Ausprobiert: Die Doppel-Kamera des Huawei P9 im Detail

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Das P9 ist das neueste Flaggschiff-Smartphone des taiwanischen Herstellers Huawei. Besonderes Highlight ist zweifelsfrei die innovative Doppel-Kamera, die eine besonders eindrucksvolle Tiefenschärfe ermöglicht, welche sich sogar noch nachträglich anpassen lässt. Unser Kollege Daniil Matzkuhn von Tblt.de hat das Gerät 48 Stunden lang ausführlich getestet und seine Eindrücke in Videoform festgehalten.

Gute Verarbeitung

Dank seines Aluminiumgehäuses hinterlässt das Huawei P9 einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Dual-Kamera auf der Rückseite ist komplett in das Gehäuse eingelassen, sodass sie nicht über dieses hinausragt. Somit kann das Smartphone eben auf einem Tisch liegen. Unter den Kameralinsen befindet sich zusätzlich ein Fingerabdrucksensor. Praktisch: Beim Verbindungssteckplatz hat sich Huawei für USB Typ C entschieden, sodass das Kabel beidseitig angesteckt werden kann.

Das Display des Huawei P9 ist 5,2 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1080 x 1920 Pixeln. Im Gegensatz zum größeren Plus-Modell ist kein AMOLED-, sondern ein IPS-Panel verbaut. Beim Test erwies sich dieses jedoch als ausreichend hell und auch bei Sonnenlicht gut ablesbar.

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Durch den mit jeweils 4x 1,8 Ghz und 4x 2,5 Ghz getakteten HiSilicon-Kirin-955-Chip und 3 Gigabyte RAM bietet das Smartphone eine hervorragende Performance. Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh, was eigentlich ein guter Wert ist, allerdings konnte die Laufzeit beim ersten Test nicht durchweg überzeugen. Hier sind jedoch genauere Untersuchungen erforderlich.

Dual-Kamera sammelt Tiefeninformationen

Die Dual-Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 12 Megapixeln. Neben einem RGB-Sensor wurde ein zusätzlicher Schwarz-weiß-Sensor verbaut, der Tiefenfnformationen sammelt und so auch die Nutzung einer virtuellen Blende erlaubt. Während des Fotografierens - und sogar hinterher! - kann so die Tiefenschärfe nahezu beliebig verändert werden. Auch der Profi-Modus der Kamera gefielt im Test, hier stehen etwa Anpassungsmöglichkeiten für die Belichtungszeit, ISO-Werte oder einen Weißabgleich bereit.

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Hmm er sagt es läuft alles Butterweich, aber im Video ruckelt es! Vor allem nach dem öffnen einer app sind im ersten Moment Hänger zu beobachten. Also ich definiere Butterweich aber anders!
 
@nap: das Video hängt ;)
 
Also egal welchen Artikel ich zum P9 lese, ich habe immer mehr den Eindruck, dass man hier die gleiche Technik nutzt, wie sie HTC schon im M8 mit der Dualkamera hatte. Eine Linse macht das Bild, die andere ist für Tiefeninformationen da. Was ist da jetzt Innovativ dran, wenn es das schon 2 Jahre gibt? Mag sein, dass das Ergebnis beim P9 deutlich besser ist, aber die Idee ist alles, nur nicht neu.
 
@FatEric: Der Unterschied wird sein das die Kamera für Tiefeninformation eben monochrom (S/W) ist. Das macht für reine S/W-Aufnahmen in Sachen Kontraste usw. schon einen Unterschied wenn man das nutzen möchte. Ansonsten wird halt viel mit dem Leica Label geworben. Mich interessiert dann doch wieviel hier, abseits vom roten Punkt, wirklich von Leica stammt.
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