MS schließt Geschäftsjahr 2003 mit zweistelligen Zuwachsraten ab
Der operative Gewinn belief sich im vierten Quartal auf 2,19 Milliarden US-Dollar und weist Belastungen in Höhe von 796 Millionen US-Dollar unter anderem infolge der Beilegung eines Rechtsstreits zwischen Microsoft und AOL Time Warner auf. Demgegenüber lag der operative Gewinn im vierten Quartal 2002 bei 2,87 Milliarden US-Dollar.
Darüber hinaus betrug der Reingewinn im Berichtsquartal 1,92 Milliarden US-Dollar und berücksichtigt nachsteuerliche Belastungen zur Beilegung von Rechtstreitigkeiten in Höhe von 533 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal wurde ein Reingewinn von 1,53 Milliarden US-Dollar erlangt, der Belastungen nach Steuern in Höhe von 806 Millionen US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten aufweist. Der Gewinn je Aktie betrug im vierten Quartal 2003 0,18 US-Dollar. Darin enthalten ist eine Belastung nach Steuern von 0,05 US-Dollar je Aktie für die Beilegung von Streitigkeiten in Gerichtsverfahren. Im Vergleichszeitraum belief sich der Gewinn je Aktie auf 0,14 US-Dollar und umfasste eine Belastung nach Steuern von 0,07 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten.
"Im Geschäftsjahr 2003 konnten wir in jedem Unternehmensbereich zweistellige Zuwachsraten erzielen. Aufgrund der soliden Nachfrage nach unseren Produkten durch Firmenkunden und Verbraucher war der Umsatz im vierten Quartal sogar höher als erwartet", erläutert John Connors, Chief Financial Officer der Microsoft Corporation. "Im neuen Geschäftsjahr stehen die Steigerung der Kundenzufriedenheit, der Ausbau der Segmente Small und Medium Business sowie Enterprise Business und die Verbesserung unserer Performance in den neu entstehenden Geschäftsfeldern im Mittelpunkt."
Für das am 30. Juni 2003 endende Geschäftsjahr verzeichnete Microsoft einen Umsatz von 32,19 Milliarden US-Dollar und damit einen Zuwachs von 13 Prozent im Vergleich zu 28,37 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2002. Der operative Gewinn belief sich auf 13,22 Milliarden US-Dollar im Gegensatz zu 11,91 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2002.
9,99 Milliarden US-Dollar betrug der Reingewinn des Unternehmens im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2003. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,92 US-Dollar und enthält eine Belastung nach Steuern von 0,07 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten, Kosten in Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 0,06 US-Dollar sowie einen einmaligen Steuervorteil von 0,01 US-Dollar.
Im Vergleich dazu lag der Reingewinn im Geschäftsjahr 2002 bei 7,83 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie bei 0,70 US-Dollar. In diese Zahlen fließen nachsteuerliche Belastungen von 0,26 US-Dollar ein aufgrund von Investitionsverlusten und Verbindlichkeiten in Höhe von 0,04 US-Dollar infolge der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten sowie Erträge durch den Verkauf von Expedia von 0,08 US-Dollar.
Umsatz nach ausgewählten Produktgruppen
Der Unternehmensbereich Server Systeme legte im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 17 Prozent kräftig zu. Ausschlaggebend dafür war das Umsatzwachstum der Windows Server mit 24 Prozent und der Microsoft SQL Server mit 34 Prozent. Darüber hinaus stieg die Nachfrage nach den Enterprise Versionen der Microsoft Server-Produkte durch Kunden, die aufgabenkritische Applikationen einsetzen. Im vierten Quartal führte Microsoft die Windows Server 2003-Produktfamilie ein, die bereits stark nachgefragt wird. Zu den Kunden, die im Berichtsquartal Microsoft Server Software erwarben, gehören Cendant Corporation, VeriSign Inc. und das amerikanische Militär.
Ein Rekordergebnis konnte der Unternehmensbereich MSN erzielen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchte MSN eine Zuwachsrate von 25 Prozent. Dabei stiegen die Einnahmen durch Werbung um 48 Prozent. "Im abgelaufenen Geschäftsjahr war MSN sowohl mit leistungsabhängiger Werbung (Performance Based Advertising) als auch mit Markenwerbung außergewöhnlich erfolgreich. Mit Kunden wie Nestle, Visa oder Kraft demonstriert MSN, dass die Plattform eine Top-Adresse für Werbung im Internet ist", kommentiert Yusuf Mehdi, Corporate Vice President MSN.
