Bei CPUs ist's wie beim Diesel - Spectre-Patches sind keine Lösung

Der Umgang mit den vor einem Jahr bekannt gewordenen Spectre-Schwachstellen weist gewisse Parallelen zum Diesel-Skandal der Automobilbranche auf. Die Prozessor-Hersteller versuchen seit Monaten die Probleme mit Software-Updates in den Griff ... mehr... Prozessor, Chip, Arm, Gpu Bildquelle: ipal GmbH Prozessor, Chip, Arm, Gpu Prozessor, Chip, Arm, Gpu ipal GmbH

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Die einzige lösung wäre dnan wohl nur eine völlig neue technologie neben x86 zu schaffen oder? Ich weiß ich habe kein plan davon, aber wen keine lösung gefunden wird nach etlichen updates, ist das wohl der einzige weg oder?
 
@cs1005: Das hat nichts mit x86 zu tun. Es geht hier um die Funktionen die im Prozessor irgendwas vor berechnen was eventuell später gebraucht werden könnte oder auch nicht. Also der Prozessor tut quasi schon was obwohl er (noch) keinen Befehl dazu erhalten hat. Das sind Dinge die irgendwann mit den Dualcore Prozessoren eingeführt wurden um die nicht genutzte Rechenleistung besser zu nutzen. Ein alter Pentium4 oder noch älter dürfte von den Problemen nicht betroffen sein.
 
@Eistee: Der letzte x86-Prozessor ohne spekulative Befehlsausführung war der Pentium 1 (beim Pentium 1 MMX bin ich mir aber nicht sicher!). Der Pentium Pro hatte bereits die neue Technik, Pentium II, III und 4 sowieso ...
 
@cs1005: Das https://de.wikipedia.org/wiki/Spectre_(Sicherheitslücke)#Betroffene_Prozessoren oder anderes zu Googeln ist wesentlich einfacher und Intelligenter, als so einen Kommentar zu schreiben.
 
@cs1005: Nein. der gemeinsam genutzte Cache ist das Problem. Nicht die "grundlegende Architektur". Die Daten zwischen den Prozessen welche evtl. in den L3 (bei manchen ist sogar schon der L2 gemeinsam genutzt) sind nicht davor geschützt von anderen Prozessen ausgelesen zu werden.
Ein LösungsANSATZ vom physikalischen her wäre also evtl. das Shared-Caching weg zu lassen und jedem Core einen eigenen Lx Cache zu Verfügung zu stellen in dem nur dieser werkeln darf.
 
@cs1005: x86 ist keine Architektur im Wortsinn, sondern die Art, wie sich der Prozessor nach außen hin präsentiert. Intern kann der ganz anders funktionieren (und tut es übrigens auch).
 
@cs1005: Man koennte die spekulative Befehlsausfuehrung im Chip "abschalten"
und diese Prozessoren als "Spectrefrei" verkaufen. Die Leistung dieser Prozessoren
waere geringer, aber wenn jemand mehr "Sicherheit" braucht, kann der jenige sich
bestimmt mit der geringeren Leistung abfinden.
 
Nicht 1000 Schritte nach vorn um 999 Fehler zu integrieren sondern nur einen Schritt zurück zur Funktionalität!
 
Von wegen Schwachstellen, das sind gewollte Scheunentore für NSA und Co.
 
@henric: NSA; CIA; FBI; DEA; MI5, MI6, BND, Mossad ... Enjoy Capitalism!
 
@XaverH: Wo du da den Link zum Kapitalismus siehst, ist mir rätselhaft. Kommunistische Länder waren und sind in dieser Hinsicht doch ziemlich ähnlich...
 
@Big_Berny: Im Kommunismus wurde für wirklich jeden gesorgt: Arbeit - keine Glückssache oder abhängig von der Marktlage, sondern ein Recht, staatlich garantiert. Wohnung - gestellt und garantiert vom Staat, meist in guter Qualität (die zu Unrecht geschmähten Plattenbauten hatte alle große Räume, viel Licht, Zentralheizung, komplette Bäder mit Wanne usw.). Obdachlosigkeit, Erfrieren im Winter auf der Parkbank gab es im Kommunismus nicht, jeder wurde mitgenommen. Bus und Bahnen, egal ob Nah- oder Fernverkehr, gab es reichlich und billig. Usw. Ja, man durfte nicht politisch agitieren und zur Revolution aufrufen, aber das darf man im Kapitalismus auch nicht!
 
@XaverH: Das mag ja sein, aber was zum Teufel hat das mit hernic's Kommentar oder diesem Artikel zu tun?
 
@Big_Berny: Nichts. Es hat etwas mit DEINEM KOMMENTAR zu tun.
 
@XaverH: Ich habe dich nur gefragt, wieso du mit "Capitalism" kommst. Hat doch gar nichts mit Geheimdiensten zu tun. Whataboutism wie man heute sagt. Genauso wenig habe ich übrigens gesagt, das Kapitalismus besser oder schlechter sei.
 
@Big_Berny: sorry aber eine der Kriterien dieses Begriffes Kommunismus heißt Klassenlosigkeit (keiner herrscht über den anderen), was in den "kommunistischen" Ländern nie der Fall war. Es war niemals ein Kommunismus, sondern ein als solcher getarnter Imperialismus. "Beide Seiten" arbeiten in Wirklichkeit miteinander und tun nur so als ob sie gegeneinander arbeiten. Das hat man z.B. auch in der DDR gemerkt. Sie hatten beim Geldsystem den selben Finanzier wie die BRD.
 
Stimmt was sie schreiben, drum habe ich drauf geachtet dass keine Meltdown & Spectre Heilpflaster meinen Computer erreichen.
 
Verhält sich wie Windows 10. Jehr mehr Futures desto angreifbarer über diesen.
 
@Montag: Gerade Windows wurde immer sicherer mit Windows 10.
 
Das Logische ist zu einfach ... man will uns ja Glauben machen, das wir das nicht verstehen, weil es eben so komplex sei ... daher die ganze überflüssige Logik um Fehler besser verstecken zu können. Dumm nur, wenn die dann doch eines Tages an's Licht kommen ... egal, mit dem Upload-Filter-Irrsinn zeichnet sich eh der Anfang vom Ende des Internet ab, so wie man es bislang kannte ... "Zerstörung durch Fortschritt" !
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