Immer mehr Gründer: Wie man online trotzdem Kunden findet
In Deutschland gibt es weitaus mehr Firmengründungen, als man annehmen würde. Nach einer Delle aufgrund der Corona-Jahre steigen die Zahlen auch wieder stetig. Die Gründer stehen dabei natürlich vor der Herausforderung, ihr neues Projekt bekannt zu machen.
Die mit großem Abstand meisten Firmengründungen entfallen dabei auf die IT- und Kommunikationsbranche. Fast ein Drittel aller Startups sind hier angesiedelt. Infografik: Unternehmensgründungen in Deutschland nach Branchen. / © Statista.com
Für das Marketing, mit dem sich das jeweilige Unternehmen in der großen Welt der Verbraucher einen Namen machen und Kunden anlocken muss, bedeutet dies natürlich eine Hauptausrichtung auf das große Feld der Online-Werbung. Denn in den meisten Fällen ist das Ziel, Menschen auf die eigene Webseite zu bringen, um dort Produkte und Dienstleistungen verkaufen zu können.
Aktuell spielen hier vor allem drei große Bereiche eine Rolle: Anzeigen, die mit Suchmaschinen-Technologie gesteuert werden - hier steht natürlich Google Ads an der Spitze, Social-Media-Kampagnen und E-Mail-Newsletter - wobei letztere eher die schon vorhandene Beziehung zu Kunden festigen können. Die beiden ersten Varianten sind hingegen auch geeignet, neue Beziehungen zu Verbrauchern aufzubauen.
Seit einigen Jahren ist das Marketing über die verschiedenen Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, Twitter/X und TikTok vor allem für kleinere Unternehmen das Mittel der Wahl. Denn hier kann man nicht nur recht genau eine passende Zielgruppe ansprechen. Man kommt auch direkt mit den potenziellen Kunden in Kontakt, erhält ein erstes Feedback und kann das eigene Vorgehen schnell und flexibel anpassen, wenn man merkt, dass irgendetwas nicht optimal funktioniert.
Daher sind die gerade am Anfang knappen Ressourcen besser bei der Aufgabe aufgehoben, mögliche Kunden anzusprechen. Das muss nicht zwingend bedeuten, dem eigenen Webauftritt dauerhaft einen geringeren Stellenwert zuzuweisen. Es ist durchaus möglich, einfach anzufangen und sich trotzdem Möglichkeiten offenzuhalten.
Die Auswahl bei den Baukasten-Tools ist inzwischen auch groß und die Angebote richten sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen. Insbesondere für junge Unternehmen ist es sinnvoll, sich nach einem Anbieter umzuschauen, der später auch weitaus umfassendere und komplexere Services bereitstellen kann. So kann ein Startup, etwa bei HubSpot, mit einem kostenlosen Homepage-Baukasten starten. Und wenn die eigene Firma wächst, lassen sich viele weiterführende Services dazuholen. Der Anbieter stellt beispielsweise auch Tools für den Vertrieb und den Kundenservice bereit, die sich dann auch später noch integrieren lassen.
Wer sich in den einschlägigen Ratgebern für den Aufbau eines Webauftritts umschaut, wird diverse technische Must-Have-Hinweise finden. Um diese sollte sich das genutzte Werkzeug im besten Fall komplett von sich aus kümmern, es ist aber immer gut, trotzdem ein Auge darauf zu haben:
Es zeigt sich also: Auch für kleinere, frisch gegründete Unternehmen ist das Marketing und die Kundengewinnung kein Hexenwerk. Wenn das Produkt passt, bekommt man alles andere auch hin.