Auch in der Geschäftssparte Home and Entertainment übertraf der Umsatz im vierten Quartal mit einem Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal die Erwartungen. Verantwortlich dafür war der unerwartet hohe Absatz der Spielkonsole Xbox. Seit Microsoft die Xbox 2001 auf den Markt brachte, hat das Unternehmen weltweit bereits 9,4 Millionen Konsolen verkauft. Microsoft rechnet damit, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2004 zwischen 14,5 und 16 Millionen Videospielsysteme zu verkaufen. Darüber hinaus meldet der Online-Spieleservice Xbox Live heute weltweit 500.000 Abonnenten, die jede Woche an über einer Million Spiele-Sessions teilnehmen. Ende 2003 bzw. Anfang 2004 werden über 400 Videospiele für die Xbox auf dem Markt sein.
Geschäftsprognose
Bereits am 8. Juli 2003 gab Microsoft im Rahmen des neuen Programms zur Entlohnung von Mitarbeitern bekannt, dass Microsoft auf Aktien basierende Bonuszahlungen erstmals im Jahresabschluss des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2004 ausweist. Künftig werden die Vergleichsperioden der Jahresabschlüsse die Bonuszahlungen enthalten. Jahresabschlüsse, die laut Bilanzierungsstandard FAS 123 in vorausgegangen Quartalen veröffentlicht wurden, werden entsprechend korrigiert.
Für das am 30. September 2003 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 7,9 Milliarden US-Dollar und 8,1 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wird voraussichtlich zwischen 3,0 Milliarden US-Dollar und 3,1 Milliarden US-Dollar liegen und berücksichtigt auf Aktien basierende Bonuszahlungen in Höhe von rund 980 Millionen US-Dollar. Der erwartete Gewinn je Aktie wird auf 0,23 US-Dollar geschätzt und enthält auf Aktien basierende Bonuszahlungen nach Steuern von 0,06 US-Dollar.
Für das nächste, am 30. Juni 2004 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 34,2 Milliarden US-Dollar und 34,9 Milliarden US-Dollar und mit einem operativen Gewinn zwischen 11,3 Milliarden US-Dollar und 11,6 Milliarden US-Dollar, der auf Aktien basierende Bonuszahlungen von rund 3,9 Milliarden US-Dollar berücksichtigt. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt zwischen 0,85 US-Dollar und 0,87 US-Dollar und umfasst auf Aktien basierende Bonuszahlungen nach Steuern von 0,24 US-Dollar.
News-Quelle Microsoft Deutschland
Darüber hinaus betrug der Reingewinn im Berichtsquartal 1,92 Milliarden US-Dollar und berücksichtigt nachsteuerliche Belastungen zur Beilegung von Rechtstreitigkeiten in Höhe von 533 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal wurde ein Reingewinn von 1,53 Milliarden US-Dollar erlangt, der Belastungen nach Steuern in Höhe von 806 Millionen US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten aufweist. Der Gewinn je Aktie betrug im vierten Quartal 2003 0,18 US-Dollar. Darin enthalten ist eine Belastung nach Steuern von 0,05 US-Dollar je Aktie für die Beilegung von Streitigkeiten in Gerichtsverfahren. Im Vergleichszeitraum belief sich der Gewinn je Aktie auf 0,14 US-Dollar und umfasste eine Belastung nach Steuern von 0,07 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten.
"Im Geschäftsjahr 2003 konnten wir in jedem Unternehmensbereich zweistellige Zuwachsraten erzielen. Aufgrund der soliden Nachfrage nach unseren Produkten durch Firmenkunden und Verbraucher war der Umsatz im vierten Quartal sogar höher als erwartet", erläutert John Connors, Chief Financial Officer der Microsoft Corporation. "Im neuen Geschäftsjahr stehen die Steigerung der Kundenzufriedenheit, der Ausbau der Segmente Small und Medium Business sowie Enterprise Business und die Verbesserung unserer Performance in den neu entstehenden Geschäftsfeldern im Mittelpunkt."
Für das am 30. Juni 2003 endende Geschäftsjahr verzeichnete Microsoft einen Umsatz von 32,19 Milliarden US-Dollar und damit einen Zuwachs von 13 Prozent im Vergleich zu 28,37 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2002. Der operative Gewinn belief sich auf 13,22 Milliarden US-Dollar im Gegensatz zu 11,91 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2002.
