Falsches Bild: Computerkriminalität ist langweilig & schlecht bezahlt

Computerkriminalität wird oft mit dem Klischee des Hacker-Mythos ro­mantisiert, in der Realität sieht es rund um die meisten Cybercrime-Aktivitäten aber ganz anders aus. Eine Studie beschreibt die illegalen Jobs für die meisten Beschäftigten als ... mehr... Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr Hacker, Kriminalität, Cybercrime, Angreifer, Hacking Hacker, Kriminalität, Cybercrime, Angreifer, Hacking

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Naja, stellt man mit dieser Analyse nicht den Muli und den Dealer mit dem Drogenboss gleich?
 
@DRMfan^^: es ist doch in jeder branche das selbe, die wirklich guten verdienen enorm - auch wenn sie die lücken direkt an den betroffenen melden und ihr bounty erhalten. Der durchschnitt klickt sich automatisiert durch irgendwelche logins und versucht diese zu hacken. Und wundert sich dann wieso er nichts verdient...
 
Ist eben auch nur eine "Industrie" und läuft mit den gleichen Regeln wie jede Industrie auch:
Lohnsklaven, höhere Angestellte und Boss!

Wieso sollte das anders sein? weil es illegal ist?
Auch die Mafia spielt nach den gleichen Regeln: Laufbursche, Unterboss, Boss, Pate.
So funktioniert nun mal die Welt!

Aber auch da gilt: vom Tellerwäscher zum Millionär ist möglich. Gibt halt ein paar kleine Detailunterschiede. Wer in der legalen Industrie/Wirtschaft vom Lohnsklave zum Boss avancieren möchte braucht andere Qualifikationen als wer vom Laufbursche zum Pate aufsteigen möchte. ;p
Aber beides ist möglich, wenn man denn die Eier dazu hat.

Problem ist nur 90% der Bevölkerung haben diese nicht und kommen deshalb über Lohnsklave/Laufbursche nicht hinaus!
 
Der letzte Absatz ist ein Witz in sich, wenn man an all die "vorteilhafteren" (Computer)-Jobs im Legalen Wirtschafts-Bereich denkt ... wie ist das z.B. im Bereich Crowdworking? Wird das nicht oft als sehr schlecht bezahlte "digitale Fließbandarbeit" ohne soziale Absicherung beschrieben?!
Und ist es nicht in allen Wirtschaftsbereichen so, das Arbeits- bzw. Personalintensive Tätigkeiten generell schlecht bezahlt werden?! Und dann muss man auch noch jeden Tag um diesen "tollen" Job (und damit das Einkommen) bangen... im kriminellen Bereich gibt es ganz sicher auch keinen Kündigungsschutz, aber möglicherweise doch so etwas wie ein "corporate identity" -feeling... also das, womit sich insbesondere größere Unternehmen gerne nach außen hin schmücken, tatsächlich aber genau jene Beschäftigten, die die eigentliche Arbeit im Konzern leisten, wie den allerletzten Dreck behandeln! Permanent die Löhne drücken, oder die Arbeitslast erhöhen und viel zu wenig für die Arbeits-Umstände tun (geeignete Arbeitsmittel usw.) Es ist doch so, das eher Räume für empfindliche Technik klimatisiert werden, als zb. Großraumbüros! Warum auch, ist ja nur leicht Austauschbares Humankapital das dort im Hochsommer schwitzt...

Ach und schlussendlich ist dann noch die Frage welche Reputation die im Illegalen Beschäftigten haben. Vlt. nicht selten bereits einige Jahre Knast-Erfahrung? Und wer stellt die im Legalen ein, gibt ihnen eine Chance?
 
"Cybercrime is boring ", so überzeugend wie "Rauchen gefährdet ihre Gesundheit". Wobei letzteres eigentlich jeden klar sein sollte, und trotzdem lassen sich nur wenige davon beeinflussen.
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