"Antiamerikanisches" Far Cry 5:
Petition fordert Stopp der Entwicklung
Der neueste Teil des Ubisoft-Shooters Far Cry führt in den US-Bundesstaat Montana, dort kämpft man als Sheriff gegen eine rechtsextreme christliche Sekte. Für die meisten Spieler ist dieses Szenario ein willkommenes, denn die ständig wiederkehrenden Islamisten sind auf Dauer auch langweilig. Eine Petition fordert nun, dass Ubisoft die Far Cry 5-Entwicklung stoppt oder zumindest Islamisten oder Gangs zu Bösewichten macht.
Für Verwunderung und Erheiterung sorgt derzeit eine Petition auf Change.org, wobei man sich nicht sicher sein kann, ob es sich dabei um ein ernstgemeintes Anliegen handelt oder um Satire (via derStandard). Die von "Gamers United" gestartete Petition stellt gleich zu Beginn fest: "Genug ist genug, Ubisoft." Man habe genug von den "multikulturellen Vorträgen" und "predigenden Games, die sich an Degenerierte und 'Rassenmischlinge' richten" und will sich diese "Beleidigung der Fanbasis" nicht länger gefallen lassen.
Der Ersteller des Beitrags jammert sich in Rage und meint, dass man sich als Gamer in den letzten Jahren viel gefallen lassen haben müsse, darunter die Belästigung durch die Presseberichterstattung zum "Gamergate" und die "schrecklichen Starts und offenen Lügen" bei mit großer Spannung erwarteten Spielen.
Spätestens bei der folgenden Passage ist es allerdings schwer zu glauben, dass das jemand nicht als Satire meint, denn Gamers United schreibt, dass er auch "von der anhaltenden Zurückweisung durch romantische Partner, wenn sie herausfinden, welches Hobby man hat" genug habe.
Zumindest sollte man die Schurken mit anderen Rassen "mischen" und wenn man schon auf eine christliche Sekte besteht zumindest ein "paar Schwarze und Mexikaner hineinwerfen". Ein weiterer "konstruktiver" Vorschlag: Man solle die Handlung lokalisieren und den Schauplatz für "Amerika" (sic!) zum Beispiel nach Kanada verlegen.
Der Ersteller des Beitrags jammert sich in Rage und meint, dass man sich als Gamer in den letzten Jahren viel gefallen lassen haben müsse, darunter die Belästigung durch die Presseberichterstattung zum "Gamergate" und die "schrecklichen Starts und offenen Lügen" bei mit großer Spannung erwarteten Spielen.
Spätestens bei der folgenden Passage ist es allerdings schwer zu glauben, dass das jemand nicht als Satire meint, denn Gamers United schreibt, dass er auch "von der anhaltenden Zurückweisung durch romantische Partner, wenn sie herausfinden, welches Hobby man hat" genug habe.
Boltair (sic!)
Der Text fordert von Ubisoft die Einstellung des Spiels, zumindest sollte der Publisher den Bösewicht gegen "etwas Realistischeres" austauschen. Der (junge?) Mann zitiert den berühmten französischen Philosophen "Boltair" (sic!) und meint, dass ein islamistischer oder aus einer innerstädtischen Gang stammender Bösewicht viel realistischer wäre.Zumindest sollte man die Schurken mit anderen Rassen "mischen" und wenn man schon auf eine christliche Sekte besteht zumindest ein "paar Schwarze und Mexikaner hineinwerfen". Ein weiterer "konstruktiver" Vorschlag: Man solle die Handlung lokalisieren und den Schauplatz für "Amerika" (sic!) zum Beispiel nach Kanada verlegen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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