Amazon Video Direct: Jeder kann nun zum Prime-Anbieter werden
Der Online-Händler Amazon will mit einer neuen Video-Plattform nun auch YouTube und Co. wichtige Inhalte-Produzenten abspenstig machen. Über "Amazon Video Direct" sollen diese ihre Videos selbst zu Amazon hochladen und dort vermarkten können.
Die Produzenten von Videos können ihre Inhalte hier hochladen und einem breiteren Nutzerkreis zugänglich machen. Zum Start lassen sich Anwender in den USA, Großbritannien, Deutschland, Österreich und Japan erreichen. Die Uploader können verschiedene Wege nutzen, wie sie an ihren Inhalten verdienen wollen. So ist es möglich, diese über den Amazon Video Shop zum Leihen oder zum Kaufen anzubieten.
Der Content kann aber auch für das Streaming an Prime-Abonnenten freigegeben werden, wobei die Bezahlung dann nach gestreamten Stunden berechnet wird. Als dritte Option können die Clips auch allen Nutzern frei zugänglich gemacht werden, wobei dann eine Gegenfinanzierung über Werbeeinblendungen erfolgt, von denen dann ein Anteil an den Uploader geht.
Inhalte können bei Amazon ab sofort hochgeladen werden. Die Wertung für das Stars-Programm startet dann am 1. Juni. Amazon setzt dabei vor allem darauf, Produzenten anzulocken, die ohnehin schon semiprofessionell oder als Profis in der Videoproduktion tätig sind und keine Anbindung an die großen Lizenzfirmen haben. Zum Start werden bereits verschiedene Indy-Anbieter bereitstehen, teilte das Unternehmen mit.
Amazon Prime Vorteile: So nutzt man alle Möglichkeiten
Der Content kann aber auch für das Streaming an Prime-Abonnenten freigegeben werden, wobei die Bezahlung dann nach gestreamten Stunden berechnet wird. Als dritte Option können die Clips auch allen Nutzern frei zugänglich gemacht werden, wobei dann eine Gegenfinanzierung über Werbeeinblendungen erfolgt, von denen dann ein Anteil an den Uploader geht.
Stars-Programm bietet Sonder-Bonus
Um Produzenten guter Inhalte einen Anreiz zu geben, auf die Amazon-Plattform zu kommen, bietet das Unternehmen einen besonderen Bonus an: Das AVD Stars-Programm. Hierfür steht monatlich ein Budget von einer Million Dollar zur Verfügung. Diese werden an die im jeweiligen Monat hundert erfolgreichsten Uploader ausgeschüttet. Die Bewertung, welche Videos hier berücksichtigt werden, erfolgt aufgrund mehrerer Kriterien, wie den Abrufzahlen, der Nutzungsdauer, den Bewertungen und einigem mehr.Inhalte können bei Amazon ab sofort hochgeladen werden. Die Wertung für das Stars-Programm startet dann am 1. Juni. Amazon setzt dabei vor allem darauf, Produzenten anzulocken, die ohnehin schon semiprofessionell oder als Profis in der Videoproduktion tätig sind und keine Anbindung an die großen Lizenzfirmen haben. Zum Start werden bereits verschiedene Indy-Anbieter bereitstehen, teilte das Unternehmen mit.
Amazon Prime Vorteile: So nutzt man alle Möglichkeiten
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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