Neues Amazon setzt auf Tablets & digitale Inhalte
Der Online-Händler Amazon testet derzeit eine neue Version seiner Webseite. Dabei stellt das Unternehmen den Verkauf digitaler Güter in den Vordergrund. Amazon reagiert damit auf einen Trend, nach dem elektronische Inhalte inzwischen teilweise stärker gefragt sind, als herkömmliche Produkte.
In den USA verkauft der weltweit größte Online-Händler inzwischen bereits mehr E-Books als gedruckte Bücher. Und auch die Nutzungsgewohnheiten der Kunden ändern sich offenbar. Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, erfolgten nämlich nicht nur inhaltliche Anpassungen. Das neue Design sei auch viel stärker auf die Verwendung via Tablet ausgerichtet. Dies deutet darauf hin, dass bereits viele Nutzer bequem von der Couch aus mit ihrem iPad einkaufen und auch Amazons eigenes Tablet dazu auserkoren ist, den Umsatz anzukurbeln.
Neue Amazon-Startseite (Quelle: WSJ)
Die neue Version der Amazon-Webseite steht derzeit einer kleineren Zahl von Nutzern in den USA bereits zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger soll diese bei weitem nicht mehr so dicht mit Inhalten bepackt sein. Es gibt weniger Buttons, mehr Freiflächen und eine größere Suchbox - alles ist also auf die Bedienung am Touchscreen ausgerichtet.
"Wir stellen das neue Design fortlaufend weiteren Kunden zur Verfügung, ich kann aber derzeit nur darüber spekulieren, wann es allgemein zugänglich sein wird", zitiert das Blatt die Amazon-Sprecherin Sally Fouts. Die ersten Praxistests hätten in der vergangenen Woche begonnen.
Auf der neuen Start-Seite werden auch vornehmlich E-Books, Musik- und Video-Downloads angepriesen. Dies verdeutlicht, welche Rolle diese Produkte in Amazons Tagesgeschäft inzwischen spielen. Herkömmliche Waren sind zwar weiterhin im üblichen Umfang erhältlich, treten aber in den Hintergrund. Das kann sich bei den jeweiligen Nutzern wegen der hochgradigen Personalisierung aber auch anders darstellen.
Es dürfte auch nicht von ungefähr kommen, dass Amazon gerade jetzt auf das neue Design umstellt. Es sei davon auszugehen, dass die Bestellungen pro Besucher dadurch erst einmal zurückgehen. Nach 30 bis 45 Tagen dürfte sich der Wert aber wieder normalisieren - womit er beim Weihnachtsgeschäft wieder auf dem gewohnten Stand wäre.
Neue Amazon-Startseite (Quelle: WSJ)
Die neue Version der Amazon-Webseite steht derzeit einer kleineren Zahl von Nutzern in den USA bereits zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger soll diese bei weitem nicht mehr so dicht mit Inhalten bepackt sein. Es gibt weniger Buttons, mehr Freiflächen und eine größere Suchbox - alles ist also auf die Bedienung am Touchscreen ausgerichtet.
"Wir stellen das neue Design fortlaufend weiteren Kunden zur Verfügung, ich kann aber derzeit nur darüber spekulieren, wann es allgemein zugänglich sein wird", zitiert das Blatt die Amazon-Sprecherin Sally Fouts. Die ersten Praxistests hätten in der vergangenen Woche begonnen.
Auf der neuen Start-Seite werden auch vornehmlich E-Books, Musik- und Video-Downloads angepriesen. Dies verdeutlicht, welche Rolle diese Produkte in Amazons Tagesgeschäft inzwischen spielen. Herkömmliche Waren sind zwar weiterhin im üblichen Umfang erhältlich, treten aber in den Hintergrund. Das kann sich bei den jeweiligen Nutzern wegen der hochgradigen Personalisierung aber auch anders darstellen.
Es dürfte auch nicht von ungefähr kommen, dass Amazon gerade jetzt auf das neue Design umstellt. Es sei davon auszugehen, dass die Bestellungen pro Besucher dadurch erst einmal zurückgehen. Nach 30 bis 45 Tagen dürfte sich der Wert aber wieder normalisieren - womit er beim Weihnachtsgeschäft wieder auf dem gewohnten Stand wäre.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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