Blizzard baut Overwatch-Liga wie klassische Sport-Profi-Ligen

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Wer sich mit seiner Spielweise in Blizzards neuem Erfolgsprodukt "Overwatch" bereits die Achtung anderer Gamer sicherte, könnte demnächst als Profi zu internationalem Ruhm gelangen. Der Hersteller arbeitet aktuell daran, eine eigene, weltweite E-Sports-Liga für das Game zu etablieren.

Bei der Entwicklung des Konzepts für die neue "Overwatch League" orientierte sich Blizzard an den Strukturen der herkömmlichen Sport-Ligen in den USA. Dies unterscheidet sich etwas von anderen E-Sports-Ligen, wo es vor allem Teams gibt, die entweder selbst zusammenfanden oder an einen Sponsor gebunden sind. Damit eine regionale Fan-Kultur entstehen kann, will Blizzard die Teams in zahlreichen Städten rund um die Welt ansiedeln.

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Spieler aus der jeweiligen Gegend können sich in den kommenden Monaten für die ersten Teams qualifizieren - und je nachdem wie es läuft, sollen zukünftig immer mehr Orte hinzukommen. Dann werden in regionalen Ausscheiden jene Teams ermittelt, die anschließend auf globaler Ebene gegeneinander antreten. Wer es zur Mitgliedschaft in einer Gruppe schafft, bekommt einen Profi-Vertrag mit einem Grundgehalt und erfolgsabhängigen Boni. Auf diese Weise soll eine längerfristige Stabilität erreicht werden.


In einem ersten Schritt sollen verschiedene Teams in fünf größeren Regionen aufgebaut werden: China, Korea, Europa, Amerika und Asien-Pazifik. Teils werden Vorausscheide komplett online ausgetragen, doch die wichtigen Turniere will Blizzard dann vor Publikum durchführen. Wenn sich die Overwatch League so entwickelt, wie man es sich bei dem Unternehmen erhofft, soll die Struktur mit weiteren Unterteilungen in regionale Ligen feinkörniger werden - letztlich also so, wie man es von klassischen Sportarten kennt.

Wer in der letzten Zeit bereits beachtliche Leistungen in dem Spiel vollbracht hat, könnte also bald von Blizzards Scouts mit einem entsprechenden Karriere-Angebot kontaktiert werden. Wer (noch) nicht zum erlesenen Kreis gehört, kann sich dann auf die ersten Live-Übertragungen und Vor-Ort-Events im Laufe des kommenden Jahres freuen.

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