Windows Mobile: Smartphone-Anbieter i-mate pleite
i-mate war mit dem Vertrieb von Smartphones verschiedener Hersteller unter seiner eigenen Marke bekannt geworden. Den Mitarbeitern wurde in der letzten Woche per E-Mail mitgeteilt, dass sie für zwei Monate freigestellt werden, doch kurze Zeit später erhielten sie die Nachricht, dass das Unternehmen schließt, berichtet 'ITP'.
Auch die Partner von i-mate wurden inzwischen darüber informiert, dass man nicht mehr aktiv arbeitet. Die Firma war im November 2008 von der britischen Börse AIM ausgeschlossen worden, als ihr Aktienkurs auf nur noch 12 Pence fiel. Die Probleme waren also schon länger bekannt.
Unter anderem machte i-mate die wachsende Konkurrenz im Smartphone-Markt zu schaffen, die vor allem auf chinesische Vertragsfertiger zurück geht, die die bis dahin an i-mate gelieferten Geräte inzwischen meist selbst direkt im Einzelhandel vertreiben. Ein ähnliches Modell hatte auch i-mate selbst verfolgt.
Die Telefone von i-mate stammten meist von fernöstlichen Vertragsfertigern. Anfangs vertrieb das Unternehmen unter anderem Smartphones von HTC unter seiner Marke, doch diese Partnerschaft endete bereits vor einiger Zeit. Insgesamt hat i-mate ungefähr 25 Windows Mobile Smartphones auf den Markt gebracht.
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