Microsoft: KI nicht so gefragt wie gedacht, Vertriebsquoten reduziert
Microsoft hat wohl Probleme, seine mit großem Aufwand in nahezu alle Produkte des Softwaregiganten integrierten KI-Services zu vermarkten. Der Konzern soll deshalb jüngst die Verkaufsziele für seinen Vertrieb rund um KI-Produkte herabgesetzt haben.
Als Reaktion auf die nicht erfüllten Erwartungen, soll Microsoft jetzt die Quoten für seine Sales-Organisationen herabgestuft haben, dies berichtet jedenfalls das US-Magazin The Information. Dabei beruft man sich unter anderem auf zwei Quellen aus der Cloud-Sparte Azure, laut denen es höchst ungewöhnlich ist, dass Microsoft die Vertriebsziele für spezifische Produkte reduziert.
Microsoft versucht seit Langem auf breiter Front sein KI-Dienste in diversen Produkten auch an Unternehmenskunden zu vermarkten. Dass dies nicht im erhofften Umfang gelingt, dürfte kaum überraschen, schließlich steht der Konzern längst nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit, was KI-Dienste angeht. Möglicherweise tun sich die Firmenkunden noch immer schwer, KI-Dienste als Teil von Microsofts üblicher Business-Software zu akzeptieren.
Unterdessen wächst der Druck auf die Redmonder, ihre KI-Investitionen möglichst rasch auch zu monetarisieren. Zwar meldet man immer wieder neue Wachstumsrekorde dank der Azure Cloud-Sparte, doch ist diese möglicherweise vor allem als Plattform für den Betrieb von Diensten anderer Anbieter gefragt, nicht unbedingt wegen Microsofts eigenen KI-Produkten.
Offiziell sieht man sich in Redmond aber auf dem richtigen Weg, hatte Konzernchef Satya Nadella doch erst kürzlich prognostiziert, dass man mindestens bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im Januar 2026 trotz Milliardenausgaben nicht in der Lage sein werde, die Nachfrage für Kapazitäten zum Betrieb von KI-Diensten zu erfüllen. Die Umsätze aus der Azure Cloud-Sparte stiegen allein innerhalb des letzten Quartals um 40 Prozent.
Siehe auch:
KI-Services nicht so gefragt, wie erhofft?
Mehrere Sparten von Microsoft haben die intern gesteckten Ziele, was das Wachstum ihrer Verkaufszahlen für bestimmte Produkte aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) angeht, kürzlich heruntergeschraubt. Zuvor hatten viele Vertriebsmitarbeiter ihre Vorgaben für die Vermarktung der Produkte im letzten Geschäftsjahr nicht erfüllen können. Das Fiskaljahr endet bei Microsoft normalerweise im Juni.Als Reaktion auf die nicht erfüllten Erwartungen, soll Microsoft jetzt die Quoten für seine Sales-Organisationen herabgestuft haben, dies berichtet jedenfalls das US-Magazin The Information. Dabei beruft man sich unter anderem auf zwei Quellen aus der Cloud-Sparte Azure, laut denen es höchst ungewöhnlich ist, dass Microsoft die Vertriebsziele für spezifische Produkte reduziert.
Microsoft versucht seit Langem auf breiter Front sein KI-Dienste in diversen Produkten auch an Unternehmenskunden zu vermarkten. Dass dies nicht im erhofften Umfang gelingt, dürfte kaum überraschen, schließlich steht der Konzern längst nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit, was KI-Dienste angeht. Möglicherweise tun sich die Firmenkunden noch immer schwer, KI-Dienste als Teil von Microsofts üblicher Business-Software zu akzeptieren.
Unterdessen wächst der Druck auf die Redmonder, ihre KI-Investitionen möglichst rasch auch zu monetarisieren. Zwar meldet man immer wieder neue Wachstumsrekorde dank der Azure Cloud-Sparte, doch ist diese möglicherweise vor allem als Plattform für den Betrieb von Diensten anderer Anbieter gefragt, nicht unbedingt wegen Microsofts eigenen KI-Produkten.
Offiziell sieht man sich in Redmond aber auf dem richtigen Weg, hatte Konzernchef Satya Nadella doch erst kürzlich prognostiziert, dass man mindestens bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im Januar 2026 trotz Milliardenausgaben nicht in der Lage sein werde, die Nachfrage für Kapazitäten zum Betrieb von KI-Diensten zu erfüllen. Die Umsätze aus der Azure Cloud-Sparte stiegen allein innerhalb des letzten Quartals um 40 Prozent.
Zusammenfassung
- Microsoft senkt Verkaufsziele für KI-Produkte nach verfehlten Erwartungen
- Vertriebsmitarbeiter konnten Vorgaben im vergangenen Geschäftsjahr nicht erfüllen
- Herabsetzung der Quoten für Sales-Organisationen ist bei Microsoft ungewöhnlich
- Unternehmenskunden akzeptieren KI-Dienste in Business-Software noch zögerlich
- Azure Cloud wächst stark, vermutlich jedoch nicht primär wegen hauseigener KI-Dienste
- Trotz Umsatzsteigerung von 40 Prozent im letzten Quartal steigt der Druck
- Nadella erwartet bis Januar 2026 weiterhin höhere Nachfrage als Kapazitäten
Siehe auch:
- Desaster rund um Siri: Apples KI-Chef geht, Microsoft-Mann übernimmt
- Microsoft gibt zu: KI-Agenten in Windows 11 können halluzinieren
- Microsofts KI-Chef verteidigt Kritik am KI-Fokus von Windows
- Auf eigene Gefahr: Microsoft traut seinen KI-Agenten selbst nicht
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