Microsoft kündigt Data Protection Server an
Microsoft hat am Dienstag, 19. Oktober 2004, auf der Systems 2004 in München den
Microsoft Data Protection Server (DPS) angekündigt. Mit dieser kostengünstigen,
zuverlässigen und Disk-basierten Lösung zur Sicherung und Rekonstruktion von
Daten erschließt Microsoft ein neues Marktsegment. Der Data Protection Server -
geplanter Erscheinungstermin: zweite Hälfte 2005 - richtet sich an Unternehmen
jeder Größe und vereinfacht und beschleunigt Backup- und Recovery-Prozesse. Als
Teil von Windows Server System reduziert der DPS die Komplexität der
Datensicherung und sorgt auf diese Weise für eine höhere Effizienz. Bereits
jetzt haben mehr als 35 Partner aus der Speicherindustrie ihre Unterstützung für
den Data Protection Server zugesagt, so dass Kunden eine breite Auswahl an
DPS-basierten Speicherlösungen erhalten.
Vorteile des Data Protection Servers
Mit dem Data Protection Server können IT-Administratoren einfach
und kostengünstig bestehende Windows Server-Komponenten wie Active
Directory, Windows Server 2003 und Windows Storage Server 2003 nutzen. Der
Data Protection Server bietet folgende Vorteile:
- Das Backup auf einer Disk-basierten Lösung erlaubt den Administratoren und Anwendern, die Daten schnell und zuverlässig innerhalb von Minuten anstatt von Stunden zu rekonstruieren.
- Die Daten lassen sich auf Basis der bestehenden IT-Infrastruktur (Windows Server System) sichern und rekonstruieren.
- Microsoft entwickelt derzeit ein Backup-Interface für die Integration von Band-Speicherlösungen, das auf dem in Windows Server 2003 enthaltenen Volume Shadow Copy Service (VSS)-API beruht. Damit können Hersteller von Band-Speicherlösungen Kunden ansprechen, die Backup und Datenrettung in Windows-Umgebungen benötigen.
Folgende Partner bieten eine breite Auswahl an Lösungen
Backbone Software, Breece Hill, CommVault Systems Inc., Computer
Associates International Inc., Dantz Development Corp., Dell Inc., Dot Hill
Systems Corp., Engenio Information Technologies Inc., Emulex, Equallogic
Inc., Evesham, EMC Corp., FalconStor Software, Fujitsu Siemens Computers,
Hitachi Data Systems Corp., HP, Iomega Corp., Intel Corporation, Intransa,
LeftHand Networks Inc., LiveVault Corp., NEC Corp., NSI Software Inc.,
MaXXan, QLogic Corp., Quantum Corp., Quest Software Inc., Seagate Technology
Inc., Storage Technology Corp. (StorageTek), Sun Microsystems Inc.,
Spectralogic, STORServer Inc., String Bean Software Inc., Symantec
Corporation, Transtec
Verfügbarkeit
Derzeit ist der Microsoft Data Protection Server noch im
Betastadium, er soll ab Mitte 2005 allgemein erhältlich sein. Weitere
Informationen zur Speicherlösung als Teil von Windows Server System finden
Sie unter
www.microsoft.com/dps.
News-Quelle: Pressemeldung Microsoft