichere Test seitens unserer Kollegen von ValueTech TV vor. Und dessen Fazit kann eigentlich nur bedeuten, dass insbesondere die Besitzer des Vorgängers überhaupt keinen Grund zum Upgrade haben.

Altes USB und enormer Crop-Faktor

Denn Canon hat hier im Kern eigentlich keine wirklich neue Kamera auf den Markt gebracht. Hinsichtlich der Hardware bekommt man eigentlich die bekannte EOS M50 geliefert, die lediglich mit einem Firmware-Update versehen wurde. Das fällt unter anderem auch deshalb auf, weil der Hersteller beispielsweise nicht einmal einen USB-C-Anschluss eingebaut hat, sondern weiterhin auf das alte Mikro-USB setzt.

Außerdem beschränkt man sich bei der Aufnahme von 4K-Videos weiterhin auf den bereits aus dem Vorgänger bekannten Kontrast-Autofokus. Hinzu kommt in diesem Video-Modus auch ein enormer Crop-Faktor. Da sich die günstige Systemkamera unter anderem an Nutzer richtet, die beispielsweise einen YouTube-Channel bespielen, ist das von großem Belang - denn wenn man sich aus der Hand heraus selbst filmt, passt der Bildausschnitt bei 4K-Aufnahmen kaum noch. Hier muss man die Kamera dann schon ein Stück entfernt auf ein Stativ stellen.

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Altes Spiel bei Canon!
Marginale Änderungen...neuen Name aufs Gehäuse....Kauf-Deppen über Tisch ziehen....
 
@Sky Walker: Das kann man generell so nicht sagen, aber wenn die ihre EOS M 50 Serie bereits gedanklich abgeschrieben haben, warum dann noch viele Innovationen da hinein stecken? Das macht keinen Sinn. Es ist für mich sowieso ein Rätsel, warum ein neues Produkt erscheinen muss, wenn scheinbar nur die Firmware/Software maginal geändert wird.
 
@masterjp: Das macht zB Sony immer so^^
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