PS5 und Switch 2: Absatz sinkt im dritten Quartal um bis zu 41 Prozent

Der Absatz von Spielkonsolen bricht ein. Im dritten Quartal 2026 verkauften Sony und Nintendo 35 beziehungsweise 41 Prozent weniger Geräte als im Vorjahr. Ursache sind hohe Hardware-Kosten durch teure Speicherbausteine infolge des KI-Booms.

Rückgang bei der PlayStation 5

Im ersten Quartal 2025 konnte Sony noch 2,8 Millionen Einheiten der PlayStation 5 an den Handel und über Direktverkäufe absetzen. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2026 waren es 1,5 Millionen Konsolen, was einem Einbruch von 46 Prozent entspricht. Im zweiten Jahresviertel setzte sich das fort: Die Auslieferungen sanken von 2,5 auf 1,6 Millionen Exemplare. Das bedeutet einen Rückgang von 36 Prozent. Im dritten Quartal fiel der Absatz weiter von 4,0 auf 2,6 Millionen Geräte.

Verkäufe der Nintendo Switch 2

Die am 5. Juni 2025 erschienene Nintendo Switch 2 startete im zweiten Quartal des Vorjahres mit 5,8 Millionen abgesetzten Systemen. Im Vergleichszeitraum 2026 erreichte der Hersteller 3,8 Millionen Einheiten, woraus ein Minus von 34 Prozent resultiert. Im dritten Quartal schrumpfte das Volumen von 4,5 auf 2,7 Millionen Stück. Für das erste Quartal 2026 stehen zudem 2,5 Millionen verkaufte Konsolen in der Bilanz. Da das System erst Mitte 2025 auf den Markt kam, gibt es für das erste Jahresviertel 2025 keine Daten.

Steigende Gewinne trotz Absatzproblemen

Wie Statista anhand der Unternehmensangaben einordnet, sahen sich alle wesentlichen Anbieter von Spielkonsolen gezwungen, die Verkaufspreise anzuheben. Trotz der aktuellen Absatzprobleme bei der Hardware melden Sony und Nintendo steigende Gewinne. In den jeweiligen Führungsetagen scheinen sich die Sorgen laut der Analyse daher in Grenzen zu halten. Sony hat die eigene Jahresprognose zuletzt sogar angehoben. Nintendo setzt auf anhaltend gute Umsätze mit Software sowie auf das anstehende Weihnachtsgeschäft.
PS5 und Switch 2: Absatz sinkt im dritten Quartal um bis zu 41 Prozent Quelle: Statista
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