Babylon 5: The Road Home - Trailer zur Film-Rückkehr der Kultserie

Es ist aus heutiger Sicht nicht einfach, zu erklären, warum Ba­by­lon 5 eine so große Bedeutung für das TV und Sci­ence-Fic­tion-Gen­re gespielt hat. Denn gut gealtert ist die Serie, die fünf Staffeln lang zu sehen war, nicht unbedingt.

Dennoch hat sie bis heute viele Fans und sie bekommen nach vielen Jahren Nachschub.

Neue Wege im Science-Fiction-TV

Es ist, wie anfangs erwähnt, nahezu unmöglich, zu beschreiben, wieso Babylon 5 so bahnbrechend war. Und es ist ebenso unmöglich, dabei nicht Star Trek zu erwähnen - und in Diskussionen mit dessen Fans zu geraten. Denn Babylon 5 hat etwas gemacht, was Anfang der 1990er-Jahre mehr als ungewöhnlich war, auch und vor allem im Science-Fiction-Genre: Denn die von J. Michael Straczynski erdachte und nahezu komplett geschriebene Serie erzählte fünf Staffeln lang (die fünfte und letzte ist allerdings aufgrund spezieller Umstände nur so etwas wie Resteverwertung) eine zusammenhängende Geschichte.

Heutzutage sind sogenannte Serials im Fernsehen alltäglich, damals war das aber eben die Ausnahme. Hier muss man Star Trek erwähnen, denn das setzte bis Babylon 5 auf "Abenteuer der Woche"-Episoden. Star Trek-Fans verweisen hier zwar gerne auf Deep Space Nine, allerdings gibt es eindeutige Hinweise, dass Paramount hier mehr oder weniger stark abgekupfert hat - da Straczynski seine Idee zuerst diesem Studio angeboten hat. Diese Kontroverse ist heute aber längst beigelegt bzw. vergessen, Science-Fiction-Fans haben dadurch zwei hervorragende Serien bekommen.

Babylon 5: The Road Home

Um Babylon 5 war es viele Jahre und sogar jahrzehntelang still, doch nach vielen Jahren bekommen die Fans demnächst Nachschub in Form von Babylon 5: The Road Home. Das Besondere dabei: Diese Erzählung setzt kurz nach dem Ende der Hauptkonflikte der Serie an. Im Mittelpunkt steht Commander John Sheridan, der eine unfreiwillige Reise durch Dimensionen und Zeitebenen macht.

In The Road Home haben zahlreiche Charaktere der Serie einen Auftritt. Möglich macht das die Tatsache, dass es sich hier um einen Animationsfilm handelt. Denn viele Schauspieler sind mittlerweile verstorben. Von denen, die noch am Leben sind, haben aber nahezu alle ihren Figuren die Stimme geliehen, darunter Bruce Boxleitner (Sheridan), Claudia Christian (Ivanova), Peter Jurasik (Londo), Bill Mumy (Lennier), Tracy Scoggins (Lochley) und Patricia Tallman (Lyta Alexander). Andere wie Delenn, G'Kar, Garibaldi, Dr. Franklin, Zathras und Jeffrey Sinclair haben neue Sprecher bekommen.

Zu sehen ist der Film ab 15. August auf Plattformen wie Amazon, Apple TV sowie YouTube. Es ist nicht ganz klar, ob an diesem Tag auch eine deutschsprachige Version erscheint, der Trailer ist bislang nur auf Englisch verfügbar.
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