Das Huawei P9 mit Dual-Kamera im Langzeittest

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Das Huawei P9 soll vor allem Fans der Smartphone-Fotografie glücklich machen. Hierfür hat der chinesische Hersteller zusammen mit Leica eine Dual-Kamera entwickelt, die für besonders schöne Aufnahmen sorgen soll. Wie sich das Smartphone im Alltag schlägt, verrät unser Kollege Daniil Matzkuhn, der das P9 fünf Wochen lang getestet hat.

Gute Verarbeitung

Durch sein stabiles Unibody-Gehäuse aus Aluminium und einem Gewicht von 144 Gramm liegt das Huawei P9 angenehm in der Hand. Mit 6,95 Millimetern ist es zudem dünner als andere aktuelle Flaggschiffmodelle der Konkurrenz. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite arbeitet sehr schnell und bietet praktische Zusatzfunktionen, beispielsweise können per Wischgeste die Benachrichtigungen eingeblendet werden.

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Das 5,2 Zoll große Display hat eine Auflösung von 1080 x 1920 Pixeln und liefert kräftige, aber dennoch natürliche Farben, es ist erfreulich blickwinkelstabel und dank einer hohen Helligkeit auch bei Sonnenlicht gut abzulesen.

Der Achtkern-Prozessor vom Typ Kirin 955 sowie die 3 GB Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass alle aktuellen Spiele flüssig laufen und der Wechsel zwischen vielen geöffneten Apps angenehm flüssig funktioniert. Der interne Speicher ist 32 Gigabyte groß und kann über eine microSD-Karte erweitert werden.

Dual-Kamera mit Schwächen

Wichtigstes Merkmal des Huawei P9 ist jedoch dessen Dual-Kamera von Leica. Die zweite Linse sammelt beim Fotografieren zusätzliche Tiefeninformationen, wodurch sich auch nachträglich noch der Fokuspunkt verändern lässt. Die zusätzliche Linse kann außerdem Schwarz-weiß-Aufnahmen mit starken Kontrasten erzeugen.

Insgesamt ist die Bildqualität beim Fotografieren sehr gut, aufgrund des fehlenden optischen Bildstabilisators machen sich jedoch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen schnell Schwächen bemerkbar. Auch die Videoqualität konnte nicht ganz überzeugen, zudem sind im Gegensatz zur Konkurrenz keine 4K-Aufnahmen möglich. Die Kamera-App bietet im Profimodus erfreulich viele Einstellungsmöglichkeiten, lediglich einen automatischen HDR-Modus sucht man vergebens.

Der 3000 mAh starke Akku ist fest verbaut, in der Praxis hält dieser je nach Nutzung etwa ein bis anderthalb Tage durch, wobei mit einer Screen-on-time von etwa viereinhalb Stunden zu rechnen ist.

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