Viele neue Firmen wollen bekannt werden
Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden hierzulande rund 1300 neue Firmen gegründet. Das Wachstum ist damit auf das stabile Niveau zurückgekehrt, das seit einigen Jahren anhält und aufgrund der Ukraine- und Energiekrise gegen Ende 2022 einen Einbruch verzeichnet hat.Die mit großem Abstand meisten Firmengründungen entfallen dabei auf die IT- und Kommunikationsbranche. Fast ein Drittel aller Startups sind hier angesiedelt. Infografik: Unternehmensgründungen in Deutschland nach Branchen. / © Statista.com
Für das Marketing, mit dem sich das jeweilige Unternehmen in der großen Welt der Verbraucher einen Namen machen und Kunden anlocken muss, bedeutet dies natürlich eine Hauptausrichtung auf das große Feld der Online-Werbung. Denn in den meisten Fällen ist das Ziel, Menschen auf die eigene Webseite zu bringen, um dort Produkte und Dienstleistungen verkaufen zu können.
Veränderte Werbewelt
Früher bedeutete dies, Werbebanner möglichst breit zu platzieren und dann zu warten, bis hoffentlich die Nutzer kommen. Diese Zeiten sind inzwischen vorbei. Die digitale Welt ist groß und vielfältig und die Methoden, mit denen man auf die Suche nach passenden Kunden geht, sind es ebenfalls.Aktuell spielen hier vor allem drei große Bereiche eine Rolle: Anzeigen, die mit Suchmaschinen-Technologie gesteuert werden - hier steht natürlich Google Ads an der Spitze, Social-Media-Kampagnen und E-Mail-Newsletter - wobei letztere eher die schon vorhandene Beziehung zu Kunden festigen können. Die beiden ersten Varianten sind hingegen auch geeignet, neue Beziehungen zu Verbrauchern aufzubauen.
Seit einigen Jahren ist das Marketing über die verschiedenen Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, Twitter/X und TikTok vor allem für kleinere Unternehmen das Mittel der Wahl. Denn hier kann man nicht nur recht genau eine passende Zielgruppe ansprechen. Man kommt auch direkt mit den potenziellen Kunden in Kontakt, erhält ein erstes Feedback und kann das eigene Vorgehen schnell und flexibel anpassen, wenn man merkt, dass irgendetwas nicht optimal funktioniert.
Das Wichtigste zuerst
Dieser direkte Kontakt zu den Nutzern ist dabei so wichtig, dass er im Marketingkonzept eine herausragende Stellung einnehmen sollte. Dem steht häufig die Idee entgegen, dem jungen Unternehmen erst einmal einen besonders herausstechenden eigenen Webauftritt zu verpassen. Bei aller Begeisterung muss hier aber nüchtern festgestellt werden: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass ein Startup aus dem Stand eine Webseite entwickeln kann, die alle anderen Wettbewerber in den Schatten stellt. Und selbst wenn der große Wurf gelingt, handelt es sich dann womöglich um ein Kunstwerk ohne Publikum.Daher sind die gerade am Anfang knappen Ressourcen besser bei der Aufgabe aufgehoben, mögliche Kunden anzusprechen. Das muss nicht zwingend bedeuten, dem eigenen Webauftritt dauerhaft einen geringeren Stellenwert zuzuweisen. Es ist durchaus möglich, einfach anzufangen und sich trotzdem Möglichkeiten offenzuhalten.
Zur eigenen Webseite - mit Hilfe von Außen
Um auch ohne große Investitionen in ein großes Entwicklerteam einen guten Start im Web zu schaffen, kann ein junges Unternehmen die Unterstützung von Anbietern entsprechender Werkzeuge in Anspruch nehmen: Der klassische Homepage-Baukasten kann längst viel mehr, als nur einfache Webseiten bereitzustellen. Mit den Ergebnissen, die hier inzwischen möglich sind, kann der Neuling problemlos mit Konkurrenten mithalten, die sich für eine aufwendige Eigenentwicklung oder ein etabliertes CMS wie Wordpress entscheiden.Die Auswahl bei den Baukasten-Tools ist inzwischen auch groß und die Angebote richten sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen. Insbesondere für junge Unternehmen ist es sinnvoll, sich nach einem Anbieter umzuschauen, der später auch weitaus umfassendere und komplexere Services bereitstellen kann. So kann ein Startup, etwa bei HubSpot, mit einem kostenlosen Homepage-Baukasten starten. Und wenn die eigene Firma wächst, lassen sich viele weiterführende Services dazuholen. Der Anbieter stellt beispielsweise auch Tools für den Vertrieb und den Kundenservice bereit, die sich dann auch später noch integrieren lassen.
