Samsung kündigt Tizen 4.0 & RT an:
Betriebssystem in modularer Bauweise
Samsung hat auf der Tizen Developer Conference in San Francisco seine Pläne für die Zukunft seines hauseigenen Betriebssystems vorgestellt. Das kommende Tizen 4.0 stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie das sogenannte Tizen RT, wobei der Namenszusatz für "Real Time" steht und diese Variante vor allem auf IoT-Geräten und Wearables zum Einsatz kommen soll.
Tizen 4.0 soll sich durch eine anpassbare Entwicklungsumgebung auszeichnen, die sich anhand der Eigenschaften des damit zu nutzenden Geräts modifizieren lässt. Dazu wird das Betriebssystem in modularer Form realisiert, so dass die Entwickler ganz nach Bedarf "Bauklötze" zusammensetzen können, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Auf diese Weise soll man jeweils die richtigen Teile verwenden können, um von einer steuerbaren Glühbirne, über Fitness-Tracker und Smartwatches bis hin zu Fernsehern und Smartphones alle Arten von Geräten mit Tizen betreiben zu können.
Samsung arbeitet bei Tizen 4.0 und RT auch eng mit Microsoft zusammen, um die .NET und Xamarin Frameworks auf seiner Plattform nutzbar zu machen, so dass sich in C# Anwendungen entwickeln lassen, wobei die Entwickler Visual Studio nutzen können, um eine höhere Produktivität zu erzielen. Auch die Kooperation mit Hardware-Partnern und Chipherstellern wird ausgebaut, so dass letztlich mehr Apps und Tizen-basierte Produkte verfügbar werden sollen.
Was die Entwicklungsfortschritte rund um Tizen 4.0 angeht, gab sich Samsung hoffnungsvoll, denn schon im Juni will man den sogenannten "M1" erreichen, also einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur finalen Ausgabe. Im Dezember soll dann mit Tizen 4.0 M2 der zweite Meilenstein folgen. Bei der Entwicklung stehen unter anderem Möglichkeiten zur Sprachsteuerung im Mittelpunkt, wobei ein neues Voice Control Framework die Möglichkeit schaffen soll, die Befehle sowohl an eine Samsung-eigene Lösung weiterzureichen, als auch an die Sprachdienste anderer Anbieter - theoretisch könnten Tizen-basierte Geräte so auch mit Microsofts Cortana oder Amazon Alexa interagieren.
Für Tizen RT hat Samsung auf der Veranstaltung seine erste eigene Komponente angekündigt. Mit dem ARTIK 053 will man ein Modul anbieten, das mit Tizen läuft und in IoT-Devices verwendet werden kann. Es basiert auf einem ARM Cortex-R4-Kern mit 320 Megahertz und verfügt über 1,4 Megabyte Arbeitsspeicher sowie acht MB Flash-Speicher sowie WLAN-Unterstützung. Es soll in Haushaltsgeräten, Baumaschinen, Gesundheitsapparaten und der Industrie zum Einsatz kommen.
Samsung arbeitet bei Tizen 4.0 und RT auch eng mit Microsoft zusammen, um die .NET und Xamarin Frameworks auf seiner Plattform nutzbar zu machen, so dass sich in C# Anwendungen entwickeln lassen, wobei die Entwickler Visual Studio nutzen können, um eine höhere Produktivität zu erzielen. Auch die Kooperation mit Hardware-Partnern und Chipherstellern wird ausgebaut, so dass letztlich mehr Apps und Tizen-basierte Produkte verfügbar werden sollen.
Was die Entwicklungsfortschritte rund um Tizen 4.0 angeht, gab sich Samsung hoffnungsvoll, denn schon im Juni will man den sogenannten "M1" erreichen, also einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur finalen Ausgabe. Im Dezember soll dann mit Tizen 4.0 M2 der zweite Meilenstein folgen. Bei der Entwicklung stehen unter anderem Möglichkeiten zur Sprachsteuerung im Mittelpunkt, wobei ein neues Voice Control Framework die Möglichkeit schaffen soll, die Befehle sowohl an eine Samsung-eigene Lösung weiterzureichen, als auch an die Sprachdienste anderer Anbieter - theoretisch könnten Tizen-basierte Geräte so auch mit Microsofts Cortana oder Amazon Alexa interagieren.
Für Tizen RT hat Samsung auf der Veranstaltung seine erste eigene Komponente angekündigt. Mit dem ARTIK 053 will man ein Modul anbieten, das mit Tizen läuft und in IoT-Devices verwendet werden kann. Es basiert auf einem ARM Cortex-R4-Kern mit 320 Megahertz und verfügt über 1,4 Megabyte Arbeitsspeicher sowie acht MB Flash-Speicher sowie WLAN-Unterstützung. Es soll in Haushaltsgeräten, Baumaschinen, Gesundheitsapparaten und der Industrie zum Einsatz kommen.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Samsungs Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Samsung
- Lenovo Yoga Tab Gen 2: Das neue Allrounder-Tablet im Test
- Aferiy Nomad P180 Pro im Test: Powerstation für viele Situationen
- Geekom A9 Max: Mini-PC maximiert auf 4-TB-SSD und 128 GB RAM
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
Beliebte Samsung-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neues Datum für Sternennacht: Forscher simulieren van Goghs Himmel
- Blu-ray: Sony stellt Vertrieb seines letzten Standalone-Players ein
- Nach iOS-Jailbreak-Comeback: Jetzt ist auch noch der Hackintosh zurück
- Amazon Kindle+: Bekannte Unlimited-Lese-Flatrate erhält neuen Namen
- US-Plattformen und KI setzen deutsche Medien stark unter Druck
- Windows 98 SE bekommt USB 4 & Thunderbolt - dank KI-Vibe-Coding
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen