Dunkle Wolken über Netflix: Kaum Wachstum, Werbe-Abo ist ein Flop

Netflix steckt seit einer Weile in der Krise. Denn während der Pandemie konnte man einen Boom erleben, als die Lockdowns vorbei waren, folgte ein umso härterer Absturz. Der Streaming-Dienst reagierte mit einem günstigen Werbeabo. ... mehr... DesignPickle, Logo, Netflix, Videoplattform, Netflix Logo Logo, Netflix, Videoplattform, Netflix Logo

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Na ja, manchmal ist weniger mehr. Ich habe bereits seit Monaten nichts mehr bei Netflix geschaut. Und Netflix sägt ja auch immer wieder Serien ab, z. T. auch welche, die mir gefallen. Warum sollte ich dann überhaupt noch mal in eine Serie reingucken, wenn ich nicht weiß, ob sie auserzählt wird?
 
@pop1989_bb: Habe Netflix Account auch gekündigt grad erst, weil ich ihn einfach zu selten nutze.

Habe beschlossen alle 6-12 Monate EINEN Monat lang zu buchen, dann alles zu bingen, was mich interessiert und dann wieder zu stoppen.

Viel ist es aktuell leider nicht, was mich interessiert.

Das meiste ist mir zu sehr woke politik und zu wenig story.

Wednesday ist die Ausname, das hat mir recht gut gefallen.
 
@pop1989_bb: ich hab's ebenfalls gekündigt. Das bisschen was das ich noch geschaut hab war mir das Geld einfach nicht mehr wert.
 
@Ludacris: Kann ich mich nur anschließen. Ist kaum noch interessanter Content vorhanden. Aktuell zahle ich für meinen Account aber auch nichts weil es mit einem Sky Abo aus der Familie verbunden ist. Innerhalb der Familie werden quasi alle Streamingdienste geteilt, fällt das weg ist mir das aber auch egal.
 
@pop1989_bb: War es nicht ein "gutes" Alleinstellungsmerkmal das Serien bei Netflix nicht bis ins unendliche gezogen werden? Meistens ist doch nach 3-4 Staffeln Schluss, oder?
Ich nutzte noch nie Netflix, aber denke davon gehört/gelesen zu haben. Liege ich damit richtig?
 
@BuzzT.Ion: Nein. Es gibt verschiedene Serien (in meinem Fall z. B. Salvation), welche 3 Staffeln haben sollten und dann nach der zweiten beendet wurden. Hat mich persönlich sehr frustriert, weil es dann mitten in der Geschichte endete und ích dadurch nie erfahre, wie es endet. Und deshalb ist es schwierig für mich, mich bei Netflix noch auf eine Serie einzulassen, weil ich im Vorfeld nicht erfahre, ob sie beendet wird.
Es könnte z. B. auch passieren, dass sie "Stranger things" einfach absägen. Unwahrscheinlich, aber bei Netflix nicht unmöglich. :-(
 
@pop1989_bb: ooh was, Salvation wurde abgesägt, hab diese letztes Jahr geguckt und wartete nun auf die Fortsetzung

Aber dieses dauernde absägen guter Serien oder auch schlechte Syncros nerven mich da echt so richtig inzwischen
 
@pop1989_bb: Salvation war eine CBS Produktion und dafür kann Netflix nichts, wenn CBS es nicht weiterführt.
Ich persönlich finde bei Netflix meist abgeschlossene Staffeln (zumindest unter den tatsächlich von Netflix produzierten Inhalte) ohne Cliffhanger. Aber eben so, dass eine weitere nicht ausgeschlossen ist.
Selbst wenn es kein weiteres Stranger Things gäbe, wäre das kein Problem und selbst die 4. nach der Pause hätte theoretisch nicht noch kommen "müssen".

Bislang wurde eine einzelne Staffel auch immer veröffentlicht, auch wenn diese aus mehreren Teilen (was gerade zu Corona bei einigen zu mindestens 2 führte) bestand.

Da würden mich dann eher so Ausreißer nerven, bei denen die Produktionsfirmen einfach etwas auf mehrere Staffeln auslegen ohne überhaupt eine feste Zusage zu haben - da gab's hier vor kurzem einen Artikel und Diskussionen zu diesem "1899". Auch da finde ich es dann fragwürdig die Schuld unbedingt bei Netflix zu suchen und sehe eher die Produktionsfirma in der Pflicht. Entweder ist hier ein fester Vertrag für die gesamten geplanten Staffeln notwendig oder aber die Staffel besteht eben aus mehr Folgen und wird komplett "verkauft". Wenn jedoch ein Deal für 1 Staffel existiert und abhängig von deren Performance über die Zukunft entscheidet, lässt sich nur schlecht argumentieren "Joa, waren halt 3 geplant, aber bekommen wir einfach nicht vom Anbieter gewährt".
 
