Kritische Bugs oft nur bei Admin-Rechten gefährlich
Das ergab eine Auswertung der im letzten Jahr durch das Unternehmen veröffentlichten Security Bulletins durch den Software-Hersteller BeyondTrust. Ganze 92 Prozent der Fehler in Windows oder verschiedenen Anwendungen stellen demnach kein größeres Problem dar, wenn der laufende System-Account nicht die weitgehenden Zugriffsrechte eines Administrators bietet.
Insgesamt veröffentlichte Microsoft im letzten Jahr Informationen und Patches zu 154 kritischen Fehlern in seiner Software. Die Möglichkeiten, diese auch bei eingeschränkten Rechten mit einem Exploit auszunutzen, sind allerdings je nach Microsoft-Produkt sehr unterschiedlich.
Beim Betriebssystem Windows selbst ist die Abschaltung von Administrator-Rechten nur in 52 Prozent der Fälle hilfreich. Beim Internet Explorer sind es hingegen bereits 89 Prozent, bei Office schließlich 94 Prozent. Bei verschiedenen anderen Anwendungen liegen die Werte noch höher.
Die Untersuchung zeigt damit, wie wichtig die Verwendung von Nutzer-Accounts mit eingeschränkten Rechten sein kann. Vor allem neue Sicherheitslücken, für die noch kein Patch vorhanden ist, lassen sich so häufig neutralisieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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