Spieler klagen Reisekosten nach misslungenem Pokémon GO Fest ein

Niantic habe die Versprechen für das große Pokémon GO-Festival in Chicago auch nicht annähernd gehalten - daher soll das Unternehmen jetzt für die Reise- und Unterbringungs-Kosten der Spieler aufkommen, heißt es in einer Sammelklage gegen Niantic. ... mehr... App, Nintendo, Augmented Reality, Pokemon, Pokemon Go, Niantic Labs, AR, Pikachu Bildquelle: Nintendo App, Nintendo, Augmented Reality, Pokemon, Pokemon Go, Niantic Labs, AR, Pikachu App, Nintendo, Augmented Reality, Pokemon, Pokemon Go, Niantic Labs, AR, Pikachu Nintendo

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Jetzt dasselbe zur Safari-Zone in Prag: Am 5. August wäre in Prag die Safari-Zone gewesen:
https://pokemongolive.com/events/safarizone/unibail-rodamco

Heute haben sie es verschoben. Mitbekommen tut man das nur durch Zufall auf manchen Seiten wie hier:
https://spieletrend.com/news/pokemon-go-safari-zone/

Wir hatten bereits Bustickets gekauft von Österreich nach Prag => in diesem Fall wieder stornierbar (bis auf 4€ Kosten), aber trotzdem ärgerlich.

Dasselbe in Chicago: Wenn sie schon so etwas "wichtiges" machen in einer einzigen Stadt weltweit dann ist ganz klar, dass dort dementsprechend viele Leute hinkommen. Wenn sie die Safari-Zone in Europa nur 6 Mal machen, dann kann man auch damit rechnen, dass begeisterte von mindestens 3-4 Ländern in diese eine Stadt kommen (z.B. Österreich, Ungarn, Slowakei, Polen, Tschechien => Prag; Deutschland, Belgien, Schweiz, Ostfrankreich => Oberhausen; Frankreich => Paris).

Wenn sie auf einem Fleck nicht so viele Spieler haben möchten, dann sollen sie einfach in jedem Land 3-5 Städte auswählen. Über Sponsor-Verträge kommt das ja hundertmal wieder rein. Stattdessen viel Frust bei Spielern und Veranstaltern - wenn in einem Einkaufszentrum wie in Prag dann eine Genehmigung für vermutlich 10 000 Spieler oder mehr angesucht wird, ist klar dass es Probleme gibt.
 
@Hans3:
"Mitbekommen tut man das nur durch Zufall"
die haben auch nur eine Pressemitteilung veröffentlicht
auf folgenden kanälen erwähnen sie es nicht:
"pokemon go twitter","niantic twitter","facebook","www.pokemongo.com"
und auf der offiziellen eventseite stehen noch die alten termine....
https://pokemongolive.com/events/safarizone/unibail-rodamco
Die 4000 tickets und informationen für das event was in oberhausen geplant ist gibt es übrigens nur auf der facebookseite von "centro oberhausen"
 
Drei Worte: Mi, mi, und mi.

Hätten ja zuhause bleiben können. Seit wann gibt's Fahrtkosten ersetzt für irgendwelche Freizeitaktivitäten?

Was kommt als nächstes: Der Bäcker drei Straßen weiter ist krank, also schnell mal verklagt wegen Reisekosten, immerhin tankt sich das Auto ja nicht selber voll?

Schöne neue Welt. Und liebe Veranstalter: spart Euch die Festivals, nur Streß, nur Kosten und die einzige PR ist - wie man sieht -- negativ.
 
@RalphS: Es ist ja nicht so, dass Niantic das macht um Ruhm und Ehre zu bekommen - so ein Event spült zig Millionen in die Kasse.

Beispiel hier in Österreich: Von letzten Sonntag (am Tag nach Chicago-Fest) bis einschließlich Donnerstag gab es diese legendären Vögel - da versammelten sich hunderte Spieler bei den Arenen mit Vogel. Da jeder mehr als 1 Mal kämpfen möchte (manche Spieler machten diese Woche 50 Kämpfe) macht alleine knapp 50€ (knapp 1€ pro Raid-Pass im Aktionspack) pro Spieler.

Wenn im Schnitt jeder 20-30€ alleine in dieser Woche ausgibt und weltweit 20 Millionen Spieler dabei sind, sind das mal schnell 400 bis 600 Millionen Euro für einen normalen Event von Sonntag bis Donnerstag. Das Fest in Chicago ist halt der große Aufhänger für diesen Event damit alle Leute was davon mitbekommen.

Wenn du jetzt überlegst, was andere Firmen alles machen (bzw. produzieren) müssen um 400-600 Millionen Euro zu bekommen dann rentiert sich dieser Aufwand ganz ganz leicht.
 
@Hans3: Müssen ja tolle Fans sein, wenn die nicht freiwillig, sondern genötigt da hingehen.

