Daten-Traffic via Smartphones um 230% gestiegen

Mobiles Internet Die Datennutzung via Smartphones hat binnen der letzten zwölf Monate massiv zugenommen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungs-Unternehmens Nielsen hervor. Bezogen auf die USA generierte jeder Smartphone-Nutzer im Durchschnitt zuletzt einen Datenaufkommen von fast 300 Megabyte pro Monat. Dieser Wert liegt 230 Prozent über der Vergleichszahl aus dem letzten Jahr, teilten die Marktforscher mit.

Diese werteten dafür 60.000 zufällig ausgewählte Rechnungen aus, die die Mobilfunkbetreiber anonymisiert zur Verfügung stellten. Dabei zeigte sich auch, dass viele Anwender derzeit deutlich mehr zahlen, als sie gemessen an ihrem tatsächlichen Datenaufkommen eigentlich müssten.

So gibt es beispielsweise bei AT&T eine Reihe von Kunden, die ein Tarifmodell ausgewählt haben, mit dem sie bis zu 2 Gigabyte monatlich übertragen können. Tatsächlich würde ihnen aber auch eine Pauschale ausreichen, die auf 200 Megabyte beschränkt ist.

Bei Nielsen erwartet man für die kommenden Monate allerdings einen weiteren massiven Anstieg des Datenaufkommens. Dafür sollen vor allem Video-Dienste wie Hulu verantwortlich sein, die verstärkt auch auf Plattformen wie dem iPhone präsent sind.
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