Intel unter Druck durch AMD: Coffee Lake noch länger schwer erhältlich

Intel, Prozessor, Cpu, Chip, Intel Core, Core i7, Core i5, Coffee Lake, Core I3 Bildquelle: Intel
Morgen sollen die neuen Coffee-Lake-Prozessoren von Intel starten. Doch wer eine derartige CPU haben will, der braucht einiges an Glück, denn Berichten zufolge dürften die Chips nur schwer zu bekommen sein. Das könnte unter anderen daran liegen, dass der Halbleiterhersteller die Vorstellung bzw. den Start vorziehen musste.
Intel ist erstmals seit Jahren oder sogar Jahrzehnten wieder unter Druck, denn AMD feiert mit seiner Ryzen-Reihe große Erfolge. Für den Markt ist das nur gut, aus Sicht des Marktführers aber weniger. Im Fall der neuesten Prozessoren-Familie mit dem Namen Coffee Lake bedeutet das, dass Intel sich nicht mehr jene Zeit nehmen kann, die man sich vielleicht noch vor kurzem genommen hätte.

Weltweite Knappheit

So berichtet etwa das schwedische Blog Sweclockers, dass die verfügbaren Stückzahlen der Coffee-Lake-CPUs zum Start in Skandinavien stark begrenzt sein werden. Das ist allerdings kein regionales Phänomen: Denn PCGamesN hat sich in Großbritannien umgehört und kommt zu einem ganz ähnlichen Schluss: Es wird sehr eng und zwar überall, denn die verfügbaren Stückzahlen sollen weltweit stark begrenzt sein.

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Und das dürfte sich auch nicht so schnell ändern, denn die Insider sind der Ansicht, dass sich die Lage frühestens Mitte Dezember dieses Jahres ändern wird, wahrscheinlicher ist sogar, dass eine breitere Verfügbarkeit erst im Januar 2018 gegeben sein wird.

Der Druck ist groß

Grund für die überhastete Markteinführung ist wohl wie erwähnt AMDs Ryzen. Denn Intel wollte Coffee Lake offenbar unbedingt noch dieses Jahr veröffentlichen, damit man noch 2017 dem Konkurrenten entgegenzusetzen hat. Allerdings dürfte das eine in erster Linie symbolische Geste sein, denn nach derzeitigem Stand wird Intel eben von sich aus nicht viele Chips verkaufen können.

Ein Hinweis darauf, dass Intel Coffee Lake etwas überhastet vorgezogen hat ist, dass die Anzahl der (zwingend erforderlichen) neuen Mainboards sich noch stark in Grenzen hält. Denn derzeit gibt es lediglich die High-End-Variante Z370, erst 2018 sollen die erschwinglicheren Modelle H370 und B360 folgen.

Siehe auch: Core i7-8700K: Alle wichtigen Benchmarks zu Intels neuer Top-CPU

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