Alldocube X - Android-Tablet mit Super-AMOLED-Display im Test

Android, Tablet, Test, Andrzej Tokarski, Tabletblog, Alldocube, Alldocube X Android, Tablet, Test, Andrzej Tokarski, Tabletblog, Alldocube, Alldocube X
Super-AMOLED-Displays sind bei Android-Tablets eher selten und vor allem bei den teureren Samsung-Modellen zu finden. Eine günstige Ausnahme stellt das Alldocube X dar, welches für rund 250 Euro erhältlich ist. Zu den weiteren Highlights zählen ein Metallgehäuse und ein Fingerabdruckleser. Wie gut das Tablet ist und wo seine Stärken und Schwächen liegen, weiß unser Kollege Andrzej Tokarski.

Hochwertiges Tablet

Die Verarbeitung des Alldocube X kann im Test überzeugen. Das Gehäuse besteht aus Metall, es ist mit 6,9 Millimetern angenehm dünn und mit einem Gewicht von rund 500 Gramm auch nicht zu schwer. Zum Aufladen ist ein USB-C-Port vorhanden, zur weiteren Aus­stat­tung gehören ein Kopfhöreranschluss, ein Fingerabdruckscanner an der Seite sowie ein Micro-SD-Slot. Die Qualität der Lautsprecher kann leider nicht überzeugen. Gleiches gilt für die beiden 8-Megapixel-Kameras.

Display und Performance

Highlight des Alldocube X ist das 10,5 Zoll große Super-AMOLED-Display, bei dem es sich um das gleiche Panel wie beim Samsung Galaxy Tab S4 handeln soll. Die Auflösung beträgt 2560 × 1600 Pixel. Kontraste, Blickwinkel und die Helligkeit sind gut. Allerdings ist die Sättigung etwas zu stark, weshalb sich das Tablet nicht unbedingt zum Bearbeiten von Fotos eignet. Im Inneren des Tablets sitzen ein MediaTek MT 8176, 4 GB RAM sowie 64 GB Speicher. Im Benchmark-Test reiht sich das Tablet im Vergleich mit der Konkurrenz in der Mittelklasse ein. Apps und die meisten Spiele laufen flüssig, wenn auch nicht immer in den höchsten Grafikeinstellungen.

Android 8, schwacher Akku

Beim Betriebssystem bekommen Käufer Android 8.1 Oreo geboten. Die Benutzeroberfläche wurde nicht vom Hersteller angepasst, außerdem sind keine zusätzlichen Apps vor­in­stal­liert. Seltsam ist, dass Browser auf dem Tablet immer die Desktop-Versionen von Internetseiten anzeigen. Zu bedenken gilt außerdem, dass Filme bei Netflix und Amazon Video nicht in HD laufen, was vor allem angesichts des hochauflösenden Displays natürlich schade ist. Enttäuschend ist auch die Akkulaufzeit, die deutlich kürzer als bei den meisten anderen Android-Tablets ausfällt.

Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube
Dieses Video empfehlen
Kommentieren5
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Größte Betrüger Kickstarter wo ich je gesehen habe. Habe unterstützt, Tablet ist nie angekommen. Geld wird auch nicht erstattet!
 
@uk12:
ich konnte es testen. Habe es auch unterstützt.
Danach, nach dem testen jedoch in der Bucht wieder verscherbelt.
Das einzige Positive war, das Aussehen. Keine billigen Plastikränder und usw.
Na ja, für diesen minimalistischen Preis, was will man da erwarten?
 
"Zu bedenken gilt außerdem, dass Filme bei Netflix und Amazon Video nicht in HD laufen"
In den Apps, im Browser oder beides?
 
@Paradise: Für HD ist Widewine L1 nötig, ich vermute mal daran hapert es...
 
@Sugger71: Also ein DRM Problem...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen