Intel holt AMDs Radeon-Chef & baut jetzt eigene High-End-Grafikkarten
Nachdem neulich bereits die Hölle zufror, als Intel bekanntgab, künftig SoCs mit eingebauter AMD-Grafikeinheit anbieten zu wollen, teilte AMD kürzlich mit, dass der Chef der Radeon-Sparte Raja Koduri das Unternehmen verlassen würde. Jetzt, nur kurze Zeit später, meldet ausgerechnet Intel, dass man Koduri als neuen Chef-Architekt für Grafiklösungen engagiert hat. Unter seiner Führung will Intel jetzt selbst High-End-Grafikeinheiten entwickeln.
Wie der Halbleitergigant jüngst laut Anandtech verlauten ließ, hat man Raja Koduri angestellt, der bis vor wenigen Tagen noch bei AMD tätig war. Koduri ist ab sofort als Senior Vice President für Intel tätig. Als solcher kümmert er sich um die eigens neu gegründete sogenannte "Core and Visual Computing Group" innerhalb von Intel. Als Intels neuer Chief Architect und General Manager für den genannten Geschäftsbereich erhält Koduri von Anfang an reichlich Befugnisse, aber auch Verantwortung.
Seine Aufgabe ist es nun, die Entwicklung von Grafiklösungen bei Intel erheblich auszubauen und damit für Intel den Weg zurück in den Markt für High-End-GPUs zu ebnen. Intel bietet seit einigen Jahren nur noch direkt in seine SoCs integrierte Grafikeinheiten aus eigener Entwicklung an, die natürlich in Sachen Performance keineswegs mit den dedizierten Grafikchips von Nvidia oder eben AMD mithalten können.
Intel kündigte nun an, dass unter Koduris Leitung eine neue Reihe von Grafiklösungen auf den Markt kommen soll, die alle Bereiche des modernen Computings abdeckt. Man will also ebenso GPUs für Produkte aus dem Bereich des Internet-of-Things anbieten, wie auch High-End-Grafikkarten für den Einsatz in leistungsstarken PC-Systemen für Gamer oder den Workstation-Einsatz. Konkrete Details lässt Intel aber bisher offen. Weder zur Art der zu erwartenden GPUs, noch zu einem Zeitplan hat sich das Unternehmen bisher geäußert.
Der CPU-Gigant hat in der Vergangenheit bereits mindestens zwei Mal ohne großen Erfolg versucht, in den Markt für leistungsfähige Grafikkarten einzusteigen. Ende der Neunzigerjahre sollte die Intel i740 gegen die Produkte von AMD bzw. ATI und Nvidia antreten, bevor dann gegen Ende der 2000er-Jahre das Projekt "Larrabee" zunächst ambitioniert startete, nur um dann kurze Zeit später wieder aufgegeben zu werden.
Seine Aufgabe ist es nun, die Entwicklung von Grafiklösungen bei Intel erheblich auszubauen und damit für Intel den Weg zurück in den Markt für High-End-GPUs zu ebnen. Intel bietet seit einigen Jahren nur noch direkt in seine SoCs integrierte Grafikeinheiten aus eigener Entwicklung an, die natürlich in Sachen Performance keineswegs mit den dedizierten Grafikchips von Nvidia oder eben AMD mithalten können.
Intel kündigte nun an, dass unter Koduris Leitung eine neue Reihe von Grafiklösungen auf den Markt kommen soll, die alle Bereiche des modernen Computings abdeckt. Man will also ebenso GPUs für Produkte aus dem Bereich des Internet-of-Things anbieten, wie auch High-End-Grafikkarten für den Einsatz in leistungsstarken PC-Systemen für Gamer oder den Workstation-Einsatz. Konkrete Details lässt Intel aber bisher offen. Weder zur Art der zu erwartenden GPUs, noch zu einem Zeitplan hat sich das Unternehmen bisher geäußert.
Der CPU-Gigant hat in der Vergangenheit bereits mindestens zwei Mal ohne großen Erfolg versucht, in den Markt für leistungsfähige Grafikkarten einzusteigen. Ende der Neunzigerjahre sollte die Intel i740 gegen die Produkte von AMD bzw. ATI und Nvidia antreten, bevor dann gegen Ende der 2000er-Jahre das Projekt "Larrabee" zunächst ambitioniert startete, nur um dann kurze Zeit später wieder aufgegeben zu werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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