Amazon hat jetzt alle wichtigen Audio-Lizenzen für deutschen Fußball
Abonnenten der Prime-Dienste Amazons werden in wenigen Wochen auch mit Live-Übertragungen aus den Fußball-Stadien des Landes versorgt. Der US-Konzern hat in Sachen Streaming-Rechten nun einen Fuß in die Tür bekommen - auch wenn es erst einmal nur um reine Audio-Übertragungen geht.
Wie Amazon nun mitteilte, habe man nicht nur die Lizenzen für die digitalen Übertragungswege für die Bundesliga bekommen, sondern kurzfristig nun auch noch den DFB-Pokal. Damit sind die Verhältnisse im Audio-Markt nun klar geregelt: Die ARD sendet wie gewohnt auf den UKW-Fequenzen aus den Stadien, Amazon per Stream.
Die Ankündigung des Handelskonzerns ist vor allem für einen der Beteiligten ein Riesenerfolg: Florian Fritsche. Dieser startete vor fast zehn Jahren den privaten Fußball-Radiosender 90elf. Dieser versorgte zwar auch die digitalen Radio-Technologien, dürfte den meisten Nutzern aber vor allem über die Smartphones-App bekannt geworden sein. In diesen konnte man sich direkt in die Streams von Konferenzen und Einzelspiel-Übertragungen hineinklinken. Dann aber verlor man die Lizenzen an Sport1.fm, was das Aus für das Projekt bedeutete.
Für Amazon ist dies in Deutschland natürlich in erster Linie ein Mittel, um noch mehr zahlende Kunden für die eigenen Abo-Dienste zu gewinnen. Entsprechend wird gestaffelt: Die 617 Pflichtspiele der beiden oberen Bundesligen sowie die Relegationsspiele und der DFL Supercup werden für alle Prime-Kunden zugänglich sein. Die 63 Spiele des DFB-Pokals bleiben exklusiv den Mitgliedern von Amazon Music Unlimited vorbehalten. Ergänzt werden soll das Angebot durch zusätzliche Informations-Formate und auch eine Neuauflage der bereits von 90elf bekannten Sendung "Bolzplatz".
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Die Ankündigung des Handelskonzerns ist vor allem für einen der Beteiligten ein Riesenerfolg: Florian Fritsche. Dieser startete vor fast zehn Jahren den privaten Fußball-Radiosender 90elf. Dieser versorgte zwar auch die digitalen Radio-Technologien, dürfte den meisten Nutzern aber vor allem über die Smartphones-App bekannt geworden sein. In diesen konnte man sich direkt in die Streams von Konferenzen und Einzelspiel-Übertragungen hineinklinken. Dann aber verlor man die Lizenzen an Sport1.fm, was das Aus für das Projekt bedeutete.
Ein später Sieg
Nun ist Fritsche bei Amazon mit an Bord und bekommt nun nicht nur erneut die Frequenzen in die Hand, sondern auch die Ressourcen des Weltkonzerns. Und noch während die erste Übertragung erst einmal vorbereitet werden muss, hat man es sich auch gleich zum Ziel gesetzt, der ARD hinsichtlich der Audio-Berichterstattung von den Spielen das Wasser abzugraben.Für Amazon ist dies in Deutschland natürlich in erster Linie ein Mittel, um noch mehr zahlende Kunden für die eigenen Abo-Dienste zu gewinnen. Entsprechend wird gestaffelt: Die 617 Pflichtspiele der beiden oberen Bundesligen sowie die Relegationsspiele und der DFL Supercup werden für alle Prime-Kunden zugänglich sein. Die 63 Spiele des DFB-Pokals bleiben exklusiv den Mitgliedern von Amazon Music Unlimited vorbehalten. Ergänzt werden soll das Angebot durch zusätzliche Informations-Formate und auch eine Neuauflage der bereits von 90elf bekannten Sendung "Bolzplatz".
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