Nova 3 im Hands-On: Huawei macht sich selbst (gute) Konkurrenz

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Huawei hat kurz vor der IFA 2018 seine Nova-Serie von vergleichsweise gut ausgestatteten Mittelklasse-Smartphones aktualisiert und mit dem Huawei Nova 3 ein neues Modell präsentiert. Das Gerät kommt inklusive der heute üblichen "Notch" daher und bietet die gleiche technische Basis wie das noch immer aktuelle Huawei-Topmodell P20 bzw. P20 Pro. Mit einer offiziellen Preisempfehlung von 449 Euro ist das Nova 3 allerdings schon zum Start erheblich günstiger. Vorerst kommt das Gerät aber in Deutschland nicht auf den Markt, sondern ist in Westeuropa nur in Finnland offiziell gestartet. Ein Kauf ist aber über Händler aus Osteuropa und deren deutsche Ableger möglich.

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Das Huawei Nova 3 ist groß. Sehr groß. Wer schon einmal ein Huawei P20 Pro in den Händen hielt, dürfte hier keine Überraschung erleben. Mit 6,3 Zoll Bildschirmdiagonale und einem Seitenverhältnis von 19,5:9 ist das Nova 3 ein kräftiger Sprung gegenüber den Vorgängermodellen. Das IPS-Display nutzt eine Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln und ist somit angenehm scharf. Die "Notch" am oberen Rand wird hier sogar überraschend sinnvoll genutzt, denn Huawei integriert tatsächlich Infrarot-basierte Sensortechnik, anhand derer der Nutzer sicher und zuverlässig identifiziert wird, aber auch Unsinnigkeiten wie animierte Emojis umgesetzt werden. Hinzu kommen an dieser Stelle zwei Frontkameras mit jeweils 24 und zwei Megapixeln Auflösung, wobei letztere nur zur Umsetzung von Tiefeneffekten dient.

Top-Ausstattung zu erschwinglichem Preis - macht das Mate 20 Lite überflüssig

Die Hauptkameras auf der Rückseite kombinieren einen 24- und einen 16-Megapixel-Sensor. Der höherauflösende Sensor liefert ausschließlich Monochrom-Aufnahmen, während der 16-MP-Sensor die Farbinformationen erfasst. Beide weisen eine F/1.8-Blende auf und nutzen eine Kombination aus Phase Detection Autofokus, kontrast- und tiefenbasiertem Autofokus. Einen optischen Bildstabilisator oder ähnliche Premium-Features wie ein Laser-Autofokus gehören hier nicht zur Ausstattung. Huawei wirbt allerdings damit, dass die Kameras starke Software-Unterstützung bekommen und somit dank Szenen- und Motiverkennung stets automatisch die optimalen Einstellungen gewählt werden.

Möglich macht dies ein Feature des hier verwendeten Prozessors, denn das Huawei Nova 3 hat den gleichen Kirin 970 Octacore-SoC, der auch im Flaggschiff P20 steckt. Der Achtkerner erreicht bis zu 2,36 Gigahertz maximalen Takt und hat in Sachen Leistung einiges zu bieten. Er verfügt über eine sogenannte Neural Processing Unit, die zur Analyse von Bildinhalten und die Verarbeitung anderer Informationen durch "künstliche Intelligenz" dient und erlaubt daher auch die KI-Features der Kameras. Der Chip wird mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und ganzen 128 GB internem Flash-Speicher kombiniert, es gibt aber auch noch eine Variante mit immerhin sechs Gigabyte Arbeitsspeicher.

Als Betriebssystem läuft Android 8.1 in Verbindung mit der Huawei-eigenen EMUI 8.2. Das Huawei Nova 3 wirkt insgesamt wie ein rundes Paket aus dem Komponentenbaukasten des chinesischen Herstellers, bietet es doch auch noch einen mit 3750mAh sehr ordentlich dimensionierten Akku. Dass das neue Modell hierzulande bisher nicht erscheint ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Huawei mit dem Mate 20 Lite gerade ein erstes Modell der Mate 20-Serie auf den Markt geworfen hat, das angesichts eines Preisunterschieds von nur 50 Euro angesichts der deutlich besseren Ausstattung des Nova 3 wohl kaum zu rechtfertigen wäre.
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Hatte einmal das Nova 2 gehabt, wenn jemand für den Preis eine Gute Kamera im Handy sucht wird dabei vermute ich jetzt auch mal bei dem Nova 3 viel Freude haben. Doof ist nur das die Updates zu den Android Versionen nach kurzer Zeit schon gar nicht mehr gemacht werden.
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