E3 2020 ohne PlayStation 5: Sony sagt Messe-Teilnahme erneut ab

Auch in diesem Jahr wird Sony Interactive der bekannten Spielemesse E3 2020 fern bleiben. Neuigkeiten zur PlayStation 5 plant das japanische Un­ter­neh­men auf separaten Events zu verkünden, da man die Ver­an­stal­tung in Los Angeles nicht als ... mehr... Sony, Logo, PlayStation 5, ps5, Sony PlayStation 5 Bildquelle: Sony Sony, Logo, PlayStation 5, ps5, Sony PlayStation 5 Sony, Logo, PlayStation 5, ps5, Sony PlayStation 5 Sony

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Mit dem hässlichen Ding würde ich auch auf keine Messe gehen.
 
@happy_dogshit: Das "hässliche Ding" von dem du sicher sprichst, ist nur das Design des Dev-Kits, welches niemals an einen Kunden verkauft wird. Das finale Desing der PS5 wurde bisher nicht gezeigt.
 
@happy_dogshit: Du weißt schon wie sie aussehen wird? Teile dein Wissen mit uns
 
Vermutlich will man den Reveal der PS5 auf einem eigenen Event feiern, sodass der Fokus der Presse und potentieller Kunden ganz auf die PS5 gerichtet ist.
 
Sony ist seit mindestens einer oder zwei E3-Messen nicht mehr vertreten. Niemand hat Lust bei dieser vergleichsweise kleinen Messe auszustellen.
 
@da_mich*: Die "vergleichsweise kleine Messe" bleibt halt trotzdem die weltgrößte Spielemesse.
 
@mike4001: Wo hast du das aufgeschnappt? Die E3 ist nur einen Bruchteil so groß wie die Gamescom. Sowohl in der Anzahl der Besucher als auch an Ausstellern.
 
@da_mich*: Die E3 ist keine Messe für den Normalo. Besucherzahlen sind komplett egal. Es ist eine Marketingmesse in erster Linie für Journalisten und es ist das Event wo die großen Spieleknüller angekündigt werden weil alle Augen darauf gerichtet sind. Deswegen ist es die größte (edit: gaming) Messe der Welt. Gamescom hat vielleicht mehr Besucher, aber E3 hat mehr Gewicht.
 
Schade für die E3, aber Sony kann es sich leisten. Immerhin wird Microsoft nun mit Xbox die grösste Aufmerksamkeit haben zum E3 Zeitraum und gerade in Nordamerika ist die E3 einiges relevanter als z.B die Gamescom.

Aber auf kurz oder lange, wird die E3 immer mehr an Glanz verlieren und kleinere, eigene Events werden immer wichtiger. Dass sich das Konzept einer "Messe" totgelaufen hat, zeigt sich in allen Branchen, auch wenn ich dieses "Zusammenkommen" immer wieder schön finde. Für Networking und etwas Flagship Representing, ganz nett. Aber wirklich wirksam sind Messen nur noch bedingt in Zeiten des Internets.
 
@barnetta: Ja, leider sieht es so aus, auch wenn ich das mit den Messen nicht so ganz verstehen kann. Das Internet kann eine Messe in meinen Augen nicht ersetzen, genauso wenig wie z.B. Streaming das Kino ersetzen kann. Es sind unterschiedliche Erlebnisse. Allerdings scheinen die echten sozialen Dinge komplett zu verkümmern. So wirklich mit anderen Menschen interagieren, scheint nicht mehr beliebt zu sein. Stattdessen findet alles virtuell statt oder man hält so etwas wie Facebook, Instagram oder TikTok für sozial. Irgendwie keine tolle Entwicklung.
 
@HeadCrash: Ich war im letzten Jahr auf 2 Spiel/Fantasy Messen. Ganz ehrlich, das sind für normale Besucher reine Werbe- und Verkaufs Veranstaltungen mit wenig Gegenwert. Klar trifft man sich unter Gleichgesinnten, aber wirklich neue Kontakte machen dort die wenigsten. Hinter den Kulissen ist es vor allem ein Händeschütteln der Leute, welche in der jeweiligen Branche arbeiten.

Braucht es heutzutage wirklich noch Messen um die Mitbewerber zu sehen, Neuerungen zu erfahren oder sich auszutauschen? Gerade durch Leaks und unzählige Informations Kanäle wie Twitter und co. ist man heute ja bereits vor einer Messe bestens informiert, echte Überraschungen sind rar.

Viel eher machen da direkte Events der jeweiligen Firma Sinn wo man den ganze Fokus bekommt. Für die Branche finden ja noch immer Events statt wo man sich treffen kann, auch wenn die Grössenordnung nicht mehr E3 Ausmasse hat. Und mit der Gamescom hat sich ja bereits eine weitere relevante Messe etabliert welche die Leute in Scharen anlockt.

Messen habe noch ihre Berechtigung. Die Frage ist eher, haben sie noch eine Relevanz in dem Umfang welcher einen solchen Aufwand rechtfertigt? Selbst Microsoft ist ja nicht mehr direkt auf der E3, sondern hat sich ins eigen Theater verkrochen wo man nun jedes Jahr einfach die selbe Bühnen Ausstattung auffährt. Nebenbei findet eben noch die E3 statt.

Das würde es auch ein Fanfest tun......
 
@barnetta: Aber liegt das am Konzept der Messe oder daran, wie sich Messen über die letzten Jahre entwickelt haben? :) Für mich ist eine Messe eine gute Gelegenheit, Dinge einmal live zu sehen, mich ggf. über die eigentliche Produktbeschreibung hinaus zu informieren, weil da jemand ist, der wirklich Ahnung hat und das gesellschaftliche Miteinander zu genießen. Ich war noch nie alleine auf einer Messe, sondern immer mit ein paar Freunden, so dass man wirklich ein Miteinander hat und hier und da auch neue Leute kennengelernt hat.

Ein reines Firmenevent ist in meinen Augen nur dann interessant, wenn ich mich sehr, sehr umfangreich genau nur zu einem Produkt oder einer Firma informieren möchte. Da bekommt man aber keinen Überblick. Und zig Firmenevents zu besuchen ist auch letztlich nicht so effizient, wie wenn man auf einem Event gleich mehrere Unternehmen/Produkte im Zugriff hat.

Die Gamescom ist für mich ein Beispiel eines gescheiterten Konzepts, das nur (vornehmlich junge) Leute mit unglaublich viel Zeit anzieht. Ich meide die Gamescom mittlerweile wie die Pest, auch wenn ich fast um die Ecke wohne. Sie ist überlaufen, man hat überhaupt keine Möglichkeit mehr, sich zu informieren, da sie nur darauf ausgelegt ist, ein paar hübsche Trailer zu zeigen (die bekomme ich tatsächlich auch im Internet) oder Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Game kurz anzuspielen, wenn sie vorher zwischen drei und acht Stunden angestanden haben. Das hat wenig von einer Messe.

Für mich war die CeBIT immer einer gute Messe, bis sie vollkommen degeneriert ist. Interessante Informationen gab es nur noch hinter verschlossener Tür, wenn man den zigfachen Eintrittspreis bezahlt hat, die Menschen an den Ständen hatten weitgehend keine Ahnung mehr und konnten höchstens noch nett lächeln und das Werbematerial austeilen und es kamen immer weniger interessante Aussteller.

Ich glaube nicht, dass das Konzept Messe tot ist. Ich glaube nur, man müsste mal wieder eine echte Messe machen. Denn nicht alles muss immer schneller und digitaler werden. Manche Dinge, sind auch auf die bewährte Art und Weise gut. Aber im Grunde gehen Messen da denselben Weg, den auch LAN-Parties gegangen sind. Auch die lassen sich durch Online-Gaming nicht wirklich ersetzen.

Oder aber ich werde einfach nur alt :D
 
Im vergangenen Jahr hat Sony doch passend zur E3 durchgehend Videos für die PS4 auf Youtube veröffentlicht. Hat teilweise mehr Anreizt gebracht, als die E3 zu gucken. Da würde ich mir auch die kosten sparen ...
 
Also für mich ist die E3 immer noch weiterhin das Highlight des Gamingjahres für die Ankündigungen und Vorstellungen der Games, die in ein paar Monaten bzw innerhalb der nächsten 1-2 Jahre erschienen werden. Ohne die Tradition der E3 würde mir extrem etwas fehlen, man selbst muss ja nicht auf der Messe vertreten sein, um im Atemzug der E3 genannt zu werden. Siehe EA, siehe Microsoft, siehe Nintendo.
Die anderen Shows, wie PSeX, wie X0... das waren bisher nur eher Fanservices. Und ich finde, dass separate Ankündigungen wie auf einer State of Play (Sony) oder auch nun bei den Gameawards (Microsoft) eher untergehen als bei solchen Großevents mit einer eigenen PK.

Diese Entscheidung von Sony kommt mMn nicht von ungefähr, das denke ich aber auch. Man hatte die E3-News um 2015, 2016 und 2017 immer bestimmt, weil man die großen Spiele ankündigte. 2018 war es plötzlich eine "Wiederholung" von 2017 und die Fans und die Presse waren nicht mehr so überschwänglich. 2019 blieb man fern und veranstaltete auch keine PSeX. Man brachte dann die Spiele, die man 2015-17 angekündigte hatte... aber was bleibt für den interessierten Gamer, der eben keine PS besitzt? Keine interessanten Ausblicke? Keine bald kommenden Spiele?
Ich finde, dass man allein mit The Last of Us 2 eben nicht jeden Gamer überzeugen kann, sich mit 2020 zufrieden zu geben. Für mich bietet Sony spielerisch da nichts mehr an, auch weil sie es seit 2 Jahren nicht zeigen.

Hört sich alles sehr (zu) negativ an, aber irgendetwas muss doch passieren?
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