WhatsApp jetzt mit Werbung - aber 'nur' im Status-Tab
Sieben Jahre nach der ersten Ankündigung hat WhatsApp jetzt mit der Einführung von Werbung begonnen. Seit dem heutigen Montag wird Werbung in dem Messenger-Client angezeigt, wobei sich dies auf den "Status"-Tab beschränkt.
WhatsApp-Nutzer sollen im Updates-Tab die Möglichkeit haben, einen Chat mit Firmen zu starten, die diesen Bereich nutzen, um Produkte oder Dienste zu bewerben. Dafür werden einige Nutzerdaten für die Anpassung der Werbung im Status-Bereich verwendet. Dazu gehören Informationen über die auf dem Gerät verwendete Sprache, das Land un die Stadt, abonnierte Kanäle und das Verhalten beim Umgang mit Werbung.
Die Telefonnummer der WhatsApp-User bleibt für die Werbetreibenden tabu. Ferner verspricht WhatsApp, dass man die Chats, Anrufe und Statusupdates der Nutzer keinesfalls für die Werbeanpassung nutzen will. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Chats und Anrufe bleibt somit unberührt, heißt es von den Entwicklern.
Der Status-Tab von WhatsApp ist für Meta eine wichtige potenzielle Einnahmequelle, wenn es um die mögliche Reichweite von Werbung geht. Laut dem Unternehmen öffnen mehr als 1,5 Milliarden Menschen täglich den Status-Bildschirm der App auf. Es ist daher wohl keineswegs überraschend, dass Meta auf diesem Weg versucht, WhatsApp zu monetarisieren. Verwunderlich ist eher, dass der Konzern sich damit so lange Zeit gelassen hat.
Sollte man sich von der Werbung im Status-Bereich von WhatsApp gestört fühlen, gibt es durchaus Alternativen. Der Open-Source-Messenger Signal sei als ein werbefreies Beispiel genannt - verfügt aber auch schlichtweg nicht über einen Status-Tab.
Download WhatsApp Desktop - Client für Windows Siehe auch:
- WhatsApp führt nach sieben Jahren Werbung im Status-Tab ein
- Meta will Einnahmen erzielen, ohne das private Chat-Erlebnis zu stören
- Für Werbeanpassung werden Spracheinstellungen und Nutzerverhalten verwendet
- Telefonnummern bleiben für Werbetreibende unzugänglich
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Chats und Anrufe bleibt unberührt
- Über 1,5 Milliarden Menschen öffnen täglich den Status-Bildschirm
- Signal bietet sich als werbefreie Alternative zu WhatsApp an
WhatsApp kündigte Werbung schon vor 7 Jahren an
Wie das Entwickler-Team hinter der seit vielen Jahren zum Facebook-Mutterkonzern Meta gehörenden Kommunikationslösung WhatsApp heute über sein offizielles Blog verlauten ließ, beginnt man jetzt mit der Einführung von Werbung im Updates-Tab. Das Ziel sei, Einnahmen zu erzielen, ohne das private, persönliche Chat-Erlebnis der Nutzer zu stören, hieß es.WhatsApp-Nutzer sollen im Updates-Tab die Möglichkeit haben, einen Chat mit Firmen zu starten, die diesen Bereich nutzen, um Produkte oder Dienste zu bewerben. Dafür werden einige Nutzerdaten für die Anpassung der Werbung im Status-Bereich verwendet. Dazu gehören Informationen über die auf dem Gerät verwendete Sprache, das Land un die Stadt, abonnierte Kanäle und das Verhalten beim Umgang mit Werbung.
Die Telefonnummer der WhatsApp-User bleibt für die Werbetreibenden tabu. Ferner verspricht WhatsApp, dass man die Chats, Anrufe und Statusupdates der Nutzer keinesfalls für die Werbeanpassung nutzen will. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Chats und Anrufe bleibt somit unberührt, heißt es von den Entwicklern.
Der Status-Tab von WhatsApp ist für Meta eine wichtige potenzielle Einnahmequelle, wenn es um die mögliche Reichweite von Werbung geht. Laut dem Unternehmen öffnen mehr als 1,5 Milliarden Menschen täglich den Status-Bildschirm der App auf. Es ist daher wohl keineswegs überraschend, dass Meta auf diesem Weg versucht, WhatsApp zu monetarisieren. Verwunderlich ist eher, dass der Konzern sich damit so lange Zeit gelassen hat.
Sollte man sich von der Werbung im Status-Bereich von WhatsApp gestört fühlen, gibt es durchaus Alternativen. Der Open-Source-Messenger Signal sei als ein werbefreies Beispiel genannt - verfügt aber auch schlichtweg nicht über einen Status-Tab.
Download WhatsApp Desktop - Client für Windows Siehe auch:
- WhatsApp bald mit Nutzernamen statt Telefonnummern nutzbar
- Ab morgen: WhatsApp streicht Support für drei iPhone-Modelle
- Nach Jahren des Wartens: WhatsApp für iPad ab sofort verfügbar
- WhatsApp Web verliert auf Windows & Mac endlich zwei Beschränkungen
- WhatsApp: Neue Option hilft gestressten Nutzern + 11 weitere Updates
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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