Ja klar kriegen die viel Holz in die Kassen. Warum? Weil es Fans gibt und weil Fans da freiwillig hingehen.

Der Unterschied ist, richtige Fans hätten sich gemeinsam mit Niantic was einfallen lassen und gemeinsam was unternommen.
 
@RalphS: gemeinsam das Mobilfunknetz und die Server erweitert?
 
@RalphS: "gemeinsam mit Niantic" versuch mal mit niantic zu kommunizieren....
selbst beim live stream haben sie auf youtube und twich die chatfunktion deaktiviert.

ich bin ein fan vom Spiel aber Niantic ist ein haufen arsc******* die scheinbar weniger als 5% von dem erhaltenen Geld wieder in das Spiel stecken.
 
@DNFrozen: Und trotzdem, Reisekosten erstatten lassen weil einem was nicht gefällt ?

Wirklich eine schöne neue Welt.

Ich wusste gar nicht dass Fans zu so etwas gezwungen werden... Ich dachte die fahren freiwillig...
 
@M_Rhein: ich bin da auch nicht gerade objektiv...
ich will nur das Niantic auf irgendeine art dafür bezahlt das sie ständig so einen Mist bauen. Das mit den Reisekosten ist eventuell nicht gerechtfertigt aber eine andere Klage läuft ja nicht.
Die Leute wollten nichts anderes als dort mit anderen Fans des Spiels einen schönen Tag verbringen, seltene Pokemon fangen und sich von Niantic von der angekündigten "mystery challenge" überaschen lassen.

Statdessen durften sie erstmal 3 Stunden in der warteschlange stehen um überhaupt in den Park zu kommen. Dort drinnen haben sie dan den ganzen Tag versucht sich einzuloggen und bekommen dabei ständig "authentication error".
falls es doch einer schafft wird er schnell von chrash-bugs wieder aus dem Spiel geworfen. Dan sollten von den Teilnehmern eine gewisse anzahl pokemon von bestimmten typen innerhalb von 30 Minuten gefangen werden. Der Balken der den Fortschritt anzeigt bewegt sich absolut willkürlich nach rechts und links (ja auch nach links) und das selbst nachdem die 30 Minuten längst vorbei sind.

Der Livestream war 90% der zeit ein Standbild mit manchmal ein paar hintergrundgeräuschen vom fest aber selbst die waren oft nicht vorhanden.

Man kann das verhalten von denen einfach nicht mehr rechtfertigen.
 
Naja so viel Geld kam nicht rein wenn das Spiel nicht läuft, man InGame nichts ausgeben kann und die Eintrittspreise zurückerstattet werden.

Generell muss rechtlich ein Veranstalter schon das liefern was er anpreist und verkauft. Wäre sonst ja sehr abenteuerlich und man könnte auf kein Konzert oder in Urlaub mehr wenn der Kunde selber Schuld ist wenn er dort dann nichts vorfindet, weil ja freiwillig hingefahren ist...
Aber wie fahrlässig für zu wenig Kapazitäten gesorgt wurde, wie die AGB's dazu aussahen ob es Versicherungen gab, usw. kann ich nicht beurteilen. Wenn Flüge und Hotels gezahlt werden, würde es mich schon sehr, sehr wundern.
 
@jackii: Den 15000 Spieler in Chicago wurden Spiele-Coins gescheckt - das kostet ja Niantic nichts. Demnach haben sie da keinen einzigen Cent verloren. In der Woche danach, also Sonntag bis Donnerstag war der Event von dem ich geschrieben habe wo sie die 400-600 Mio verdient haben.
 
@jackii: Wie kommst du darauf dass man InGame nichts ausgeben kann?
Die haben recht kostengünstig für Spieler angefangen, aber langsam - ganz nach Dealermanier - die Daumenschrauben angezogen:
mittlerweile zocken die die Spieler ganz schön ab.
Abzocken ist eigentlich das einzige wo sich Niantic geschickt angestellt hat... ^^
 
@moribund: wenn die Server nicht erreichbar sind, läuft vermutlich auch die InGame-Zahlung eher schleppend...
 
@itChOW: Das wurde etwas ärger dargestellt, als es war. Leute in unserer Pokemon Go Whatsapp Gruppe waren dort: Die erste halbe Stunde konnten sich ein paar zig tausend Leute nicht einloggen, aber nach 2 Stunden hatte sich die Lage so weit gebessert, dass man spielen konnte. Wenn man jetzt annimmt, dass alle dort 5-6 Stunden mindestens dort waren und bei weitem nicht alle betroffen waren (es war ja überlastet da bereits so viele drinnen waren), ist es zwar ärgerlich aber nicht unmöglich gewesen.
 
@RalphS: Das amerikanische Rechtssystem bietet aber eine Möglichkeit zur Sammelklage. Und hier kann der enttäuschte Kunde versuchen, seinen Schaden regulieren zu lassen. So mancher Deutscher Kunde würde sich so etwas auch in Europa wünschen. (Siehe auch VW-Betrugsopfer in den USA und die selben in Deutschland).
 