Netflix original Serien kann man auch nicht mehr schauen. Staffel 1 Endet mit einem Cliffhanger, Serie wird nicht fortgesetzt.. Danke dafür.
 
Ewiges Wachstum geht halt auch nicht.

Problem bei den Diensten ist halt, dass sie Content ohne Ende auf den Markt schmeissen. Somit verschwinden gute Inhalte sonstwo im Katalog.
Gleichzeitig lässt die Qualität der Inhalte nach. Mit schleierhaft, warum nicht einfach bessere Drehbuchautoren/ Showrunner gefunden werden. Dann Sahnetupfer oben drauf: alles woke.

Auch das mache Inhalte einfach laaaaaaang gezogen werden, nur um dann mitten drin eingestampft zu werden, macht auch keine grosse Lust auf neues.

Fragmentierung des Marktes macht es auch nicht einfacher, nur unübersichtlicher.
 
@tomsan: Das sehen wir und 80% der Nutzer auch so. Aber 20% ist es egal, schau mal zu Sport-Abos z.B. Fußball. Da geben Menschen 100€ und mehr im Monat für Sky, DAZN, etc. aus nur um Fußball zu sehen. Genau das sind die Cash-Cows zu denen uns die Anbieter erziehen wollen.

Solche Cash-Cows sind es auch die alle Streamingdienste abonnieren und nie kündigen.
Die Fragmentierung wird damit belohnt weil sie einfach immer weiter Abos abschließen um "Alles" sehen zu können.

Ein Abo für max. 20€ in dem "Alles" drin ist was Musik, Serien und Filmstreaming angeht bin ich dabei. Für Sport zahle ich nicht einen Euro.

Wenn jetzt aber 6 Streamingabos für je 7,99€ oder mehr notwendig sind dann schließe immer nur ein Abo rotierend ab, einzelne Serien/Filme werden dann eben Später oder illegal geschaut.

Als wenn die Anbieter nicht 10-20 Jahre zurück schauen könnten.
Emule, Torrent, Rapidshare, MegaUpload, Uploaded.to, Kino.to, PopcornTime etc. haben nur funktioniert weil es keine legalen Alternativen gab
-> Netflix kam und es war eine Alterative, die entsprechenden Portale wurde massiv weniger genutzt
-> jetzt gibt es keine bezahlbaren legalen Alternativen mehr und die illegalen Quellen Gewinnen wieder "Kunden" und das ist gut so. Die Konkurrenz fehlt durch das Urheberrecht im legalen Bereich enorm.

Lösung 1:
Serien und Filme sind 6 Monate bis 1 Jahr exklusiv und werden dann zu passenden Konditionen Anderen Anbietern zur Verfügung gestellt via PayPerView Vergütung.

Lösung 2:
Produktionsfirmen/Studios dürfen selbst keine Platform betreiben, sie müssen ihre Filme/Serien frei auf dem Markt für Alle anbieten.
 
Wartet erst mal ab, wenn Netflix ihre Account Sharing Politik im Frühjahr ändert. Dann werden die Nutzerzahlen erst so richtig einbrechen.
 
@deafnut: Ich habe deswegen bereits auf Ende Dezember 22 gekündigt gehabt. Diesen Hickihacki mach ich nicht mit. Vorher wars ein Familienabo.. seit 2017, nun verdient Netflix an uns eben nix mehr. Mir egal. Gibt andere Dienste.
 
Die Zahlen finde ich persönlich im positiven betrachtet eher beachtlich, gerade unter den ganzen Umständen (Corona, Wettbewerb/Konkurrenz, Änderungen bei Netflix, usw.). Hätte ich deutlich schlimmer erwartet nach den ganzen "katastrophalen" News, usw.
Hoffe auch weiterhin, dass Netflix sich hält und mir Unterhaltung bietet. Ich bekomm da jedenfalls ziemlich viel Content und selbst wenn ich Serien und Filme schau wird meine Watchlist tendenziell eher größer als kleiner.
 
Ich frage mich warum man immer unermesslich wachsen muss. Wenn am Ende eine schwarze 0 raus kommt ist das kein Weltuntergang.
 
@TuxIsGreat: ja, solange es keine Schulden gibt (+ Puffer für Investitionen) sollte das alles eigentlich kein Problem sein.
Abgesehen davon sagt ein Wachstum garnichts über den Gewinn aus. Wenn der Umsatz bei knapp 8 Mrd. $ liegt bei geringem Wachstum kann der Gewinn dennoch sehr hoch sein - laut Statista 2021 über 5,1 Mrd. $ Überschuss -_-
Edit: laut Statista hatte Netflix alleine im 3. Quartal 2022 1,4 Mrd. $ Gewinn.
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