Amazon soll gratis Film-Streaming mit Werbefinanzierung planen
Der weltgrößte Online-Händler Amazon soll damit beschäftigt sein, ein neues kostenloses Video-Streaming-Angebot vorzubereiten. Der werbefinanzierte Dienst könnte nach Ansicht von Analysten eine große Gefahr für bekannte Anbieter wie Hulu und Netflix in den USA oder auch Watchever & Co in Deutschland darstellen.
Wie die New York Post unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen berichtet, plant Amazon die Einführung seines neuen kostenlosen Videodiensts für den Anfang nächsten Jahres. Das Angebot soll angeblich unabhängig und separat von dem bestehenden, kostenpflichtigen Dienst Amazon Prime Video eingeführt werden. Normalerweise ist Prime Video Teil eines Abonnements für die Prime-Mitgliedschaft bei Amazon, wofür in den USA 99 Dollar jährlich fällig werden.
Gerüchte über einen möglichen neuen Video-Dienst mit Gratis-Angebot von Amazon gibt es schon seit dem Frühjahr, doch laut dem Zeitungsbericht steht mittlerweile die Einführung definitiv fest. Aktuell sollen rund 25 Millionen Kunden bereits den kostenpflichtigen Video-Teil ihrer Prime-Mitgliedschaft nutzen. Zum Vergleich: Netflix hat in den USA nach Schätzung von Analysten rund 35 Millionen Abonnenten.
Für Amazon bietet ein hauseigener Video-Streaming-Dienst nach Meinung von Beobachtern beste Voraussetzungen für die Vermarktung von Produkten. Wird auf der neuen Plattform für bestimmte Produkte geworben, könnte das Unternehmen vermutlich direkt nachvollziehen, ob die Marketing-Maßnahmen zu einer Steigerung der Verkaufszahlen aus seinem riesigen Shopping-Angebot geführt haben.
Werbung für Produkte aus dem Amazon-Sortiment?
Der neue Videodienst soll jedoch ausschließlich mit Werbeeinnahmen finanziert werden, so dass er für die Nutzer auch vollkommen kostenlos zugänglich sein wird. Letztlich dürfte es aber auch bei dem neuen Angebot so sein, dass Amazon versucht, auf diesem Weg neue Kunden für seine kostenpflichtigen Dienste zu gewinnen, allen voran natürlich Prime.Gerüchte über einen möglichen neuen Video-Dienst mit Gratis-Angebot von Amazon gibt es schon seit dem Frühjahr, doch laut dem Zeitungsbericht steht mittlerweile die Einführung definitiv fest. Aktuell sollen rund 25 Millionen Kunden bereits den kostenpflichtigen Video-Teil ihrer Prime-Mitgliedschaft nutzen. Zum Vergleich: Netflix hat in den USA nach Schätzung von Analysten rund 35 Millionen Abonnenten.
Für Amazon bietet ein hauseigener Video-Streaming-Dienst nach Meinung von Beobachtern beste Voraussetzungen für die Vermarktung von Produkten. Wird auf der neuen Plattform für bestimmte Produkte geworben, könnte das Unternehmen vermutlich direkt nachvollziehen, ob die Marketing-Maßnahmen zu einer Steigerung der Verkaufszahlen aus seinem riesigen Shopping-Angebot geführt haben.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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