Gutes Einsteiger-Tablet? - Das Lenovo Tab3 7 Essential im Test

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In Deutschland ist das Lenovo Tab3 7 Essential für knapp 80 Euro erhältlich - damit bewegt es sich etwa in der gleichen Preisklasse wie das Amazon Fire, und stellt somit eine interessante Alternative für Einsteiger dar, die sich ein "echtes" Android als Betriebssystem wünschen. Unser Kollege Andrzej Tokarski verrät in seinem Test, was Käufer des Tab3 7 Essential erwarten dürfen.

Gehäuse aus Kunststoff

Das Gehäuse des Lenovo Tab3 7 Essential besteht vollständig aus schwarzem Kunststoff, lediglich der Rahmen und die Abdeckung des Kartenslots sind blau. Die Gehäuserückseite ist gemustert, wodurch Fingerabdrücke nicht so leicht zu erkennen sind. Insgesamt ist die Verarbeitung für ein Gerät dieser Preisklasse in Ordnung und mit der des Fire-Tablet vergleichbar.

Das 7 Zoll große IPS-Display hat eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln - für ein Gerät dieser Größe ist dies noch in Ordnung. Die Blickwinkel und Helligkeit sind gut, bei direktem Sonnenlicht ist der Bildschirm aber nicht mehr ablesbar. Schade: Da es etwa 1 mm Abstand zwischen dem Touchscreen und dem eigentlichen Bildschirm gibt, hat man nie das Gefühl, Bildschirmtasten direkt mit dem Finger zu berühren.

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Überraschend gute Performance

Unter dem Display sitzt ein Mediatek-8127, dessen vier Kerne mit jeweils 1,3 GHz getaktet sind. Hinzu kommen 1 GB Arbeitsspeicher und je nach Modell 8 oder 16 GB interner Speicherplatz, welcher jedoch über eine microSD-Karte erweiterbar ist. Die Performance des Tab3 7 Essential ist überraschend gut, auch Spiele wie Modern Combat 5, Asphalt 8: Airborne oder N.O.V.A. 3 Freedom Edition laufen flüssig.

Im Geekbench 3 erreicht das Tablet 359 (Single-Core) beziehungsweise 1202 Punkte (Multi-Core) und im AnTuTu Benchmark 25.183 Punkte.

Das in Deutschland erhältliche Essential-Modell wird mit Android Lollipop ausgeliefert, ein Update auf Android Marshmallow ist eher nicht zu erwarten. Positiv fällt auf, dass die Oberfläche des Betriebssystems von Lenovo nur geringfügig modifiziert wurde.

Die Akkulaufzeit des Lenovo Tab3 7 Essential konnte im Test leider nicht ganz überzeugen: Bei der Wiedergabe eines Videos mit 720p-Auflösung bei einer Helligkeit von 50 Prozent, ausgeschaltetem Ton und aktivem WLAN hielt der 3450 mAh starke Akku etwa 7 Stunden durch - hier bietet die Konkurrenz mehr.

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Die mit ihren 1 GB RAM immer. Für Android einfach nicht genug.
 
@Paradise: Bei Android ists egal, läuft ja nirgends wirklich flüssig, wenn mans mit iOS oder Windows vergleicht (oder auch nur Cyanogen OS).
 
@Bautz: Die Stock-Android-Versionen bzw. solche mit nur leichten Anpassungen laufen genauso schnell wie jedes andere OS auch. Wenn man dann natürlich auf Einstiegshandys hochkomplexe UIs, Bloatware und dutzende ANimationen draufhaut, ists natürlich aber klar, dass das System an seine Grenzen kommt. Macht aber zum Glück nicht jeder Hersteller.
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