Dell zahlt 100 Mio. Dollar an US-Börsenaufsicht
Hintergrund dessen war eine Klage der SEC, die dem Unternehmen vorwarf, Rabatt-Zahlungen des Chip-Herstellers Intel falsch verbucht zu haben. Mit den Beträgen soll Dell über einen Zeitraum von fünf Jahren bessere Bilanzen vorgetäuscht haben.
Im Rahmen der Einigung kündigte Dell an, seine Buchhaltungsmethoden zu reformieren. Dies war ein entscheidender Punkt, um die Zustimmung des Gerichts zu erhalten. Dabei will sich das Unternehmen zukünftig verstärkt auf externe Buchprüfer stützen.
Auch die Mitarbeiter in der Verwaltung sollen entsprechende Schulungen erhalten, deren Ausarbeitung von Anwälten geprüft wird. Die Einigung zwischen der SEC und Dell war bereits im Juli ausgehandelt worden. Normalerweise winken Richter solche Verträge einfach durch. Da es sich hier aber um eine ungewöhnlich große Summe handelte, lud das Gericht die beiden Parteien noch einmal zu einer Anhörung vor.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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