Wer sich in den einschlägigen Ratgebern für den Aufbau eines Webauftritts umschaut, wird diverse technische Must-Have-Hinweise finden. Um diese sollte sich das genutzte Werkzeug im besten Fall komplett von sich aus kümmern, es ist aber immer gut, trotzdem ein Auge darauf zu haben:
- Responsive Design: Gewährleistet, dass die Webseite auf verschiedenen Geräten (Desktops, Tablets, Smartphones) gleichermaßen funktioniert.
- Benutzerfreundlichkeit (Usability): Die Navigation sollte logisch und die Webseite leicht verständlich sein.
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Durch die Implementierung grundlegender SEO-Praktiken wird sichergestellt, dass die Webseite von Suchmaschinen gut indexiert wird und in den Suchergebnissen sichtbar ist.
- Schnelle Ladezeiten: Die Optimierung der Ladezeiten erfreut nicht nur die Nutzer - wer zu langsam ist, wird auch von Suchmaschinen nachrangig behandelt.
Vor allem die Inhalte zählen
Die Nutzung solcher Werkzeuge sorgt aber nicht nur dafür, dass mehr Ressourcen zur Verfügung stehen, um überhaupt erst einmal Nutzer mit dem eigenen Unternehmen in Kontakt zu bringen. Es bietet auch die Möglichkeit, sich weniger auf die handwerklichen Aspekte, sondern die Inhalte der Webseite zu konzentrieren. Denn hübsche und technisch solide Angebote gibt es viele, oft genug verschwinden die mühsam angelockten Nutzer dann aber, weil sie nicht schnell genug finden, was sie eigentlich suchen. Folgende Punkte sollten daher bei der Entwicklung der eigenen Webseite unbedingt im Fokus bleiben:- Klare Botschaft: Stellen Sie sicher, dass Ihre Botschaft klar und prägnant ist. Besucher sollten sofort verstehen, wer Sie sind, was Sie tun und welche Vorteile Sie bieten. Niemanden interessiert hingegen, wie der Gründer auf seine vermeintlich geniale Idee kam.
- Konsistentes Branding: Verwenden Sie eine konsistente Markenführung, einschließlich Farben, Schriften und Logo. Das trägt zur Wiedererkennung bei.
- Klare Call-to-Action (CTA): Platzieren Sie deutliche Handlungsaufrufe auf der Webseite, um die Besucher zu Aktionen zu führen (z. B. Kontakt aufnehmen, Produkte kaufen).
- Rechtliche Aspekte: Achten Sie auf Datenschutzrichtlinien, Impressum und andere rechtliche Anforderungen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
- Regelmäßige Aktualisierung: Halten Sie die Webseite mit aktuellen Inhalten auf dem neuesten Stand. Das zeigt Professionalität und fördert die Suchmaschinenplatzierung. Ankündigungen kommender Inhalte haben hingegen nichts auf der Seite zu suchen.
- Testphase: Führen Sie umfangreiche Tests durch, um sicherzustellen, dass die Website fehlerfrei funktioniert und eine optimale Benutzererfahrung bietet. Idealerweise auch mit Nutzern, die weder am Entwicklungsprozess beteiligt waren, noch ihr Unternehmen näher kennen.
Es zeigt sich also: Auch für kleinere, frisch gegründete Unternehmen ist das Marketing und die Kundengewinnung kein Hexenwerk. Wenn das Produkt passt, bekommt man alles andere auch hin.
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