Pixel 10: Google verpasst der Hauptkamera ein deutliches Downgrade
Das Pixel 10 bekommt erstmals ein Teleobjektiv im Basismodell. Dafür opfert Google Qualität an anderer Stelle. Denn die Hauptkamera und Ultraweitwinkelkamera werden deutlich abgewertet - auf das Niveau des günstigen Pixel 9a.
Denn das Google Pixel 10, von dem erst kürzlich erste Bilder und einige Details geleakt wurden, bekommt erstmals in der Geschichte der Basismodelle ein Teleobjektiv spendiert, wie Android Authority berichtet. Was zunächst nach einer Aufwertung klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung aber als zweischneidiges Schwert. Denn für die neue Zoomkamera nimmt Google offenbar erhebliche Kompromisse bei den anderen Kamerakomponenten in Kauf. Laut internen Google-Dokumenten wird das Standardmodell des Pixel 10 mit einer komplett überarbeiteten und teilweise schlechteren Kamerakonfiguration ausgestattet.
Die neuen, kleineren Sensoren entsprechen dabei beinahe komplett der Konfiguration des deutlich günstigeren Pixel 9a. Im Grunde wird das kommende Pixel 10 also ein Pixel 9a mit einem zusätzlichen Teleobjektiv sein. Kleinere Sensoren bedeuten in der Regel eine schlechtere Bildqualität, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Die Strategie hinter diesen Änderungen scheint klar. So möchte Google wohl die Produktlinien stärker differenzieren und gleichzeitig Kosten sparen. Ob Kunden bereit sind, für ein zusätzliches Teleobjektiv Abstriche bei der Hauptkamera in Kauf zu nehmen, bleibt jedoch abzuwarten.
Alle neuen Pixel-Modelle sollen mit dem kommenden Tensor G5-Chip ausgestattet sein, der einen vollständig angepassten Bildprozessor (ISP) enthalten soll. Dies könnte zumindest teilweise die Hardware-Einschränkungen ausgleichen.
Was haltet ihr von Googles Kamera-Strategie beim Pixel 10? Würdet ihr lieber auf ein Teleobjektiv verzichten und dafür bessere Hauptsensoren behalten? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Pixel 10: Mehr Objektive, weniger Qualität
Googles Pixel-Smartphones haben sich seit ihrer Einführung im Jahr 2016 einen hervorragenden Ruf für ihre Kameraqualität erarbeitet. Dabei setzte Google lange Zeit auf eine Strategie der "Qualität statt Quantität" und verzichtete bewusst auf zusätzliche Objektive. Stattdessen kompensierte man mit überlegener Software und Bildverarbeitung. Jetzt scheint man jedoch einen Strategiewechsel vorzunehmenDenn das Google Pixel 10, von dem erst kürzlich erste Bilder und einige Details geleakt wurden, bekommt erstmals in der Geschichte der Basismodelle ein Teleobjektiv spendiert, wie Android Authority berichtet. Was zunächst nach einer Aufwertung klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung aber als zweischneidiges Schwert. Denn für die neue Zoomkamera nimmt Google offenbar erhebliche Kompromisse bei den anderen Kamerakomponenten in Kauf. Laut internen Google-Dokumenten wird das Standardmodell des Pixel 10 mit einer komplett überarbeiteten und teilweise schlechteren Kamerakonfiguration ausgestattet.
Downgrade der Haupt- und Weitwinkelkamera
Das neue 11-Megapixel-Teleobjektiv mit dem Samsung 3J1-Sensor soll dem Pixel 10 endlich die Zoomfähigkeiten verleihen, die bisher den Pro-Modellen vorbehalten waren. Dieser Sensor kommt bereits im Pixel 9 Pro Fold zum Einsatz und dürfte vermutlich mit einem 5x optischen Zoom ausgestattet sein. Doch die zusätzliche Kamera hat ihren Preis: Der Hauptsensor wird von einem Samsung GNV (1/1,31 Zoll) auf einen deutlich kleineren Samsung GN8 (1/1,95 Zoll) reduziert. Auch die Ultraweitwinkelkamera erhält ein Downgrade von einem 48-Megapixel Sony IMX858-Sensor auf einen 13-Megapixel Sony IMX712.Die neuen, kleineren Sensoren entsprechen dabei beinahe komplett der Konfiguration des deutlich günstigeren Pixel 9a. Im Grunde wird das kommende Pixel 10 also ein Pixel 9a mit einem zusätzlichen Teleobjektiv sein. Kleinere Sensoren bedeuten in der Regel eine schlechtere Bildqualität, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Pro-Modelle ohne Kamera-Upgrades
Während das Basismodell diese signifikanten Änderungen erfährt, bleiben die Kameras der Pro-Modelle offenbar unverändert. Das Pixel 10 Pro und Pixel 10 Pro XL sollen mit exakt derselben Kameraausstattung wie ihre Vorgänger auf den Markt kommen.Die Strategie hinter diesen Änderungen scheint klar. So möchte Google wohl die Produktlinien stärker differenzieren und gleichzeitig Kosten sparen. Ob Kunden bereit sind, für ein zusätzliches Teleobjektiv Abstriche bei der Hauptkamera in Kauf zu nehmen, bleibt jedoch abzuwarten.
Alle neuen Pixel-Modelle sollen mit dem kommenden Tensor G5-Chip ausgestattet sein, der einen vollständig angepassten Bildprozessor (ISP) enthalten soll. Dies könnte zumindest teilweise die Hardware-Einschränkungen ausgleichen.
Was haltet ihr von Googles Kamera-Strategie beim Pixel 10? Würdet ihr lieber auf ein Teleobjektiv verzichten und dafür bessere Hauptsensoren behalten? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Pixel 10 erhält erstmals Teleobjektiv im Basismodell
- Hauptkamera und Ultraweitwinkel werden auf kleinere Sensoren reduziert
- Kamerakonfiguration entspricht weitgehend dem günstigeren Pixel 9a
- Pro-Modelle behalten ihre bisherige Kameraausstattung unverändert bei
- Neuer Tensor G5-Chip könnte Hardware-Einschränkungen teilweise ausgleichen
- Google zielt wohl auf stärkere Differenzierung der Produktlinien und Kostensenkung
- Fraglich, ob Kunden das Teleobjektiv höher bewerten als bessere Hauptsensoren
Siehe auch:
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