Apple iPad 9 getestet: Gutes Einsteiger-Tablet mit kleinen Schwächen

Mit dem iPad 9 ist das derzeit günstigste iPad erhältlich. Beim Design setzt Apple weiterhin auf das bewährte, aber nicht mehr ganz zeitgemäß wirkende Aussehen des Vorgängers. Schaut man genauer hin, lassen sich durchaus sinnvolle Verbesserungen finden, etwa in Hinblick auf den neuen Prozessor oder die Frontkamera. Wer noch genauer hinschaut, findet aber auch Schwächen, wie unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Test zeigt.

Verbesserte Performance, gute Frontkamera

Im Inneren des Apple iPad 9 steckt nun der A13 Bionic, der das Tablet nicht nur ein gutes Stück schneller als seinen direkten Vorgänger macht, sondern dieses im direkten Vergleich auch vor jedem aktuell erhältlichen Android-Tablet positioniert. Lediglich das iPad Air, das iPad Mini und das iPad Pro sind noch schneller. Zusammen mit 3 GB RAM und wahlweise 64 oder 256 GB Speicher ist das iPad 9 somit selbst für anspruchsvolle Spiele in den höchsten Grafikeinstellungen leistungsstark genug und selbstredend auch für alle alltäglichen Apps bestens geeignet.
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Ein weiteres Highlight ist die Ultraweitwinkel-Frontkamera, die nun mit 12 Megapixeln auflöst und Center Stage unterstützt. Dieses Feature sorgt dafür, dass die Kamera während der Videotelefonie dem Nutzer folgt. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst hingegen weiterhin mit lediglich 8 Megapixeln auf.

Scharfes Display - mit einer Schwäche

Der 10,2 Zoll große Bildschirm nutzt das 4:3-Format und löst mit 2160 x 1620 Pixeln auf. Es ist somit sehr scharf, bietet weite Blickwinkel und ist mit 500 Nits zudem sehr hell. Leider offenbart sich beim Display aber auch die größte Schwäche des iPad 9: Dieses ist nämlich nicht laminiert, es gibt also eine sichtbare Lücke zwischen dem Touchscreen und der IPS-Ebene. Vor allem beim Arbeiten mit dem Apple Pencil kann dies stören. Apropos Apple Pencil: Das iPad 9 ist das letzte aktuelle Tablet, welches noch den Stift in der ersten Generation unterstützt.

Apple bleibt dem alten Design treu

Beim Design verzichtet Apple auf Änderungen, sodass das iPad 9 äußerlich kaum von der letzten Generation zu unterscheiden ist. Wir erhalten also vergleichsweise dicke Displayränder und einen physischen Home Button mit Fingerabdruckleser. Es gibt einen klassischen 3,5 mm Kopfhöreranschluss und Lightning anstelle von USB-C. Die zwei Lautsprecher befinden sich auf derselben Seite (wenn man das Tablet horizontal hält), weshalb eine echte Stereo-Trennung nur schwer zu vernehmen ist.

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