@Kobold-HH: ohh, wer bei VW und co wirklich geglaubt hat hat es nicht anders verdient...

Ein SUV mit 4 Litern Verbrauch ? Wer glaubt sowas ?
Bitte, solche Kunden kaufen sich DVD player und legen da auch ne salami rein -.-
 
@M_Rhein: Ja, und das gibt dem US-Amerikaner das Recht eine Entschädigung zu bekommen, während der deutsche Kunde eine verkrüppelte Motorsteuerung bekommt und auf dem Schaden sitzen bleibt? Das US-Gesetzt gibt da einen guten Verbraucherschutz her. In Europa bestimmen die Lobbys was die Politik entscheidet - Egal wie naiv der Kunde sich anstellt.
 
@M_Rhein: Die Kunden haben geglaubt, dass VW die Testumgebung entweder auf legalem Weg bescheißt oder - falls illegal - sich dabei nicht erwischen lässt.
Und bei den meisten Herstellern trifft das ja auch zu, VW ist nicht der einzige Hersteller, der sehr intensiv auf die sehr schlechte Testumgebung optimiert.
 
@RalphS: Das ist eine ganz normale Schadenersatzklage. Und die Kosten für Anreise und Aufenthalt sind zu Recht ebenfalls Teil der Klage. Das wäre hier in Deutschland nicht anders. Nur das in D eben jeder für sich klagen müsste.

Im Übrigen (weil es weiter unten kam) kann auch jeder VW-Konzern-Fahrzeug-Besitzer auf Schadenersatz klagen. Das Problem ist, man muss den Schaden eben genau beziffern. Das wird allerdings erst wirklich möglich sein, wenn sich Hr. Dobrindt und Co. endlich mal zu einer Verfahrensweise durchringen. Im Wesentlichen würde es aber auf den Ersatz des verlorenen Wiederverkaufswertes hinauslaufen. Alternativ kann man auch auf Rückabwicklung wegen arglistiger Täuschung klagen, was schwieriger wäre, da der Händler dazwischen hängt.
 
Müssen ja schöne Fans sein, wenn sie das Objekt der Verehrung verklagen.
 
@Alfred J Kwack: Pokemon go Fans sind nicht Niantic Fans.
 
Wenn diese Firma schon so eine Veranstaltung mit großem Bimborium ankündigen und sich viele dafür angemeldet haben und auch hingefahren sind, nur um verärgert feststellen zu müssen, dass Niantic das nicht hinkriegt sind die Forderungen schon berechtigt. Und wenn Niantic wirkliches Interesse an seinen Kunden hat, sollten sie freiwillig den Leuten entgegen kommen. Dann wäre eine Klage nicht erforderlich.
 
ja dann ist es halt schief gelaufen... den Ticketpreis bekommt man auch ohne Sammelklage zurückgestattet. im weiteren, Chicago ist ja kein Niemandsland, sondern eine pulsierende Stadt, da kann man sich auch sonst wie die Zeit vertreiben!

http://lovingchicago.de/sehenswuerdigkeiten-und-attraktionen/top-10-sehenswuerdigkeiten-chicago/

(in 3sek. googeln)
 
die haben doch alle ne Meise und brauchen psychische Hilfe.......
 
Was soll man sagen selber Schuld würde ich das nennen nach Deutschen Recht und auch EU Recht dürfte es da schlecht aussehen mit Entschädigung in Form von Reisekosten.
Hier ist man dann doch sehr auf Kulanz angewiesen die aber wohl kaum mehr wie InGame Items oder Gutscheine umfassen dürfte.
Nach US Recht sieht das wieder anders aus da kann ich ja auch Gott Verklagen Tatsache ist so Passiert wer es nicht glaubt hier http://www.focus.de/panorama/welt/usa_aid_133198.html
In den USA Klagen ist allerdings Teuer und für die meisten kaum zu realisieren da sich 99% der nicht US Anwälte kaum oder gar nicht mit deren Rechtssystem auskennen.
So eine Sammelklage bei uns zum Glück in der Form nicht möglich ist der einzige weg.
Ich würde mal sagen wer das Geld hat um nach Chicago USA zu Reisen hatte so oder so mehr geplant wie Pokemon, Ärgerlich aber gerade Chicago und Umgebung bietet so einiges lohnendes.
 
Haben denn das die Eltern überhaupt erlaubt? Erwachsene werden so einen Schwachfug ja nicht mitmachen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 05:05 Uhr Ein Supertrio: Cat's Eye - Box, Vol. 1/2 (Episoden 1-36) [6 DVDs]Ein Supertrio: Cat's Eye - Box, Vol. 1/2 (Episoden 1-36) [6 DVDs]
Original Amazon-Preis
51,99
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
44,19
Ersparnis zu Amazon 15% oder 7,80
Nur bei Amazon erhältlich