Span. Software-Firmen wollen 4000 Nutzer von Tauschbörsen anklagen
In den USA hat sich die Musikindustrie erst einmal nur vorgenommen, die Kundendaten von 871 Tauschbörsenbenutzern von ihren Internetprovidern zu verlangen und diese dann wegen Urheberrechtsverletzung anzuklagen. In Spanien droht womöglich gar 95.000 P2P-Nutzern eine Klage, deren IP-Adressen schon einmal gesammelt wurden. Klage soll vorerst gegen die 4.000 schlimmsten Tauschbörsennutzer wegen illegalen Reproduzierens und Vertreibens von copyrightgeschützen Inhalten gestellt werden.
Javier Ribas, Jurist bei der spanischen Filiale von Landwell-PricewaterhouseCoopers, gab bekannt, dass man im Auftrag von nunmehr 38 Software-Firmen eine Sammelklage gegen spanische Benutzer von Tauschbörsen wie Kazaa oder Morpheus vorbereite. Man hofft, dass sich noch weitere Unternehmen anschließen werden. Ziel der Kampagne sei es, die Benutzer der Tauschbörsen darauf hinzuweisen, dass das Tauschen illegal ist und bestraft werden kann. Es sollen aber auch Firmen gewarnt werden, deren Angestellte Tauschbörsen auf ihren Arbeitsrechnern benutzen, ohne dass die Vorgesetzten dies wissen. In dem Fall müssten die Firmen selbst mit Klagen rechnen.
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News-Submiter: Heinzelmännchen
News-Quelle: Telepolis.de
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