eSight: High-Tech-Brille lässt Blinde wieder sehen

Forschung, Zoomin, Brille, Gesundheit, Blinde, Blind, eSight Forschung, Zoomin, Brille, Gesundheit, Blinde, Blind, eSight
Eine neue Erfindung aus Kanada lässt viele Sehbehinderte wieder sehen: Die eSight-Brille zeigt hierzu ein optimiertes Live-Bild der Umgebung des Trägers auf zwei LED-Bildschirmen an.

Damit die Brille funktionieren kann, ist somit noch ein vorhandenes Restsehvermögen erforderlich. Ein Computer optimiert das über eine Kamera aufgenommene Bild automatisch, über einen Controller lassen sich zusätzlich etwa der Kontrast und die Helligkeit verändern. Außerdem kann der Träger das Bild heranzoomen oder auch einfrieren.

eSighteSighteSighteSighteSighteSight

Dieses Video empfehlen
Kommentieren10
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Schritt hin zum Star Trek "Visor" :)
 
Sehe ich das falsch oder ist die Überschrift etwas falsch? Es ist ein rest Sehvermögen erforderlich. Zählt das dann auch zu blind? Ansonsten schon genial...
 
@Farbrausch2003: Ich glaube Blind zählt ab 10 oder 20% rest-sehvermögen.
 
@Bautz: Wenn auf dem besseren Auge eine Restsehkraft von zwei Prozent noch vorhanden ist. Mehr als Hell und Dunkel lässt sich so nicht erkennen.
 
@Orka: Als Blinde(r) zählt man bereits, wenn man (mit Sehhilfen) eine Schrift mit 2,2 cm Größe oder kleiner auf 30 cm nicht mehr erkennen kann.
 
@Breaker: Nein dann gilt man als "Sehbehindert". Und das ist ein riesen Unterschied. Die WHO hat das klar definiert.
 
@Muhviehstarx3: Wie die Weltgesundheitsorganisation die Grenzen zieht, da muss ich ehrlicherweise zugeben dass ich keine Ahnung habe.
Nach deutschem Recht zählen diejenigen als blind, die (auf dem jeweils besseren Auge) einen Visus bis höchstens 0,02 haben oder das Röhrengesichtsfeld bis höchstens 5° geht.
Als hochgradig sehbehindert zählt man mit einem Visus zwischen 0,02 und 0,05, und als sehbehindert mit einem Visus zwischen 0,05 und 0,3.
 
@Breaker: Was ist ein Visus?
 
@stinkmon: Entschuldige bitte, hätte ich eigentlich dazu schreiben müssen.
Gemeint ist die Sehschärfe, also das, was Augenärzte im Normalfall mithilfe von Brillen/Kontaktlinsen zu korrigieren versuchen. Ein gesunder, nicht in der Sicht beeinträchtigter 25-jähriger hat eine Sehschärfe von ca. 1,0-1,6, ein 80-jähriger kommt im Normalfall noch auf ca. 0,6-0,9.
Beim Visus ist es unerheblich, ob jemand kurz- oder weitsichtig ist, da die Unschärfe in beiden Fällen besteht, weswegen in der Forschung, bei (Kranken)Versicherungen und bei der Bestimmung eines evtl. vorhandenen Behinderungsgrades normalerweise diese Einheit benutzt wird.
 
Wenn jemand blind ist, dann kann man mit optischen Lösungen genauso wenig erreichen, wie ein Gehörloser von einen Hörgerät profitieren kann. ein" Blinder" sieht mit den Fingern bzw. über die Ohren. Da suchen wir gespannt auf Apps, so daß ein Smartphone dem Blinden erzählen kann, was es über die Line sieht.

OK, eigentlich hatte ich beim Lesen der Überschrift eine bahnbrechende neurologische Entwicklung erwartet, bei der per künstlicher Optik über den Sehnerv ein brauchbares Bild transportiert wird.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen