Neulich bei British Airways: "Wozu ist der Knopf? Ah, Strom für Server"
Am vergangenen Wochenende hat eine Computerpanne bei der britischen Fluggesellschaft British Airways (BA) bzw. an ihrem Heimatflughafen London-Heathrow für Chaos auf der ganzen Welt gesorgt, denn die Ausfälle und Verspätungen hatten Folgen für den gesamten weltweiten Flugverkehr.
Mittlerweile ist auch bekannt, was für die IT-Probleme, die Betroffene bzw. das British Airways-Personal am vergangenen Wochenende mit "katastrophal" umschrieben haben, verantwortlich war. Oder besser gesagt "wer". Denn laut einem Bericht der britischen Zeitung The Times hat ein Subunternehmen der Fluggesellschaft die Panne zu verantworten.
Das, was passiert ist, klingt wie ein Scherz, der Fluglinie wird aber kaum zum Lachen zumute sein: Denn verantwortlich war genau genommen ein einzelner Mitarbeiter. Dieser hat dem Bericht zufolge per menschlichem Versagen die Probleme ausgelöst. Genauer gesagt hat dieser "unbeabsichtigt" die Stromversorgung des BA-Computersystems abgeschaltet.
Kritiker geben sich mit der Erklärung "menschliches Versagen" aber nicht ganz zufrieden und fragen sich, warum British Airways die Systeme nicht besser gegen solche Vorfälle abgesichert hat - vor allem verweisen viele Experten auf den Umstand, dass das im Zusammenhang mit Sparmaßnahmen stehen dürfte. Denn die Fluggesellschaft hat in den vergangenen Monaten aus Kostengründen unter anderem viele IT-Jobs ausgelagert.
Siehe auch: British Airways - Server weltweit offline, großes Chaos an Flughäfen (Update)
Das, was passiert ist, klingt wie ein Scherz, der Fluglinie wird aber kaum zum Lachen zumute sein: Denn verantwortlich war genau genommen ein einzelner Mitarbeiter. Dieser hat dem Bericht zufolge per menschlichem Versagen die Probleme ausgelöst. Genauer gesagt hat dieser "unbeabsichtigt" die Stromversorgung des BA-Computersystems abgeschaltet.
Missgeschick
Dieses Missgeschick hat die BA-Rechner zum Absturz gebracht, die Systeme ließen sich in weiterer Folge auch nicht ohne Weiteres wieder starten. Betroffen waren von ausgefallenen Flügen rund 75.000 Passagiere, dazu kommen noch etliche Menschen, die mit Verspätungen und sonstigen Unannehmlichkeiten zu kämpfen hatten. Diese Panne wird das Unternehmen auch im Nachhinein viel Geld kosten: Der Guardian berichtet, dass der Fluglinie Kompensationen in Höhe von rund 100 Millionen Pfund bevorstehen.Kritiker geben sich mit der Erklärung "menschliches Versagen" aber nicht ganz zufrieden und fragen sich, warum British Airways die Systeme nicht besser gegen solche Vorfälle abgesichert hat - vor allem verweisen viele Experten auf den Umstand, dass das im Zusammenhang mit Sparmaßnahmen stehen dürfte. Denn die Fluggesellschaft hat in den vergangenen Monaten aus Kostengründen unter anderem viele IT-Jobs ausgelagert.
Siehe auch: British Airways - Server weltweit offline, großes Chaos an Flughäfen (Update)
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