9,99 Milliarden US-Dollar betrug der Reingewinn des Unternehmens im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2003. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,92 US-Dollar und enthält eine Belastung nach Steuern von 0,07 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten, Kosten in Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 0,06 US-Dollar sowie einen einmaligen Steuervorteil von 0,01 US-Dollar.
Im Vergleich dazu lag der Reingewinn im Geschäftsjahr 2002 bei 7,83 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie bei 0,70 US-Dollar. In diese Zahlen fließen nachsteuerliche Belastungen von 0,26 US-Dollar ein aufgrund von Investitionsverlusten und Verbindlichkeiten in Höhe von 0,04 US-Dollar infolge der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten sowie Erträge durch den Verkauf von Expedia von 0,08 US-Dollar.
Umsatz nach ausgewählten Produktgruppen
Der Unternehmensbereich Server Systeme legte im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 17 Prozent kräftig zu. Ausschlaggebend dafür war das Umsatzwachstum der Windows Server mit 24 Prozent und der Microsoft SQL Server mit 34 Prozent. Darüber hinaus stieg die Nachfrage nach den Enterprise Versionen der Microsoft Server-Produkte durch Kunden, die aufgabenkritische Applikationen einsetzen. Im vierten Quartal führte Microsoft die Windows Server 2003-Produktfamilie ein, die bereits stark nachgefragt wird. Zu den Kunden, die im Berichtsquartal Microsoft Server Software erwarben, gehören Cendant Corporation, VeriSign Inc. und das amerikanische Militär.
Ein Rekordergebnis konnte der Unternehmensbereich MSN erzielen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchte MSN eine Zuwachsrate von 25 Prozent. Dabei stiegen die Einnahmen durch Werbung um 48 Prozent. "Im abgelaufenen Geschäftsjahr war MSN sowohl mit leistungsabhängiger Werbung (Performance Based Advertising) als auch mit Markenwerbung außergewöhnlich erfolgreich. Mit Kunden wie Nestle, Visa oder Kraft demonstriert MSN, dass die Plattform eine Top-Adresse für Werbung im Internet ist", kommentiert Yusuf Mehdi, Corporate Vice President MSN.
Auch in der Geschäftssparte Home and Entertainment übertraf der Umsatz im vierten Quartal mit einem Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal die Erwartungen. Verantwortlich dafür war der unerwartet hohe Absatz der Spielkonsole Xbox. Seit Microsoft die Xbox 2001 auf den Markt brachte, hat das Unternehmen weltweit bereits 9,4 Millionen Konsolen verkauft. Microsoft rechnet damit, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2004 zwischen 14,5 und 16 Millionen Videospielsysteme zu verkaufen. Darüber hinaus meldet der Online-Spieleservice Xbox Live heute weltweit 500.000 Abonnenten, die jede Woche an über einer Million Spiele-Sessions teilnehmen. Ende 2003 bzw. Anfang 2004 werden über 400 Videospiele für die Xbox auf dem Markt sein.
Geschäftsprognose
Bereits am 8. Juli 2003 gab Microsoft im Rahmen des neuen Programms zur Entlohnung von Mitarbeitern bekannt, dass Microsoft auf Aktien basierende Bonuszahlungen erstmals im Jahresabschluss des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2004 ausweist. Künftig werden die Vergleichsperioden der Jahresabschlüsse die Bonuszahlungen enthalten. Jahresabschlüsse, die laut Bilanzierungsstandard FAS 123 in vorausgegangen Quartalen veröffentlicht wurden, werden entsprechend korrigiert.
Für das am 30. September 2003 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 7,9 Milliarden US-Dollar und 8,1 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wird voraussichtlich zwischen 3,0 Milliarden US-Dollar und 3,1 Milliarden US-Dollar liegen und berücksichtigt auf Aktien basierende Bonuszahlungen in Höhe von rund 980 Millionen US-Dollar. Der erwartete Gewinn je Aktie wird auf 0,23 US-Dollar geschätzt und enthält auf Aktien basierende Bonuszahlungen nach Steuern von 0,06 US-Dollar.
Für das nächste, am 30. Juni 2004 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 34,2 Milliarden US-Dollar und 34,9 Milliarden US-Dollar und mit einem operativen Gewinn zwischen 11,3 Milliarden US-Dollar und 11,6 Milliarden US-Dollar, der auf Aktien basierende Bonuszahlungen von rund 3,9 Milliarden US-Dollar berücksichtigt. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt zwischen 0,85 US-Dollar und 0,87 US-Dollar und umfasst auf Aktien basierende Bonuszahlungen nach Steuern von 0,24 US-Dollar.
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