Streaming-Preise: Netflix-Premium-Abo kostet nun 21,99 Euro
Für das Premium-Abonnement von Netflix zahlen Kunden in Deutschland mittlerweile 21,99 Euro im Monat. Damit haben sich die Kosten für die teuerste werbefreie Tarifstufe seit dem hiesigen Marktstart nahezu verdoppelt.
Das ehemalige Basis-Angebot für ein einzelnes Gerät ohne HD-Qualität war einst für 7,99 Euro erhältlich. Es ist heute jedoch komplett aus dem Portfolio verschwunden. Als Gegenpol zu den teureren Optionen führte der Dienst Ende 2022 eine werbeunterstützte Variante für 4,99 Euro ein. Das Standard-Abonnement mit Werbung erfordert inzwischen einen Betrag von 6,99 Euro pro Monat.
Gleichzeitig drängen deutsche Anbieter auf den Markt. Wie Statista analysiert, bündeln Plattformen wie MagentaTV oder Joyn Live-TV, Mediatheken, On-Demand-Streaming und lokale Inhalte in einem Paket und nehmen dem Streaming-Dienst Kundschaft ab. Um gegen diese regionalen Konkurrenten und die fragmentierte Aufmerksamkeit zu bestehen, sind aggressive Preismodelle und Werbeabos laut der Analyse vermutlich eine Voraussetzung für Netflix.
Historische Entwicklung der Abonnements
Das Standard-Paket für zwei Geräte und HD-Auflösung kostete zur Einführung im September 2014 noch 8,99 Euro. Bis April 2019 stieg der monatliche Preis auf 11,99 Euro an und liegt laut der Infografik im Oktober 2026 bei 15,99 Euro.Das ehemalige Basis-Angebot für ein einzelnes Gerät ohne HD-Qualität war einst für 7,99 Euro erhältlich. Es ist heute jedoch komplett aus dem Portfolio verschwunden. Als Gegenpol zu den teureren Optionen führte der Dienst Ende 2022 eine werbeunterstützte Variante für 4,99 Euro ein. Das Standard-Abonnement mit Werbung erfordert inzwischen einen Betrag von 6,99 Euro pro Monat.
Verändertes Konsumverhalten
Die Anpassungen dürften ein Ausdruck des verschärften Wettbewerbs sein. Junge Zielgruppen verbringen immer mehr Zeit mit kostenlosen Kurzvideos auf TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts. Dadurch sinkt die Geduld für lange Serienabende, selbst wenn diese in der werbefinanzierten Stufe abrufbar sind.Gleichzeitig drängen deutsche Anbieter auf den Markt. Wie Statista analysiert, bündeln Plattformen wie MagentaTV oder Joyn Live-TV, Mediatheken, On-Demand-Streaming und lokale Inhalte in einem Paket und nehmen dem Streaming-Dienst Kundschaft ab. Um gegen diese regionalen Konkurrenten und die fragmentierte Aufmerksamkeit zu bestehen, sind aggressive Preismodelle und Werbeabos laut der Analyse vermutlich eine Voraussetzung für Netflix.
Quelle: Statista
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