Cyanogen wird weiterhin Updates für das OnePlus One liefern
Anfang der Woche kam es zu einem vermeintlichen Disput zwischen dem Hersteller OnePlus und dem Android-Software-Anbieter Cyanogen, dem kommerziellen Ableger der beliebten Aftermarket-Firmware CyanogenMod. Auslöser war eine angebliche Exklusivität der Software am indischen Markt. Doch das Ganze dürfte ein Missverständnis gewesen sein, wie Cyanogen nun klarstellt.
Grund war der Umstand, dass Cyanogen vor kurzem die "Exklusivrechte" für den indischen Markt an ein anderes Unternehmen, Micromax, vergeben hat. Dadurch hätte OnePlus das OS des gerade in Indien erschienen Smartphones schon sehr bald gegen die eigene OS-Version ersetzen müssen.
Doch es gab hier offenbar eine Kommunikationspanne zwischen den beiden Unternehmen: Denn in einem Blogbeitrag (via xda-developers) schreibt Cyanogen Inc. nun, dass es zuletzt einige "ungenaue Informationen" zu dieser Angelegenheit gegeben habe. Man stellt fest, dass das OnePlus One auch weiterhin mit "Over the Air"-Updates (OTA) versorgt werden wird, auch in Indien.
Zwar gebe es eine "strategische Partnerschaft" mit Micromax und deren neuer "YU"-Marke, eine Auswirkung auf bestehende Geräte anderer Hersteller bzw. Updates habe das aber eben nicht. Cyanogen betont, dass man ein Nutzer-zentrierter Anbieter sei, man werde das Betriebssystem überall unterstützen, wo es angeboten wird.
Außerdem heißt es, dass Cyanogen "stolz auf die Arbeit mit dem OnePlus One" sei, dadurch hätte man demonstrieren können, zu welcher außergewöhnlichen Performance starke Hardware mit der angepassten Software in der Lage sei.
Siehe auch: Streit um OS - OnePlus und Cyanogen gehen künftig getrennte Wege
Missverständnis?
OnePlus, der aufstrebende chinesische Hersteller, der mit seinem One-Smartphone ein vielbeachtetes Debüt feiern konnte, gab Anfang der Woche bekannt, dass man die Entwicklung seiner eigenen Betriebssystem-Version deutlich beschleunigen und das bisherige Cyanogen-OS früher als später darauf umstellen werde.Grund war der Umstand, dass Cyanogen vor kurzem die "Exklusivrechte" für den indischen Markt an ein anderes Unternehmen, Micromax, vergeben hat. Dadurch hätte OnePlus das OS des gerade in Indien erschienen Smartphones schon sehr bald gegen die eigene OS-Version ersetzen müssen.
Doch es gab hier offenbar eine Kommunikationspanne zwischen den beiden Unternehmen: Denn in einem Blogbeitrag (via xda-developers) schreibt Cyanogen Inc. nun, dass es zuletzt einige "ungenaue Informationen" zu dieser Angelegenheit gegeben habe. Man stellt fest, dass das OnePlus One auch weiterhin mit "Over the Air"-Updates (OTA) versorgt werden wird, auch in Indien.
Zwar gebe es eine "strategische Partnerschaft" mit Micromax und deren neuer "YU"-Marke, eine Auswirkung auf bestehende Geräte anderer Hersteller bzw. Updates habe das aber eben nicht. Cyanogen betont, dass man ein Nutzer-zentrierter Anbieter sei, man werde das Betriebssystem überall unterstützen, wo es angeboten wird.
Außerdem heißt es, dass Cyanogen "stolz auf die Arbeit mit dem OnePlus One" sei, dadurch hätte man demonstrieren können, zu welcher außergewöhnlichen Performance starke Hardware mit der angepassten Software in der Lage sei.
Siehe auch: Streit um OS - OnePlus und Cyanogen gehen künftig getrennte Wege
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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