VATM: Regulierung verteuert DSL
Die DSL-Vorleistungspreise, die die Wettbewerber an die Telekom zu zahlen haben, zu erhöhen. Leistungen, die bis vor kurzem noch im T-DSL-Endkundenpaket der Telekom enthalten waren, sollen nun den Wettbewerbern in Rechnung gestellt werden, kritisiert der VATM.
"Wir halten diese Tarifgenehmigung für eine unzulässige Preiserhöhung im Breitbandbereich und für regulierungspolitisch verfehlt. Sie droht nicht nur den gerade beginnenden Wettbewerb bei den breitbandigen Internetdiensten im Keim zu ersticken, sondern stellt auch eine verdeckte Preiserhöhung für den Endkunden dar. Dieser bekommt bei unveränderten Preisen weniger Leistung", so Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM.
Der VATM kritisiert, dass Wettbewerber der Telekom künftig Leistungen, die bisher Bestandteil des T-DSL-Endkundenpaketes der Telekom waren, zukünftig durch die Wettbewerber bezahlt werden sollen - und dies volumen- bzw. nutzungsabhängig. War bisher die Übergabe des Datenverkehrs aus dem Telekom-Netz in die Netzte der DSL-Anbieter im Pauschalpreis für die Bereitstellung des DSL-Anschlusses enthalten, kann die Telekom jetzt einen volumenabhängigen Tarif für diese Leistung berechnen. Dabei kann die Telekom nun etwa 0,63 Euro für die Übertragung von 10 KBit pro Sekunde verlangen
News-Submiter: Tomatojoe
Weitere Infos und News-Quelle: www.golem.de
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