Um das Tausendfache verkleinert: MIT-Forscher schrumpfen Objekte

Was in der Fiktion schon sehr lange ein Thema ist, wird jetzt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) zumindest ein Stück weit Realität: Forschern ist es mit einem neuen Verfahren gelungen, bestimmte Objekte um das Tausendfache zu schrumpfen. ... mehr... MIT, Strukturbreite, Nano, Forschungsobjekt Bildquelle: MIT MIT, Strukturbreite, Nano, Forschungsobjekt MIT, Strukturbreite, Nano, Forschungsobjekt MIT

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Und wohin verschwindet dann die überschüssige Masse beim schrumpfen ?
 
@SuperSour: Ohne den Prozess zu kennen und der Annahme, unsere Naturgesetze sind korrekt, muss diese erhalten bleiben oder zerstrahlen. Also entweder wird das Objekt dichter oder es setzt eine Menge Energie frei. Da es das MIT noch gibt, tippe ich auf Ersteres.
 
@Thomas Höllriegl: Klingt logisch, werde mir aber mal weitergehende Recherchen dazu gönnen. ;-)
 
@Thomas Höllriegl: Na wenn es das Zweite wäre, dann hätte man eine fantastische Methode gefunden Masse direkt in Energie umzuwandeln - ohne Kernfusion und ohne Kernspaltung.
Dann wäre diese News ein bißchen sensationeller... ^^
 
@SuperSour: "die sich abstoßende negative Ladungen im Polyacrylatgel blockiert und das Gel dazu veranlasst, sich zusammenzuziehen"
Da verschwindet gar nichts. Die Abstände zwischen Atomen sind durch ihre Ladung bestimmt. Stell es Dir vor wie zwei Magnete die sich abstoßen. Das MIT hat jetzt einen Weg gefunden diese Energie zu reduzieren. Zack, alles näher beieinander. Und weil Ladungen in drei Dimensionen wirken, verringern sich die Größen eben 10*10*10 fach -> tausendfach.
Ich finde es nur bemerkenswert dass das "Baumaterial" das mit macht. Oder sie einen Weg gefunden haben, dieses aufzulösen ohne den imprint im Gel zu beschädigen.
 
@Stamfy: Zumal das dann dann doch auch die physilkalischen Eigenschaften verändern würde.
Wie stabil ist dann noch z.B. ein Stahlwürfel wenn man ihn so bearbeitet ?
Und wie reagiert "Biomasse" auf so etwas ?
Ich glaube nicht, das sagen wir eine Kakerlake, so etwas überleben würde.
Und richtig witzig dürfte es werden, wenn man eine Urankugel schrumpfen würde, da es dann ja zu evt. zur Kernspaltung kommen könnte. Fragen über Fragen... ;-)
 
Ok, jetzt muss ich doch nochmal nachfragen, denn ich denke ich hab' was nicht ganz verstanden. Heißt das man kann also einen Gegenstand herstellen (z.B. ein Auto) und dieses dann schrumpfen oder geht es um organische Materialien? Woraus bestehen die Versuchsaufbauten und die "komplexe Teststruktur"?
Die Rede ist von einem saugfähigen Material, das verwendet wird, womit ein Auto z.B. ja schonmal ausgeschlossen wäre.
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