Internet-Konzerne wollen Musik verkaufen

Nach dem erfolgreichen Start von Apples "iTunes Music Store" bereiten laut "LA Times" alle großen Internetkonzerne eigene Download Services vor, die kostenpflichtig sein werden. Yahoo, Microsoft, Amazon, AOL und MTVs Online-Division (Viacom) arbeiten demnach derzeit alle fieberhaft an eigenen Musik-Download-Plattformen.

Diese Entwicklung ist für die Musikindustrie ein zweischneidiges Schwert: Die Internet-Konzerne könnten einerseits das Musikgeschäft im Internet endlich zum Laufen bringen, andererseits würde dies wahrscheinlich auch das endgültige Scheitern der Downloadplattformen [MusicNet und Pressplay], die die Musikindustrie selbst betreibt, bedeuten.

Falls Microsoft, Yahoo und Co. mit ihren Download-Services Erfolg hätten, hätte die Musikindustrie zwar einen Teil ihres "Online-Problems" gelöst, gleichzeitig müsste sie aber auch die Kontrolle über den Vertriebsweg zu großen Teilen aus der Hand geben.



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