Kontaktstelle und Inhalte melden (Digital Services Act)

Kurz gesagt

  • Sie haben einen rechtswidrigen Kommentar oder Forenbeitrag gefunden? Melden Sie ihn hier. Das geht ohne Konto.
  • Wir prüfen jede Meldung schnell, durch einen Menschen. Sie bekommen eine Eingangsbestätigung und unsere Entscheidung.
  • Wurde Ihr eigener Beitrag gelöscht oder Ihr Konto gesperrt? Sie bekommen eine Begründung und können widersprechen.
  • Fehler in einem Artikel der Redaktion sind kein DSA-Fall. Schreiben Sie dafür an die Redaktion.
  • Behörden erreichen uns über dieselbe Kontaktstelle, auf Deutsch oder Englisch.

Inhalt

1. Zentrale Kontaktstelle

Für Behörden der EU-Mitgliedstaaten, die EU-Kommission und das Gremium für digitale Dienste (Art. 11 DSA) und für Nutzerinnen und Nutzer (Art. 12 DSA):

  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Antwort: von Menschen, nicht nur von einem Automaten.

Für alles andere: Impressum.

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2. Inhalte melden

Das gilt für Inhalte von Nutzern: Kommentare, Forenbeiträge, Benutzernamen, Profilbilder.

So melden Sie:

  1. Am Kommentar: Knopf „Melden“.
  2. Oder per E-Mail an die Kontaktstelle (Abschnitt 1).

Damit wir schnell entscheiden können, brauchen wir:

AngabeWarum
Die genaue Adresse (Link) des BeitragsDamit wir ihn sicher finden
Warum der Inhalt rechtswidrig ist, möglichst mit dem GesetzDamit wir prüfen können
Ihren Namen und Ihre E-Mail-AdresseFür Rückfragen und unsere Antwort. Ausnahme: Bei Verdacht auf Darstellungen von Kindesmissbrauch müssen Sie keinen Namen nennen
Den Satz: „Ich bin in gutem Glauben, dass meine Angaben richtig und vollständig sind.“So verlangt es Art. 16 Abs. 2 DSA

Was dann passiert:

  1. Sie bekommen eine Eingangsbestätigung per E-Mail, wenn Sie eine Adresse angegeben haben.
  2. Ein Mensch aus unserem Team prüft die Meldung. Wir entscheiden sorgfältig, objektiv und zügig (Art. 16 Abs. 6 DSA).
  3. Wir sagen Ihnen, wie wir entschieden haben und was Sie tun können, wenn Sie nicht einverstanden sind.
  4. Wer einen gemeldeten Beitrag geschrieben hat, erfährt Ihren Namen nicht. Ausnahme: Es geht um eine Verletzung seiner eigenen Rechte und eine Nennung ist für die Prüfung nötig. Dann fragen wir Sie vorher.

Missbrauch: Wer immer wieder offensichtlich falsche Meldungen schickt, dessen Meldungen bearbeiten wir nach einer Warnung eine Zeit lang nicht mehr (Art. 23 DSA sinngemäß).

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3. Wenn wir Ihren Beitrag entfernen oder Ihr Konto sperren

Wir schicken Ihnen eine E-Mail mit Begründung. Die E-Mail enthält:

  • was wir getan haben: Beitrag entfernt, zurückgehalten, Konto gesperrt (auf Zeit oder dauerhaft),
  • welchen Beitrag es betrifft,
  • auf welchen Tatsachen die Entscheidung beruht und ob eine Meldung der Anlass war,
  • ob ein automatischer Filter beteiligt war,
  • welches Gesetz oder welche Regel unserer Nutzungsbedingungen verletzt ist,
  • wie Sie widersprechen können (Abschnitt 4).

Keine Begründung schicken wir bei reinen Spam-Konten und wenn eine Behörde es uns verbietet.

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4. Widerspruch

  1. Antworten Sie innerhalb von 6 Monaten auf die E-Mail mit der Begründung. Oder schreiben Sie an die Kontaktstelle.
  2. Ein anderer Mensch prüft den Fall neu. Hatten wir Unrecht, machen wir die Maßnahme rückgängig.
  3. Sie können sich jederzeit an ein Gericht wenden.
  4. Beschwerden über uns als Anbieter nimmt auch der Koordinator für digitale Dienste an: die Koordinierungsstelle für digitale Dienste in der Bundesnetzagentur, Bonn (§ 14 DDG).
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5. Was nicht hierher gehört

  • Fehler in einem Artikel der Redaktion: Unsere Artikel sind eigene Inhalte, kein Nutzerinhalt. Schreiben Sie an die Redaktion (sk@winfuture.de). Wir korrigieren Fehler (Grundsätze).
  • Gegendarstellung: schriftlich an die Anschrift im Impressum.
  • Werbung: Fragen zu einer Anzeige an sk@winfuture.de.
  • Datenschutz: siehe Datenschutzerklärung.
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6. Gefahr für Leben oder Sicherheit

Erfahren wir von einem Beitrag, der eine Straftat mit Gefahr für Leben oder Sicherheit eines Menschen vermuten lässt, informieren wir sofort die Polizei (Art. 18 DSA). Bei akuter Gefahr: Rufen Sie selbst die 110 an.

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7. Transparenz

WinFuture ist ein kleines Unternehmen im Sinne der EU-Empfehlung 2003/361/EG. Für kleine Unternehmen gelten einige DSA-Pflichten nicht, z. B. jährliche Transparenzberichte (Art. 15 Abs. 2, Art. 19 DSA).
Wir veröffentlichen trotzdem einmal im Jahr die Zahl der Meldungen und Löschungen. 

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