Vorhang auf: Amazon greift Hollywood jetzt mit eigenen Kinofilmen an
Der Handelskonzern Amazon will in den kommenden Monaten den Druck auf die Filmindustrie erhöhen und die bisherigen Verwertungsketten noch schneller und stärker aufbrechen. Das Mittel hierfür: Das Unternehmen wird zukünftig auch Kinofilme selbst produzieren und diese bereits kurz nach dem Kino-Start auf seine Streaming-Plattform bringen.
Bislang kann es bis zu einem Jahr dauern, bis die Filmindustrie bei Kinofilmen auch Lizenzen für die Verbreitung über Streaming-Portale im Internet vergibt. Entsprechend schwer haben es die Betreiber entsprechender Plattformen hier, gegen die Konkurrenz aus dem illegalen Bereich anzukommen. Doch zunehmend treten Internet-Unternehmen auf den Plan, die mittlerweile über ausreichend eigene Ressourcen verfügen, um die Sache in die eigene Hand zu nehmen.
Amazon hatte beispielsweise schon begonnen, eigene Serien zu produzieren. Zuvor wurde schon Netflix auf diesem Terrain aktiv. Da nun ohnehin schon ein eigenes Filmstudio zur Verfügung steht, wird man bei dem Handelskonzern nun gleich noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen und auch die Kinofilme nicht mehr länger nur den etablierten Playern in Hollywood überlassen.
Amazon spricht davon, die eigenen Produktionen binnen 30 bis 60 Tagen nach dem Kinostart auch online bereitzustellen. Die bisherigen Planungen gehen von bis zu zwölf Eigenproduktionen im Jahr aus. Als Leiter des Projektes konnte Ted Hope verpflichtet werden, der als Indie-Produzent schon eine Reihe von kleineren Produktionen zum Erfolg brachte.
Was genau man von Amazon in Sachen Film zu erwarten hat, ist noch nicht bekannt. Allerdings kann damit gerechnet werden, dass hier eine größere Bandbreite abgedeckt wird. Damit dürfte langsam aber sicher der Kampf der Internet-Giganten um die Stars aus dem Filmgeschäft beginnen. Der Konkurrent Netflix hatte zuletzt nicht nur Woody Allen für seine Serien-Produktion verpflichtet, sondern auch Exklusiv-Rechte an den kommenden Adam-Sandler-Filmen erworben.
Amazon hatte beispielsweise schon begonnen, eigene Serien zu produzieren. Zuvor wurde schon Netflix auf diesem Terrain aktiv. Da nun ohnehin schon ein eigenes Filmstudio zur Verfügung steht, wird man bei dem Handelskonzern nun gleich noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen und auch die Kinofilme nicht mehr länger nur den etablierten Playern in Hollywood überlassen.
Amazon spricht davon, die eigenen Produktionen binnen 30 bis 60 Tagen nach dem Kinostart auch online bereitzustellen. Die bisherigen Planungen gehen von bis zu zwölf Eigenproduktionen im Jahr aus. Als Leiter des Projektes konnte Ted Hope verpflichtet werden, der als Indie-Produzent schon eine Reihe von kleineren Produktionen zum Erfolg brachte.
Was genau man von Amazon in Sachen Film zu erwarten hat, ist noch nicht bekannt. Allerdings kann damit gerechnet werden, dass hier eine größere Bandbreite abgedeckt wird. Damit dürfte langsam aber sicher der Kampf der Internet-Giganten um die Stars aus dem Filmgeschäft beginnen. Der Konkurrent Netflix hatte zuletzt nicht nur Woody Allen für seine Serien-Produktion verpflichtet, sondern auch Exklusiv-Rechte an den kommenden Adam-Sandler-Filmen erworben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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