Ubuntu 17.10: Keine weiteren Desktop-Builds für 32-Bit-Systeme mehr
Die Linux-Distribution Ubuntu Desktop 17.10 wird nicht mehr für Systeme weiterentwickelt, die auf einer 32-Bit-Architektur basieren. Zukünftig wird es keine Betriebssystem-Images mehr geben, mit welchen sich die Software auf den entsprechenden Systemen installieren lässt.
Am 19. Oktober 2017 soll die Hauptausführung von Ubuntu 17.10 veröffentlicht werden. Diese steht dann allerdings nur noch für 64-Bit-Systeme zur Verfügung, wie gemeldet wurde. Ab sofort werden daher keine Images mehr für 32-Bit-Rechner veröffentlicht, sodass Besitzer eines Rechners mit 32-Bit-x86-Architektur zum Umstieg auf eine andere Distribution oder eben andere Hardware gezwungen werden. Aus einem Release-Dokument geht hervor, dass die 32-Bit-Ausführung der Desktop-Variante tatsächlich vollständig aufgegeben werden soll. Auch weitere Preview-Builds soll es überhaupt micht mehr geben.
Doch auch bei anderen Distributionen wurden schon ähnliche Schritte durchgeführt. Während bei Red Hat sowie Suse bereits keine Enterprise-Images mehr für auf x86 basierende 32-Bit-Systeme angeboten werden, hat auch Fedora vor kurzem die 32-Bit-Variante der eigenen Server-Distribution eingestellt. Inzwischen wird lediglich nur noch ein kleiner Bruchteil aller Desktop-Computer mit 32-Bit-Prozessoren betrieben.
Alte Rechner werden ausgesperrt
Bereits im Mai sollen die Entwickler über dieses Vorgehen diskutiert haben. Als Grund hierfür gibt das zuständige Team an, dass kaum jemand sich zum jetzigen Zeitpunkt noch um das Testen der 32-Bit-Variante kümmert und diese auch lediglich von zu wenigen Nutzern verwendet wird. Durch die Streichung der 32-Bit-Systeme werden allerdings hauptsächlich nur Computer ausgeschlossen, die vor etwa zehn und mehr Jahren hergestellt wurden. Ein Großteil der aktuell verfügbaren Prozessoren unterstützt heute sowieso die 64-Bit-Befehlssatzerweiterung.Doch auch bei anderen Distributionen wurden schon ähnliche Schritte durchgeführt. Während bei Red Hat sowie Suse bereits keine Enterprise-Images mehr für auf x86 basierende 32-Bit-Systeme angeboten werden, hat auch Fedora vor kurzem die 32-Bit-Variante der eigenen Server-Distribution eingestellt. Inzwischen wird lediglich nur noch ein kleiner Bruchteil aller Desktop-Computer mit 32-Bit-Prozessoren betrieben.
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