iPlay 70 Mini Ultra im Test: Kleines Gaming-Tablet mit Software-Makel

Tablets mit einer Bildschirmdiagonale unter 10 Zoll wurden lange Zeit von den Herstellern vernachlässigt, doch mittlerweile hat sich auch in diesem Bereich einiges getan. Ein neues kompaktes Tablet ist das Alldocube iPlay 70 mini Ultra, welches neben einem 8,8 Zoll großen Bildschirm eine solide Performance fürs Gaming verspricht. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat das Tablet getestet - und dabei vor allem eine große Schwäche ausgemacht.

Kompakt und gute Performance

Der Bildschirm des rund 280 Euro teuren Tablets löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf. Er hat eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz und 500 Nits Helligkeit. Insgesamt kann das IPS-Display überzeugen, da es sehr scharf ist und Animationen flüssig aussehen. Auch die Farbwiedergabe ist gut.

Beim Snapdragon 7+ Gen 3 des iPlay 70 Mini Ultra handelt es sich um ein Mittelklasse-SoC, was auch die Benchmarks zeigen. Zusammen mit 12 GB RAM eignet sich das Tablet problemlos fürs Multitasking und natürlich die meisten Spiele. Beispielsweise läuft Genshin Impact in den höchsten Grafikeinstellungen mit 60 FPS. Fortnite ist mit 70 bis 80 FPS ebenfalls hervorragend spielbar.

Auch durch seine kompakte Größe eignet sich das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra gut fürs Spielen. Es ist acht Millimeter dünn und wiegt lediglich 335 Gramm. Der Akku hält sechs Stunden konstantes Gaming durch und die Stereo-Lautsprecher haben eine gute Tonqualität. Der 256 GB große interne Speicher kann per microSD-Karte zusätzlich erweitert werden. Über den USB-C 3.1-Anschluss lassen sich sogar externe Bildschirme anschließen.

Kein Update-Versprechen

Insgesamt kann das iPlay 70 Mini Ultra bei der Hardware also überzeugen. Beim Blick auf die Software sieht das leider anders aus: Auf dem Tablet läuft Android 14. Das ist derzeit in Ordnung, allerdings ist nicht davon auszugehen, dass es in Zukunft Versionsupdates geben wird. Andere Hersteller haben hier deutlich mehr zu bieten.

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