Samsungs neuer Auto-Akku ermöglicht über 600 Kilometer Reichweite
Auch wenn es zuweilen trotz zahlreicher Meldungen aus den Forschungslaboren nicht so wirkt: Es gibt auch in der Praxis Fortschritte bei der Akku-Technologie. Das zeigt Samsung jetzt zwar nicht am Smartphone, wohl aber bei Elektro-Autos.
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), die heute in Frankfurt am Main beginnt, hat der Konzernteil Samsung SDI einen neuen Akku vorgestellt, der die Reichweite von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erheblich erweitern soll. Mit dem Raum, den eine durchschnittliche Limousine für Akkuzellen bietet, soll nun eine Reichweite von 600 bis 700 Kilometern ermöglicht werden können.
Die Fahrzeug-Hersteller können dabei nach Angaben des Herstellers recht flexibel wählen, wie viel Kapazität sie anbieten wollen. Die genannte Ausstattung wäre so beispielsweise mit 20 Modulen des neuen Akkus zu erreichen. Es wäre aber auch möglich, platzsparendere Fahrzeuge mit den neuen Akkus auszustatten, die dann eben rund 300 Kilometer durchhalten - was für einen Mittelklasse-Wagen für den Stadtverkehr auch völlig ausreichend wäre.
Samsung geht ebenfalls eher den Weg vieler zusammengeschalteter kleiner Zellen. Früher in diesem Jahr hatte das Unternehmen seine 2170-Modelle präsentiert, die bereits in der Lage waren, mit den Konkurrenzprodukten von Tesla und Panasonic mitzuhalten. Mit den nun vorgestellten Akkus wird allerdings noch einmal eine wesentlich höhere Energiedichte erreicht und es ist davon auszugehen, dass man demnächst so manches Elektroauto mit Samsung SDI-Akkus sehen wird.
Die Fahrzeug-Hersteller können dabei nach Angaben des Herstellers recht flexibel wählen, wie viel Kapazität sie anbieten wollen. Die genannte Ausstattung wäre so beispielsweise mit 20 Modulen des neuen Akkus zu erreichen. Es wäre aber auch möglich, platzsparendere Fahrzeuge mit den neuen Akkus auszustatten, die dann eben rund 300 Kilometer durchhalten - was für einen Mittelklasse-Wagen für den Stadtverkehr auch völlig ausreichend wäre.
Große und kleine Zellen
Generell sind bei den Entwicklern von E-Autos zwei Wege zu erkennen. Die klassischen Automobil-Konzerne wie Nissan, GM und auch Chevy Bolt setzen eher auf große Akku-Zellen, die zwar weniger flexibel sind, aber eine höhere Energiedichte aufweisen können. Tesla hingegen baut seine Akkus lieber aus tausenden kleinen, zylindrischen Zellen zusammen, die seit vielen Jahren den Standard bilden und sehr billig zu produzieren sind.Samsung geht ebenfalls eher den Weg vieler zusammengeschalteter kleiner Zellen. Früher in diesem Jahr hatte das Unternehmen seine 2170-Modelle präsentiert, die bereits in der Lage waren, mit den Konkurrenzprodukten von Tesla und Panasonic mitzuhalten. Mit den nun vorgestellten Akkus wird allerdings noch einmal eine wesentlich höhere Energiedichte erreicht und es ist davon auszugehen, dass man demnächst so manches Elektroauto mit Samsung SDI-Akkus sehen wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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