1,79 MHz sind genug: Entwickler bringt x86-Linux auf das Nintendo NES
Einem findigen Entwickler ist es gelungen, auf der Hardware eines Nintendo Entertainment System (NES) von 1989 einen Emulator für frühere PC-Hardware zum laufen zu bringen. Damit lässt sich auf der Uralt-Konsole nun eine abgespeckte Version von Linux starten.
Im Grunde bringt decrazyo bei seinem Experiment einen Embedded-Kernel von Linux (Embeddable Linux Kernel Subset, ELKS) auf dem NES zum Laufen, wobei einiger Aufwand betrieben werden muss. Weil das NES deutlich weniger Speicher und adressierbaren Speicherraum hat, müssen Memory-Mapping-Techniken angewendet werden, um so den 8086-Chip zu emulieren.
Konkret emuliert der Entwickler mit NES86 einen IBM PC 5150, der bei seiner Einführung im Jahr 1981 der allererste x86-basierte PC war und den Erfolg aller nachfolgenden Systeme mit derartigen CPUs begründete. Selbst dieser erste kommerzielle vertriebene PC hatte mit 4,77 Megahertz schon eine deutlich schnellere CPU als das NES mit 1,79 Megahertz.
Das ELKS-Projekt liefert dazu die passende Software in Form eines Linux-Betriebssystems für 16-Bit-Prozessoren von Intel, wie sie im IBM 5150 PC und anderen späteren Modellen zum Einsatz kamen, bis mit Intel 386 die ersten 32-Bit-CPUs Einzug hielten. Allerdings braucht selbst ELKS mindestens 256 Kilobyte Arbeitsspeicher und wird somit nie nativ auf der CPU des NES laufen können.
Wer NES86 selbst ausprobieren möchte, kann dazu einen NES-Emulator für den PC oder andere Plattformen verwenden. Zu den kompatiblen Emulatoren gehören FCEUX, Mesen2, Rustico und die mit einem FPGA-Chip ausgerüstete EverDrive N8 Pro-Cartridge. In einem ausführlichen YouTube-Video (siehe oben) erklärt der Entwickler seine Vorgehensweise.
Siehe auch:
8086-Emulator für das NES macht es möglich
Ein Tüftler mit dem Nutzernamen decrazyo hat mit NES86 ein neues Projekt vorgestellt, in dessen Rahmen er versucht, einen frühen PC auf dem NES von Nintendo zu emulieren. Dabei versucht der Entwickler, einen Intel 8086-Prozessor zusammen mit einigen grundlegenden Teilen der für einen x86-PC benötigten Hardware auf dem NES zu emulieren, wodurch nun der Start eines stark reduzierten Linux-Kernels möglich sein soll.Im Grunde bringt decrazyo bei seinem Experiment einen Embedded-Kernel von Linux (Embeddable Linux Kernel Subset, ELKS) auf dem NES zum Laufen, wobei einiger Aufwand betrieben werden muss. Weil das NES deutlich weniger Speicher und adressierbaren Speicherraum hat, müssen Memory-Mapping-Techniken angewendet werden, um so den 8086-Chip zu emulieren.
Konkret emuliert der Entwickler mit NES86 einen IBM PC 5150, der bei seiner Einführung im Jahr 1981 der allererste x86-basierte PC war und den Erfolg aller nachfolgenden Systeme mit derartigen CPUs begründete. Selbst dieser erste kommerzielle vertriebene PC hatte mit 4,77 Megahertz schon eine deutlich schnellere CPU als das NES mit 1,79 Megahertz.
Das ELKS-Projekt liefert dazu die passende Software in Form eines Linux-Betriebssystems für 16-Bit-Prozessoren von Intel, wie sie im IBM 5150 PC und anderen späteren Modellen zum Einsatz kamen, bis mit Intel 386 die ersten 32-Bit-CPUs Einzug hielten. Allerdings braucht selbst ELKS mindestens 256 Kilobyte Arbeitsspeicher und wird somit nie nativ auf der CPU des NES laufen können.
Wer NES86 selbst ausprobieren möchte, kann dazu einen NES-Emulator für den PC oder andere Plattformen verwenden. Zu den kompatiblen Emulatoren gehören FCEUX, Mesen2, Rustico und die mit einem FPGA-Chip ausgerüstete EverDrive N8 Pro-Cartridge. In einem ausführlichen YouTube-Video (siehe oben) erklärt der Entwickler seine Vorgehensweise.
Zusammenfassung
- Entwickler emuliert x86-PC auf Nintendo NES mit nur 1,79 MHz Taktrate
- NES86-Projekt ermöglicht Ausführung einer abgespeckten Linux-Version
- Emulation eines Intel 8086-Prozessors und grundlegender PC-Hardware
- Verwendung von Memory-Mapping-Techniken zur Überwindung von Speicherlimits
- ELKS-Projekt liefert passendes Linux-Betriebssystem für 16-Bit-Prozessoren
- Ausprobieren mittels NES-Emulatoren wie FCEUX, Mesen2 oder Rustico möglich
- Detaillierte Erklärung der Vorgehensweise in YouTube-Video verfügbar
Siehe auch:
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- Palworld: Nintendo erleidet vernichtende Niederlage vor Patentamt
- Switch 2 mit Maus-Controllern: Nintendo-Patent zeigt optische Sensoren
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